Linoleum E.P.
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside/Out |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Daniel Gildenlöw |
Lead Vocals, Guitars, Bass |
| Frederik Hermansson |
Keyboards, Vocals |
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| Johann Hallgren |
Guitars, Vocals |
| Léo Margarit |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Linoleum
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4.54
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| 2. |
Mortar Grind
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5.51
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| 3. |
If You Wait
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2.50
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| 4. |
Gone
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7.55
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| 5. |
Bonus Track B
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2.28
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| 6. |
Yellow Raven
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5.39
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| Gesamtlaufzeit | 29:37 |
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Rezensionen
Von: Fix Sadler (Rezension 1 von 2)

Als Anfang 2009 Ending Themes - On The Two Deaths Of (2DVD) herauskam, dachte ich dass es das nun mit meiner Liebe zu Pain Of Salvation gewesen ist. Die Performance, die Qualität, das Artwork, die Gimmicks; das ist alles ok, aber es berührt mich nicht mehr. Ich habe die Band inzwischen zwei Mal Live gesehen. Beide Erfahrungen waren eher langweilig... Und Bands, die mich Live nicht "touchen" verlieren an Ansehen. Ich mag Scarsick, habe selbst gegen das überzogene (und für PoS-Verhältnisse schwache) Konzept-Album BE (ChinassiaH) nur teilweise etwas einzuwenden, aber irgendwie scheint mein "Fan-Phase" ausgeklungen zu sein.
Linoleum ist der Ausbruch aus einer eventuellen Progmetal-Sackgasse. Ein Vorgeschmack auf das 2010 erscheinende Doppel-Album Road Salt. Die Scheibe rockt, düster, hart. Gildenlöw singt wuchtiger, vielleicht aber auch pathetischer denn je. Die Band klingt dreckig, psychisch angeschlagen... Das ist wie der Soundtrack zu einem Neo-Western, Singer/Songwriter trifft auf Hardrock der Led-Zep-Schule (und Tony Iommi spielt dazu Bratpfannen-Riffs).
Irgendgeartete Breaks, unterschiedliche Parts oder Hochgeschwindigkeits-Gefrickel findet man auf der E.P. nicht. Die Arrangements sind tief und geschmackvoll, man kann aber keinen Musiker besonders hervorheben. Zu Kompakt sind die Kompositionen auf atmosphärischen Hardrock und Gildenlöws Stimme zugeschnitten. In Mortar Grind trägt er entweder zu dick auf, oder bietet die beeindruckendste Performance seiner Karriere. Gut, Léo Margaritt gibt einen fast schon beängstigenden John Bonham, dies sei noch gesondert erwähnt.
Nach dem Monolithen Gone kommt noch die lustige Aufnahme einer Diskussion um einen Bonus-Track (Bonus-Hair? - ...but what about Johann, he doesn't have any...) und schliesslich das Cover Yellow Raven (ein Stück von den Scorpions - PoS klingen bestimmt besser als das Original...)
Diese E.P. ist eine willkommene Neujustierung der Schweden. Irgendwie klingt das Album amerikanischer denn je... Dieses Mal aber nicht das Amerika der Disco Queen, sondern das Amerika von There Will Be Blood (dem Film). Karg, bedrohlich, düster, unerbittlich, zwischen zwei Epochen gefangen. Hier Industrie, dort Weideland... Mehr als solche Assoziationen kann ich von Musik nicht erwarten. Beeindruckend!
| Anspieltipp(s): |
Linoleum |
| Vergleichbar mit: |
Jeff Buckley meets LedZep und/oder Black Sabbath |
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| Veröffentlicht am: |
7.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
7.11.2009 |
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Linoleum verarbeitet auf sehr eigenständige Art den Hardrock der 70er und - wie ich finde - auch den Alternative Rock der 90er, wirkt dabei aber keinesfalls altbacken. Nach Scarsick ist dies ein weiterer und sehr konsequenter Schritt weg vom Progmetal, der sich schon mit dem überbordenden Konzept von BE in Auflösung befunden hatte.
Linoleum ist bei aller Differenziertheit - im nachhinein betrachtet - insgesamt aber schon noch eine Nummer stringenter und auch härter ausgefallen als das folgende Road Salt One. Nach mitreißenden 20 Minuten findet die EP mit ihren vier Stücken ein Ende und mit dem gewaltigen Gone ihren Höhepunkt. Und das passt. Knackig, kurzweilig und dabei wirklich intelligent gemacht ist das.
Die noch folgenden Bonus-Tracks sind – abgesehen von ihrem launigen Humor – verzichtbar.
Der Sound der Scheibe bläst einen nicht durch Herzattackenkrawumms um, sondern ist sehr organisch, sehr natürlich. Progmetal ist auf Linoleum nicht mehr zu hören, wohl aber Progressive Rock der ausgeklügelt rockenden Art.
Natürlich hat die EP Linoleum nur Übergangscharakter. Und doch hat Linoleum auch ganz eigenständigen Charakter und sollte als stilistisch zusammenhängendes Ganzes genossen werden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.6.2010 |
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