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Kosmos (FI)

Vieraan Taivaan Alla

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Folk; Psychedelic; RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Aapo Helenius guitar, bass, drums, tambura, mellotron, bells
Päivi Kylmänen vocals, guitar
Kimmo Lähteenmäki drums
Kari Vainionpää guitar, bass
Olli Valtonen shrutibox
Ismo Virta mellotron, glockenspiel, effects

Gastmusiker

Jukka Aaltonen violin
Pauliina Isomäki bassoon, recorder
Juha Kulmala reading

Tracklist

Disc 1
1. Uneton Enkeli 5:00
2. Luovun 2:58
3. Renée 4:23
4. Don Juan 2:41
5. Yön Hiljaisuus 4:45
6. Tuulisina Päivinä 8:35
7. Vieraat 1 2:23
8. Vieraat 2 7:42
9. Vieraat 3 2:02
Gesamtlaufzeit40:29


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


Kosmos stammen aus Turku in Finnland. Mit "Vieraan Taivaan Alla" legen sie bereits ihr drittes Album in den letzten vier Jahren vor, das, ebenso wie seine beiden Vorgänger, in Eigenregie entstanden ist. War die Band zu Anfang noch sehr akustisch-folkig ausgerichtet, mit Einsprengseln an Mellotron, Klavier, Flöte oder Geige, so haben sich mittlerweile viele psychedelisch-elektrische Einflüsse in die Musik eingeschlichen.

Stilistisch ist das Album zweigeteilt. Die erste Hälfte wird von der akustischen Gitarre getragen. Sie wird unterstützt mal durch ein Schlagzeug, mal durch eine Flöte, auch ein Fagott ist einmal zu hören. Dazu gibt es massenhaft Mellotron-Einspielungen, so dass auch der geneigte Retro-Folker voll auf seine Kosten kommt. Über allem thront der Gesang von Päivi Kylmänen. Natürlich ist sie keine zweite Sandy Denny, das kann man nicht erwarten. Trotzdem passt ihre Stimme sehr gut zur leicht melancholisch-traurigen Atmosphäre, kann aber auch die heiteren oder schwelgerischen Songs unterstützen. Dieser erste Teil des Albums zieht seine Inspiration wohl aus Folk-Prog-Bands der frühen 1970er Jahre, wie z.B. Emtidi.

Der zweite Teil des Albums unterscheidet sich davon allerdings deutlich. Auf Tuulisina Päivinä kommt ein rockiges Schlagzeug hervor, die elektrische Gitarre wird ausgepackt, die gegen Ende auch heftig jaulen darf, und vor allem das Mellotron legt einen satten Teppich aus, so dass dieses Stück deutlich in Retro-Prog-Gefilden angesiedelt ist. Einen weiteren stilistischen Schwenk gibt es mit dem dreiteiligen Vieraat, wobei Teil 1 und 3 nur aus gesprochenem Text mit Sitar-artiger Untermalung bestehen. Im zweiten Teil hingegen poltert auf einmal ein Schlagzeug in bester Krautrock-Manier los, die elektrische Gitarre darf ätzende Soli spielen, sogar eine Geige hat einen längeren Auftritt. Zu guter Letzt ist die Band also im Psychedelic Folk angelangt.

Wem kann man das Album also empfehlen? Schwierig. Obwohl das Stilgemisch gar nicht so wild ist (Progressive Folk und Psychedelic Folk), tendiere ich eher zur ersten, folkigen Hälfte, da mich generell psychedelischer Krautrock nicht ganz so anspricht. Das soll aber nicht heißen, dass Freunde dieser Musikrichtung nicht auch auf ihre Kosten kommen. Nun gut, ihr wisst, was euch erwartet, entscheidet selbst!

Anspieltipp(s): Uneton enkeli, Tuulisina Päivinä
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.8.2009
Letzte Änderung: 15.8.2009
Wertung: 10/15

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