BC - Ancestors
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| David Rohl |
Keyboards, Gesang, Orchestrierung, Gitarre |
| Troy Donockley |
Dudelsack, Flöte, Gitarre, Percussion |
| Ashley Mulford |
Gitarre |
| Woolly Wolstenholme |
Keyboards, Gesang |
| Marc Atkinson |
Gesang |
| José Manuel Medina |
Keyboards, Orchestrierung, Percussion |
| Kim Turner |
Schlagzeug, Gitarre, Mandoline |
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| Craig Fletcher |
Bass |
| Barbara Macanas |
Gesang |
| Briony Macanas |
Gesang |
| Geoffrey Richardson |
Viola |
| Sergio Garcia Lajo |
Gitarre |
| Steve Broomhead |
Gitarre |
| Emilio Gutierrez |
Orgel |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ancestors (Overture)
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3:58
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| 2. |
Eden
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4:39
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| 3. |
Nimrod (Journey's End)
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4:52
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| 4. |
Shemsu-Har
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3:04
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| 5. |
Karum Kanesh
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5:11
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| 6. |
Babylon
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3:20
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| 7. |
The Sons of Anak
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4:50
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| 8. |
Aten (Hymn to the Sun)
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4:59
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| 9. |
Ozymandias
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4:50
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| 10. |
Solomon the Wise
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5:35
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| 11. |
Akhiyawa
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5:44
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| 12. |
The Wine Dark Sea
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4:24
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| 13. |
Elissa
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5:32
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| 14. |
Roots
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6:58
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| Gesamtlaufzeit | 67:56 |
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Rezensionen

David Rohl ist mittlerweile nicht mehr musikalisch aktiv, sondern hat sich ganz der Ägyptologie gewidmet.
So schrieb ich am Ende meiner Rezension zum 1978 erschienenen The Eye of Wendor, und ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich diesen Satz einmal revidieren müsste (oder besser: dürfte). Nach drei Jahrzehnten stellte David Rohl eine neue Besetzung zusammen, die im Herbst 2009 mit BC - Ancestors ein neues Album herausbrachte. Einige der alten Mitstreiter sind noch dabei, darunter mit Gitarrist Ashley Mulford sogar ein Musiker des ersten Mandalaband-Albums von 1975. Auch Woolly Wolstenholme, der mit seinen Kollegen von Barclay James Harvest auf The Eye of Wendor spielte, ist wieder dabei; neben Keyboards und Gesang zeichnet er hier bei einigen Stücken auch als Komponist verantwortlich. Ansonsten sind an progrockiger Prominenz noch Troy Donockley (Iona) und Geoffrey Richardson (Caravan) zu erwähnen.
BC - Ancestors ist wieder ein Konzeptalbum geworden. Anders als auf The Eye of Wendor wird jedoch keine durchgängige Geschichte erzählt, die Stücke sind eher durch eine gemeinsame Thematik verbunden: Mythen und Erzählungen aus dem Altertum. Eine absolut Progrock-kompatible Thematik! Und so geht es auf eine musikalische Reise vom Garten Eden über Babylon, Ägypten, Israel, Troja bis zur Ankunft des Äneas auf der italischen Halbinsel, die den Grundstein für die römische Zivilisation legte.
Der musikalische Stil ist dem von The Eye of Wendor nicht unähnlich (im ersten Stück gibt es sogar ein kurzes Zitat aus dem dessen Schlussstück): schwelgerischer, reich (aber nicht übermäßig) orchestrierter, symphonischer Art-Pop mit gelegentlichen rockigeren Ausbrüchen. Neu ist der in vielen Stücken vorhandene leicht folkige Touch, der mal keltischer (und damit thematisch eigentlich nicht so ganz passend), mal orientalischer Art ist. Dieser wird hauptsächlich von Troy Donockley an Dudelsack, Blechflöte und diversen Schlaginstrumenten beigesteuert. Dazu gibt es Tastenklänge en masse.
Es gibt wunderbar bombastische Stellen auf diesem Album, etwa in Aten, wo der Sonnenaufgang in einer grandios anschwellenden Chorpassage besungen wird; dieses Stück ist dem Pharao Echnaton gewidmet, der den Sonnengott Aton (in englischer Schreibweise Aten) als alleinige Gottheit einführen wollte. Daneben gibt es Stücke von erhabener Stille, wie das abschließende Roots, das den Tod es Äneas und den Beginn eines neuen Zeitalters behandelt; Woolly Wolstenholmes Gesang wird hier fast nur vom Orchester begleitet, das hier sehr zurückhaltend agiert und die Zeitenwende mit eher nachdenklichen Tönen beschreibt. Wolstenholme ist auch Komponist dieses Stücks, das im Stil an manche seiner Kompositionen für Barclay James Harvest erinnert (z.B. Sea of Tranquility vom 1977er Album Gone To Earth).
Einige Stücke werden von David Rohl selbst gesungen, und das macht er recht ordentlich. Gelegentlich deklamiert er auch noch Texte in Altgriechisch, Latein (aus der Aeneis) und Altägyptisch, und das bisweilen in leicht verfremdeter Stimme.
Die CD kommt mit einem ausführlichen und reich bebilderten Beiheft, wo man nicht nur zu jedem Song eine damit in Zusammenhang stehende archäologische Stätte zeigt, sondern auch David Rohl im Indiana-Jones-Look betrachten kann. Tatsächlich wird er in England, wo er durch populärwissenschaftliche Bücher und TV-Dokumentationen auch einem breiteren Publikum bekannt wurde, gelegentlich als "the real Indiana Jones" bezeichnet. Auf der informativ gestalteten Homepage der Band gibt es übrigens zu jedem Song noch weitere Infos.
Dass mit diesem Album nicht gerade neue musikalische Welten erschlossen werden und hier auch keine avantgardistischen Klänge geboten werden, dürfte klar geworden sein. Für Liebhaber des symphonischen Art-Pop ist BC - Ancestors dagegen rundum empfehlenswert. Und wer die beiden frühen Mandalaband-Alben schätzt, kann ohnehin bedenkenlos zugreifen. Das vierte Album ist übrigens auch schon in Arbeit, AD - Sangreal soll Mitte 2010 erscheinen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.11.2009 |
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