The Babel inside was terrible
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Etienne Gaillochet |
vocals, drums |
| Julien Divisia |
guitar, background vocals, synthesizers |
| Éric Martin |
guitar |
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| Julien Allanic |
bass, guitar |
| François Wong |
electric saxophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Déjà vu
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4:50
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| 2. |
Oakleaves
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5:13
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| 3. |
Efficiency and bad habits
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4:23
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| 4. |
In a maze
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5:40
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| 5. |
Custom device
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3:44
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| 6. |
Thoughtful anatomy
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3:58
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| 7. |
Dead dog
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3:50
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| 8. |
Ancient follies
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3:39
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| 9. |
Our countries
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4:06
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| 10. |
Cogent stories
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4:38
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| 11. |
Biting tongues
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4:36
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| Gesamtlaufzeit | 48:37 |
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Rezensionen

… rhythm-wise we try to make a 4/4 not sound like a 4/4 or a weird time signature sound like a very simple thing. Same with harmony...
Eigentlich eine recht gelungene Beschreibung des musikalischen Ansatzes, den die französische Band um den singenden Schlagzeuger Étienne Gaillochet verfolgt, denn tatsächlich würde man sich beim Nachzählen manchmal wundern, was da krumm ist und was dann doch nicht. Alleine diese Tatsache macht aus We Insist! jedoch keine bebrillte Rechenschieber-MathRock-Band, denn nach wie vor knarzt es an allen Ecken uns Enden. Letztlich möchten sie sich nach eigener Aussage von ihrer Musik immer wieder auch selber überraschen lassen, wobei sie jedoch nie vergessen, dass ein richtiger Song auch sowas wie eine Melodie benötigt. So bleiben sie dann auch auf ihrem nunmehr fünften Album konsequent eng am eigenen Anspruch und sind auf “The Babel inside was terrible“ manchmal verdammt nahe dran, ihren progressiven Noiserock zu perfektionieren.
Es scheint fast so, als hätten sie den Ausstieg von Bariton/Alt-Saxophonist Cyrille Méchin dazu genutzt, ihren Sound einmal gründlich zu entrumpeln. Der verbliebene Saxophonist François Wong setzt sein Instrument noch gezielter ein, als dies zuvor schon der Fall gewesen ist. Gitarrist Julien Divisia hat sich zusätzlich noch einen Synthesizer aufgestellt, und wieder einmal offenbart der Griff zum Kopfhörer, wie ausgefuchst er und Éric Martin die Gitarrenparts aufeinander abgestimmt haben. Bassist Julien Allanic hat sich klar von den in der Vergangenheit immer wieder aufgekommenen Primus-Vergleichen emanzipiert, und auch Gaillochets Peter-Hammill-meets-Maynard-Keenan-meets-Voivod-Gesang ist vielseitiger geworden. Es scheint fast so, als habe er sein Album mit Zarboth auch dazu genutzt, sich etwas auszutoben, denn sein Schlagzeugspiel wirkt bedachter und irgendwie kontrollierter als noch auf “Oh! Things Are So Corruptible“, ohne dabei jedoch auch nur ansatzweise langweilig zu werden.
Während die Band es auf dem letzten Album nicht bis zum Ende geschafft hat, den Spannungsbogen zu halten, gelingt ihnen dies auf “The Babel inside was terrible“ mit geradezu erstaunlicher Leichtigkeit. Selbst wenn man bei “Cogent stories” zunächst denkt, dass die Herrlichkeit jetzt ein Ende hat und hier nur ein beschwingter Tralala-Song dargeboten wird, sorgt eine unvermittelt einsetzende Fripp/Lopez-Gitarre dann doch wieder für einen Ohrenschmaus. Und hätte “Biting tongues“ weiter vorne platziert vielleicht sogar sowas wie ein Ausfall sein können, funktioniert der Song an letzter Stelle hervorragend als Abschluss dieses wirklich rundum gelungenen Albums.
Keine Frage - diese Band hat (auch in Prog-Kreisen) mehr Aufmerksamkeit verdient, und vor allem live sollte man sie auf keinen Fall verpassen!
| Anspieltipp(s): |
Oakleaves, Thoughtful anatomy, Cogent stories, Our countries |
| Vergleichbar mit: |
Mischung aus Jesus Lizard, Battles, Fugazi, John Zorn, Tool, Queens of the Stone Age und King Crimson |
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| Veröffentlicht am: |
8.7.2009 |
| Letzte Änderung: |
8.7.2009 |
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