TAANTUMUS
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bad Vugum |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jyrki Laiho |
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| Teemu Niemelä |
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| Teemu Elo |
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| Janne Peltomäki |
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| Jussi Lehtisalo |
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| Tomi Leppänen |
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| Mika Rintala |
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| Pike Kontkanen |
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| Markku Peltola |
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| Mika Rättö |
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| Heidi Viljanen |
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| Aki Peltonen |
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| Tapani Varis |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kultaa
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4:27
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| 2. |
Kekkone
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5:31
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| 3. |
Valtaisa Hahmo
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4:44
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| 4. |
Traktors
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7:47
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| 5. |
Suopea
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4:33
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| 6. |
Rautasilta
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6:42
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| 7. |
Lyhytaallosta
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4:28
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| 8. |
Ranta
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0:35
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| 9. |
Morn
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5:32
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| 10. |
Siivet
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3:38
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| 11. |
Taantumus
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6:14
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| 12. |
Pelqton
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7:37
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| 13. |
Veitsi
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9:21
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| Gesamtlaufzeit | 71:09 |
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Rezensionen

Mit dem 1999-2000 eingespielten "TAANTUMUS" (eigentlich gehört der Albumname auf dem Kopf stehend geschrieben) gingen Circle ein Stück in Richtung ihres Debütalbums "Meronia" zurück. Die Stücke sind zumindest wieder etwas kompakter als auf "Pori" und "aNdeXelt." und der Charakter ist etwas rauer. Gleichzeitig behielten die Finnen aber trotzdem ihre typische Mischung an Postrock, Spacerock und Neokrautigem bei.
Auf dem 2009 erschienen CD-Reissue von Ektro pappt ein Aufkleber, auf dem das Album als "hypno rock classic" bezeichnet wird. Das passt recht gut, treiben die Klänge hier doch sehr repetitiv aus den Boxen und fräsen sich monoton-druckvoll in die Gehörwindungen. Neben den Circle-typischen Ingredienzien aus doppelt besetzten E-Gitarren, Bass, Schlagzeug und Tasten tauchen auf "TAANTUMUS" auch diverse Gäste auf, die wohl verschiedenen Streichinstrumente (Violine, Cello), Elektronisches und Blockflöte spielen bzw. ihre Stimme zur Verfügung gestellt haben (den Besetzungsangaben ist leider nicht zu entnehmen wer hier was spielt).
Ausgesprochen druckvoll rumpeln hier komplex verzwirbelte E-Gitarrenlinien und fette Bassmuster durcheinander, sehr dynamisch vorangetrieben vom monoton wütenden Schlagzeug. Eine sehr viel heftigere, klanglich auf den neuesten Stand gebrachte Version von Neu! würde wohl stellenweise so ähnlich klingen. Circle machen allerdings um einiges mehr Krach. Schräg-Krautiges, Jazziges, heftiger Postrock und spaciger "Hypnorock" verrühren die Finnen zu einem sehr eigenen, ungemein druckvollen, dem Hörer geradezu ins Gesicht (in die Ohren) springenden Ganzen.
Im Gegensatz zum Vorgänger "aNdeXelt." wird nun auch wieder ab und an gesungen. Solistisch oder im Chor werden immer mal wieder offenbar alte finnische Volksweisen intoniert, die sich zu all dem Gelärme höchst seltsam ausmachen, nichts desto trotz aber eine sehr eigene, stellenweise wirklich beeindruckende Atmosphäre erzeugen. Höhepunkt des Albums ist dabei "Valtaisa Hahomo", in dem nicht nur recht viel solcherart Gesungen wird, sondern auch Blocktflötenklänge im Kontrast zu den schneidenden Gitarren für folkige Atmosphäre sorgen. Anderes dagegen kommt sehr locker und angejazzt, fast entspannt aus den Boxen (man höre z.B. das Titelstück). Ausgesprochen kaputt ist dagegen "Lyhytaallosta", ein ungemein schräger Rocker a la Beefheart (Heavy-Beefheart), den man nur mit wohligem Grinsen zur Kenntnis nehmen kann. Es gibt aber auf "TAANTUMUS" noch vieles mehr zu entdecken - langweilig wird es nie.
"TAANTUMUS" stellt sicher einen Höhepunkt der krautigen Phase von Circle dar, der jedem Liebhaber von seltsamem Retrokrautrock und heftigerem Postrock sehr zu empfehlen ist!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2010 |
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