SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.3.2010
Thomas Glönkler - Goldstadt
Spacebox - Kick Up
18.3.2010
Trion - Pilgrim
17.3.2010
Modest Midget - The Great Prophecy of a Small Man
16.3.2010
Shining - Blackjazz
King Of Agogik - Aleatorik System
Elegant Simplicity - Too many goodbyes
15.3.2010
Trio of Doom - Trio of Doom
Circle - Forest
Waterloo - First Battle
The Hirsch Effekt - The Hirsch Effekt
14.3.2010
Abigail's Ghost - Live Rosfest 2009 (DVD)
13.3.2010
Fitzcarraldo - Lass sein was ist
Accordo dei Contrari - Kinesis
Styx - One with everything
Pinkroom - Psychosolstice
Divided Multitude - Guardian Angel
Peter Gabriel - Scratch My Back
ARCHIV
STATISTIK
16309 Rezensionen zu 10380 Alben von 3882 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Zundapp

Sotèro

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; HardRock; Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Francesco Biagianti Schlagzeug
Francesco Rossi Bass
Moreno Mencarini Gitarre
Fabrizio Brilli Gitarre
Roberto Chechi Flöte, Vibraphon

Tracklist

Disc 1
1. Black Comendha 3:57
2. Catalyst 3:20
3. Elefantentreffen 4:29
4. In a Club 2:38
5. Oswald Mincing Machine 5:25
6. Rockwool 3:47
7. Ruzzman 2:00
8. Sinfonia per Traghetti 5:41
Gesamtlaufzeit31:17


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Die Band mit dem schönen Namen Zundapp wurde Ende 2004 im toskanischen Städtchen Chianciano Terme gegründet. Viel mehr an biographischer Information war nicht herauszubekommen, die Webpräsenz der Band ist derzeit (11/2009) noch ohne Inhalt. Nach ihrem CD-Debüt, das 2005 erschien, ist Sotèro jedenfalls das zweite Album von Zundapp.

Musikalisch fahren die Toskaner auf der Retro-Schiene. Nicht schon wieder, werden manche jetzt denken. Aber Retro-Skeptiker sollten Zundapp nicht gleich abschreiben, denn von den üblichen Retroprog-Klischees ist das Quintett weit entfernt. Das fängt schon mal damit an, dass komplett auf Tasteninstrumente verzichtet wird. Und ihre musikalische Inspiration bezieht die Band nicht von Genesis oder Yes, sondern von Jethro Tull. Wobei der Begriff "Inspiration" keinesfalls bedeuten soll, dass es sich hier um eine Klonband handelt, es ist der Geist der frühen Tull, der große Teile dieser Musik durchdringt.

Im Vordergrund stehen die beiden Gitarristen, die mit kernigen Riffs eine hardrockige Grundlage bereiten; zum Solieren setzen sie nur selten an. Gelegentlich schalten sie die Verzerrer aus und bringen entspannten Swing in die Stücke (in Elefantentreffen z.B.). Während die Rhythmussektion dazu solide, aber unauffällig agiert, setzt Roberto Chechi an Quer- und Blöckflöte hübsche folkige und jazzige Akzente. Er versucht dabei keineswegs, wie man anhand des vorigen Abschnitts annehmen könnte, Ian Anderson nachzueifern, sondern bevorzugt einen weniger exaltierten Stil. Im abschließenden Sinfonia per Traghetti greift er auch zum Vibraphon. Besonders komplex ist die Musik meist nicht, immerhin in Rockwool gibt es ein paar mehr Breaks. Abwechslungsreich sind die Stücke aber auch so.

Den Toskanern ist mit Sotèro eine bei aller Inspiration doch recht eigenständige und originelle Mischung aus hardrockigen, folkigen und jazzigen Klängen gelungen, die vor allem Fans von Jethro Tull zusagen sollte. Das Album ist allerdings reichlich kurz geraten!

Anspieltipp(s): Catalyst, Elefantentreffen, Rockwool
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.11.2009
Letzte Änderung: 20.11.2009
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum