Triptamine
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Vibravoid |
drums, vox phantom guitars, vox phantom bass, vox organ, stylophone, percussion, sitar, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Leave it behind
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4:00
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| 2. |
Eye Shaking King
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3:35
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| 3. |
Rauchkraut
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4:24
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| 4. |
Ruckzuck
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4:04
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| 5. |
Mother Sky
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6:04
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| 6. |
Christmas on Earth
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2:12
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| 7. |
Trip to Tripolis
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3:23
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| 8. |
Save my Soul
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3:14
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| 9. |
Sucked by Sound
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4:42
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| 10. |
Cosmochaos
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3:00
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| 11. |
Ali Baba
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9:18
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| 12. |
Vibraphased
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10:44
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| 13. |
Black Light Mushrooms
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2:50
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| 14. |
Children of the Void
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3:50
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| 15. |
Random Generated Future
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4:32
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| Gesamtlaufzeit | 69:52 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Tomorrow never knows
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| 2. |
Vivid Visions
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| 3. |
Oscillations
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| 4. |
Ballspeaker
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| 5. |
Doris Delay
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| 6. |
Christmas on Earth
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| 7. |
Random Generated Future
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| 8. |
Your Mind is at ease
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| 9. |
Playing with Beuys
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| 10. |
Mother Sky
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Rezensionen

Um Vibravoid war es Mitte der 00er-Jahre etwas ruhig geworden. Nach dem vorzüglichen Album Void Vibration (2002) veröffentlichte Vibravoid-Mastermind Christian Koch neben der Split-LP Phasenvoid (mit Sula Bassana) noch einige Werkrückschauen: Void Forum Turned to Acid (CD, 2003) und Maximum Void Vibration (DVD, 2004) sowie die Single Doris Delay (2004).
Ab 2006 konnten sich der harte Kern der Fans mit einer jährlich erscheinenden LP (Auflage: je 300 Stück) mit dem Titel Triptamine (1-4, 2006-2009) versorgen. Seit 2008 ist die Musik von Vibravoid nun endlich auch wieder auf neuen CDs erhältlich: The Politics of Ecstasy (2008) und Distortions (2009). In diesen Jahren erschienen auch die EPs Christmas on Earth (2008) und Krautrock Sensation (2009). Es gab zuletzt also allen Grund des Frohlockens für den Freund des Retro-Krautrocks. Ein Problem blieb jedoch: Triptamine 1-4 und die beiden EPs waren nur in limitierter Auflage als LP veröffentlicht worden. Doch hier schafft die Veröffentlichung des CD/DVD-Doppelpacks „Triptamine“ Abhilfe...
Die CD enthält die kompletten EPs Krautrock Sensation (mit Coverversionen von Stücken von Amon Düül II, Can, Kraftwerk und Mashantra, wer immer Mashantra ist...) und Christmas on Earth sowie die nach Meinung von Dr. Koch besten Stücke der Triptamine LPs 1 und 4. Gerne hätten Vibravoid auch noch von Triptamine 2 das Stück Wizard of Oz mit draufgepackt, aber da war die CD schon zu voll. Triptamine 3 enthielt ausschließlich Live-Stücke und wird konzeptionell durch die Live-DVD ersetzt.
Die DVD enthält auf über 1 Stunde Spielzeit einen Mitschnitt des „Fernsehkonzertes“ vom 2. September 2009 in Bielefeld. Die Qualität von Bild und Ton ist exzellent. Was man von der Bildqualität des 3-minütigen Bonus-Tracks Playing with Beuys (Live in Helsinki am 28. Februar 2009) nicht behaupten kann. Die 22-minütige Darbietung des Can-Covers „Mother Sky“ (Live in Athen am 15. Oktober 2010) ist optisch heftig psychedelisiert worden, was über die zugrundeliegende wohl ebenfalls dürftige Bildqualität hinwegzuhelfen vermag.
Vibravoid agiert auf der DVD in Kernbesetzung (Gesang und E-Gitarre: Christian Koch und vermutlich – das Booklet gibt dazu nichts her - Bass: Robert Braune, Schlagzeug: M. Lammert). Der typische Vibravoid-Sound kommt hier schön knackig rüber, was man gleich beim Beatles-Klassiker Tomorrow never knows merkt. Christian Koch ist aber sehr wohl auch live in der Lage, aus seiner Gitarre die wunderlichsten psychedelischen Klangeffekte herauszukitzeln, wovon sich der Zuschauer etwa beim Stück Oscillations überzeugen kann. Die bunten Hemdchen der Herren können übrigens von Chenaski bezogen werden, wie der Abspann verrät...
An musikalischen Einflüssen setzt sich Christian Koch nach eigener Auskunft mit Vorliebe den psychedelischen Sounds der Jahre 1965-1970 sowie der Spacemen 3 und ihrer Derivate wie Spiritualized, Spectrum oder Darkside aus (laut Interview mit „Psychotropic Zone“ im Januar 2009). Und genau diese Mischung bekommt man auch zu hören, wobei das Spektrum der CD-Kompilation von knackigen Psychedelic-Rockern (Leave it behind) bis zu Effekt-Klangorgien kosmischer Musik (Cosmochaos) reicht. Der Psychedelic-Rock von Vibravoid ist stets auf seine Wurzeln bezogen, klingt dabei jedoch frisch und zeitgemäß.
| Anspieltipp(s): |
Leave it behind, Mother Sky, Cosmochaos, Doris Delay, Oscillations |
| Vergleichbar mit: |
klassische Psychedelic von den Seeds bis zu den frühen Pink Floyd + Spacemen 3 |
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| Veröffentlicht am: |
28.2.2010 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2010 |
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