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Subsignal

Beautiful & Monstrous

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009 (25.09.2009)
Besonderheiten/Stil: HardRock; New Artrock
Label: ZYX Music
Durchschnittswertung: 12.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Markus Steffen Guitars, Programming
Arno Menses Vocals
Ralf Schager Bass
David Bertok Keyboards
Roel van Helden Drums

Tracklist

Disc 1
1. Where Angels Fear To Tread 6.04
2. Paradigm 6.29
3. The Sea 7.01
4. The Trick Is To Keep Breathing 6.21
5. Walking With Ghosts 7.41
6. I Go With The Wind 4.54
7. To Hope The Road Is Long 4.15
8. Beautiful & Monstrous 9.39
9. The Last Light Of Summer 4.04
10. Rain is The Most Beauftiul Color   (Bonustrack DigiPak-Edition) 6.40
Gesamtlaufzeit63:08


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @ (Rezension 1 von 2)


Ende 2008 fand das gerade gestartete Comeback einer der - vielleicht der - besten deutschen Progressive Rock-Combos - Sieges Even - ein jähes Ende. Nach zwei guten bis hervorragenden Alben sprach eine dürre Presse-Erklärung von "musikalischen Differenzen".

"?Beautiful & Monstrous" hat beim "Best of 2009"-Jahrespoll der [progrock-dt] meiner Erinnerung nach eine Stimme bekommen - eine! Und zu meiner Schande: Ich war es nicht, denn ich habe - wie offensichtlich viele andere - das Album bislang sträflich ignoriert. Und sträfliche Ignoranz ist es in der Tat, wenn man dieses Album - das erste der Quasi-Nachfolge-Combo von Sieges Even - nicht würdigt. Zumindest, wenn man hochmelodischen, knackigen, maßvoll vertrackten (Progressive) Rock voller Kraft und Energie mag.

Arno Menses herausragender Gesang, Markus Steffens virtuoses Gitarrenspiel, welches jegliches Selbstzweck-Gegniedel vermeidet, die solide Rhythmusarbeit von Bassist Schager und Drummer van Helden und nicht zuletzt die geschmackvollen Keyboard-Flächen von Tastenmann Bertok verbinden sich zu unterhaltsamen, intelligenten Rocksongs, die zunächst mal vor allem Spaß machen. Aber eben den Hörer, den Prog-Fan zumal, nicht unterfordern, sondern genügend Gimmicks, Wendungen und Überraschungen enthalten. Letztlich setzt Subsignal genau da an, wo "Paramount" aufhörte. Auch wenn Subsignal noch einen Tacken melodischer und gefälliger als die seligen Sieges Even in ihrer letzten Phase agieren, wirkt "Beautiful & Monstrous" für mich mindestens genauso gut, ja, in Endeffekt sogar stimmiger. Mit den "frühen" Sieges Even darf man das natürlich nicht vergleichen, aber das konnte man ja schon mit den letzten beiden Studioalben der Combo nicht mehr machen.

Alles in allem eine dicke Empfehlung für Leser / Hörer, die insbesondere "The Art of Navigating by the Stars" lieben oder die ganz allgemein mit den musikalischen Beschreibungen von mir konform gehen.

Ach ja: Ich würde in jedem Fall die Digipak-Edition mit dem Bonus-Track empfehlen, dieser wertet das Paket nämlich tatsächlich nochmal auf.

Anspieltipp(s): Paradigm, Walking With Ghost, Rain is The Most Beauftiul Color (bonus track)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.3.2010
Letzte Änderung: 22.4.2013
Wertung: 12/15

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Von: Michael Hirle @ (Rezension 2 von 2)


Wo Subsignal draufsteht, sind Sieges Even drin? Jein. Sagen wir mal so, Subsignal sind die logische Weiterentwicklung der späten Sieges Even + mehr AOR. AOR sollte hier aber kein Schimpfwort sein, wenn ich als Vergleich Journey oder Magnum herbei zitieren darf. Was oft vergessen wird, die größere Kunst liegt darin, Emotionen auf den Punkt zu bringen, als sie mit hoher Kunstfertigkeit zu umschreiben.

Und dies ist vielleicht der größte Unterschied zwischen beiden Bands: die Unmittelbarkeit. Hier packen ausnahmslos ALLE Nummern und das schon beim ersten Durchlauf. Und das schöne daran, sie entfalten mit jeder weiteren Umdrehung (der Fan greift natürlich zum Vinyl, eh klar) neue Details und Ebenen. Eigentlich hat Thomas schon alles gesagt: die Fans der späten Sieges Even fühlen sich sofort heimisch, AOR’ler sowieso und auch der Proggie der mal entspannen, aber dabei nicht unterfordert werden möchte (technisch ist das Album trotz aller Zugänglichkeit außerordentlich!) findet ein pralles Kissen für sein schweres Haupt.

Ich persönlich finde den Nachfolger noch eine Spur individueller und im Gesamten atmosphärisch dichter, aber für ein „Debüt“ wurde hier schon allerhand gesagt und nebenbei ein neues Ausrufezeichen in der deutschen Progszene gesetzt. Außerordentlich, aber das sagte ich glaub ich schon.

Anspieltipp(s): alles
Vergleichbar mit: mit späten Sieges Even, Journey, Magnum
Veröffentlicht am: 22.4.2013
Letzte Änderung: 22.4.2013
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Subsignal

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Touchstones 11.00 2
2013 Paraiso 14.00 1

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