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BEAK>

BEAK>

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: live; Elektronische Musik; Krautrock; Psychedelic
Label: Invada Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Billy Fuller
Matt Williams
Geoff Barrow

Tracklist

Disc 1
1. Backwell 6:14
2. Pill 5:34
3. Ham Green 6:27
4. I Know 5:01
5. Battery Point 7:10
6. Ears Have Ears 4:22
7. Iron Acton 5:00
8. Blagdon Lake 4:43
9. Barrow Gurney 2:01
10. The Cornubia 4:00
11. Dundry Hill 7:37
12. Flax Bourton 2:49
Gesamtlaufzeit60:58


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


BEAK> ist ein Anfang 2009 gegründetes Projekt dreier Musiker aus dem südwestenglischen Bristol. Bei dem Namen Bristol fällt einem gleich das Stichwort Triphop ein, und zumindest personell liegt man da nicht verkehrt: zu den Musikern gehört u.a. Geoff Barrow von Portishead.

Musikalisch dagegen liegt man mit der Vermutung Triphop völlig daneben! Das Trio hat sich vielmehr krautig-psychedelischen Klängen verschrieben (die ja auf dem 2008 erschienenen, dritten Portishead-Album auch einige Spuren hinterlassen haben). Herrlich altmodische Tastenklänge gibt es zu hören, nicht das geliebte Mellotron, sondern eher nach Billigorgel oder altertümlichen Tongenerator klingende. Diese kommen in Form eigenartiger, bisweilen etwas schief mäandernder, repetitiver Klangschleifen, gelegentlich wirken sie auch etwas burlesk. Dazu kommen Bass und Schlagzeug, letzteres ganz krautrock-typisch mit überwiegend monotonen Rhythmen. Andere Instrumente kommen nicht so viele zum Einsatz, neben elektrischer Gitarre wird gelegentlich auch eine Violine eingesetzt. Halt, ein wichtiges "Instrument" habe ich vergessen: die Stimme. Einer der drei (genaue Angaben fehlen) produziert eigenartige Lautäußerungen, hinter denen nur selten richtige Worte stehen. Eher im Hintergrund gehalten, meist nölig und gelangweilt klingend und mit ein wenig Hall versehen, wirkt dies tatsächlich wie ein weiteres Instrument.

Neben Krautrock-Heroen wie Can, Neu! oder Harmonia kommen einem dabei gelegentlich auch die ganz frühen Pink Floyd als Vergleich in den Sinn. Dabei bleiben BEAK> aber durchweg einem gemäßigten Tempo ohne laute Ausbrüche verhaftet. Passend zu der musikalischen Ära, von der sich das Trio inspirieren ließ, hat das Album einen etwas rohen, geradezu garagenartigen Sound. Laut Beiheft der CD wurde die Musik live im Studio ohne Overdubs aufgenommen. Für Liebhaber des experimentellen Krautrocks unbedingt zu empfehlen!

Anspieltipp(s): egal
Vergleichbar mit: Can, Harmonia, Neu!
Veröffentlicht am: 4.11.2009
Letzte Änderung: 4.11.2009
Wertung: 11/15

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