Marathon
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sonet |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Micki Bodemark |
Organ, Keyboards, Mellotron, Vocals |
| Pelle Ekman |
Drums |
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| Kenny Hakansson |
Guitars |
| Bengt Linnarsson |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
I got no money
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1:46
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| 2. |
Ragathon (part 1)
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2:35
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| 3. |
Set on the street
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3:39
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| 4. |
Can´t make it without you
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4:10
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| 5. |
Got together
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5:56
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| 6. |
Trip, Trip Toodle
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3:53
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| 7. |
Marstrand
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1:48
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| 8. |
Juana, Juana
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3:47
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| 9. |
Some reason
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5:29
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| 10. |
Marathon
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2:31
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| 11. |
Ragathon (part 2)
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2:04
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| 12. |
Juana, Juana alt. end
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0:40
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| Gesamtlaufzeit | 38:18 |
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Rezensionen

Im April und Mai 1970 waren die Mecki Mark Men in den USA auf Tour. 17 Konzerte absolvierte die Band entlang der amerikanischen Ostküste, gleich fünf davon in Chicago. In Chicago spielte die Band auch das meiste des Materials ein, welches dann auf ihrem dritten Album erscheinen sollte. Zumindest eine der Sessions fand im legendären Chess-Studio statt. Veröffentlicht wurde "Marathon" allerdings erst Anfang 1971 von Sonet und zwar nur in Skandinavien. Die amerikanische Plattenfirma der Band hatte nämlich in der zweiten Jahreshälfte 1970 das Interesse an den Schweden verloren.
Als "Marathon" erschien, waren die Mecki Mark Men schon dabei auseinander zu fallen. Die Chemie zwischen Mecki Bodemark und dem Rest der Band stimmte nicht mehr. Wenig später sollte Kenny Hakansson, Pelle Ekman und Bella Fehrlin Kebnekajse gründen und ihrer Wege gehen. Wie "Marathon" zeigt, hatte diese Besetzung der Mecki Mark Men weitestgehend ihr Pulver verschossen, wirkt diese Scheibe doch über weite Strecken wie ein aufgewärmtes Resteessen. Recht heiß wird das Ganze über weite Strecken trotzdem serviert.
Grosse Unterschiede zum Vorgängeralbum "Running In The Summer Night" lassen sich nicht unbedingt ausmachen. Auch auf "Marathon" gibt es einen spacig-bluesigen, von Orgel und E-Gitarre dominierten Psychedelikrock zu hören, der wegen Bodemarks ähnlichem Sangesorgan gewisse Ähnlichkeiten zur Musik von Jimi Hendrix aufweist. Etwas erdiger, mainstreamiger und bluesiger als auf dem Zweitling wirkt die Musik, die Flöte kommt seltener zum Einsatz, Jazziges ist weitestgehend verschwunden, dafür erklingt im Hintergrund ab und an ein Mellotron, über welches Bodemark wohl in einem der Chicagoer Studios gestolpert war. Schlecht gemacht ist Album nicht, die Band rockt druckvoll und erreicht bisweilen fast Hardrockgefilde. Allzu einfallsreich ist das Ganze trotzdem nicht und in progressivrockiger Hinsicht wird nicht viel geboten. Das kurze "Marstrand" ist erwähnenswert, gibt es dort doch sehr stimmungsvolle, schwebend-symphonische, skandinavisch-elegische Klänge zu hören, die ob der Kürze wie die Einleitung zu einer großen Progsuite wirkt, die es dann aber leider nicht zu hören gibt.
"Marathon" ist wohl auch für ausgesprochene Sammler skandinavischen Progs weitestgehend verzichtbar. Das Cover des Albums ist allerdings sehr gelungen, was auch für das aufwendige Digipack des Melotronen-CD-Reissues gilt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.11.2009 |
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