Sleep Talking
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Paolo D´Alonzo |
Voice, Guitars, Synthesizer, Piano |
| Giacomo di Paolo |
Bass, Vibraphone, Glockenspiel, E-Guitar, Synthesizer, E-Piano, Electronics |
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| Emilio Trevisani |
Drums, Percussion, Electronics, E-Piano |
| Gregorio Salce |
Guitars, Loops |
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Gastmusiker
| Tommaso Tesini |
Cello |
| Francesco Cassino |
Percussion, Guitar |
| Gianfrancesco Falbo |
Violin |
| Alessandro Scagliarini |
Trumpet |
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| Carlo Di Paolo |
Bassoon |
| Elena Veronesi |
Clarinets |
| Francesco Zago |
Mellotron |
| Jo Marie Sison |
Violin |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sleep talking
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3:13
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| 2. |
Beating a dead horse
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4:06
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| 3. |
Monday morning motivation
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3:08
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| 4. |
Dead end
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3:57
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| 5. |
Oompa loompa
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5:18
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| 6. |
What´s wrong with salamanders
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5:29
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| 7. |
30/03/07
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1:56
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| 8. |
Active life
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3:23
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| 9. |
My plastic jaw
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2:51
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| 10. |
Radiations
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3:10
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| 11. |
Aus Tokio
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3:54
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| Gesamtlaufzeit | 40:25 |
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Rezensionen

In seinem dritten Jahr legt das Mailänder AltrOck-Label seine zehnte Produktion vor. Bisher war unter den Altrock-Veröffentlichungen, die sich alle mehr oder weniger klar in die RIO-Avant-Schublade stecken lassen, kein Ausfall zu vermelden. Mehr noch, beginnend mit dem Labeldebüt "Labirinto d'acqua" von Yugen zählten fast alle Veröffentlichungen zu Höhepunkten des Genres. Daran ändert sich auch mit "Sleep Talking" der Bolognesen Chance:Risiko nichts. Auch dieses Album ist exzellent!
Als Einflüsse nennt die Band um Paolo D'Alonzo Art Bears, Pattern is Movement, Robert Wyatt, Frank Zappa, Ligeti, Radiohead, Time of Orchids und Thinking Plague. Das ist eine teilweise ganz passende Zusammenstellung, bewegt sich die Musik von Chance:Risiko doch irgendwo in der Schnittmenge zwischen dem progressiven Artpop von Radiohead, den Canterburysongs eines Robert Wyatt, den melodischen RIO-Miniaturen der Art Bears und den komplexeren, angejazzten Avandgarde-Rockkonstrukten von Thinking Plague. Dazu kommt D'Alonzos eher hochlagiges Organ, welches Vergleiche zu Radiohead, Wyatt und Time of Orchids geradezu herausfordert. Irgendwo in der Mitte zwischen Jeff Buckley und Robert Wyatt liegt er, klingt weicher und harmonischer als Letzterer und deutlich gedämpfter und etwas schriller als Ersterer. Gesungen wird übrigens durchweg in Englisch.
In musikalischer Hinsicht liegt man wohl der Musik der Art Bears bzw. Robert Wyatt am nächsten, einem komplexen, dicht verwobenen, aber doch eher dezenten Artrock, der deutlich canterbureske Formen und britische RIO-Abläufe weiterverarbeitet, aber natürlich einen durchaus eigenen Charakter entwickelt. Sehr abwechslungsreich ist die Musik um die Kernbesetzung aus Gitarren, Bass und Schlagzeug herum arrangiert, kommen allerlei Gastmusiker an Cellos, Violinen, Perkussion und Blasinstrumenten zum Einsatz. Tasten spielen eher eine untergeordnete Rolle, doch tauchen immer wieder jazzig-canterbureske E-Pianolinien auf. Zudem arbeitet sich häufig Giacomo Di Palo an einem Vibraphon in den Vordergrund. Viele elektronische Klänge und Soundwolken sorgen zudem für Klangfülle.
"Sleep Talking" bietet eine ausgesprochen spannende Sammlung an vertrackten, sehr farbigen und ausgesprochen klangvollen Rocksongs, die sich durch eine seltsam schräge Melodiösität auszeichnen (wie die letzten Werke von Time of Orchids). Einige eher freiformatige Abschnitte, Momente mit knarzigem Ambientschweben und ein allgemeiner Hang zur leichten Disharmonie sorgen aber dafür, dass diese Musik im Genre RIO-Avant am besten aufgehoben ist. Wer die weiter oben als Einflussgeber genannten Bands schätzt, der sollte nicht zögern sich das Debüt von Chance:Risiko zuzulegen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
26.1.2010 |
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