Call Me Dragon
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Brew Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Sam Pryor |
guitar/vocals |
| Tommy Davidson |
drums/artwork |
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| Ian Thirkill |
bass |
| Jonny Farrell |
saxophone/synth |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Call Me Dragon
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4:43
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| 2. |
Dirty Messages
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8:05
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| 3. |
Who Is This Tall Sick Man?
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5:20
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| 4. |
Biggie and Tupac
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1:04
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| 5. |
Harry Patton
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6:08
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| 6. |
Space Ritual
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6:32
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| 7. |
Deaf Machine
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6:39
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| Gesamtlaufzeit | 38:31 |
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Rezensionen

Man muss sich wirklich fragen, für wen diese Band eigentlich Musik macht!? Prog-fernen Menschen dürfte das nämlich alles zu verschwurbelt sein, während Progger wahrscheinlich die Spannungsbögen vermissen und sich wohl auch fragen, wo ein Achtminüter wie "Dirty Messages" eigentlich hinführen soll. Auf MySpace kleben sich These Monsters die Etikette "Punk/Rock" an, was vermutlich ironisch gemeint sein soll, denn davon kann nun wirklich nicht die Rede sein. Überhaupt klingen sie auch nicht heftig genug, um z.B. bei eher metallisch angehauchten Musikliebhabern punkten zu können. Für Freunde des gepflegten Postrocks sind ihre Songs schließlich nicht sphärisch-schwebend genug, und sie selbst wissen irgendwie auch nicht, ob sie eine Instrumentalband sein wollen oder doch eine mit Sänger.
Der Infoschreiber ihres Labels stellt bezeichnenderweise vor allem heraus, wen sie schon alles supportet haben, und man kann sich in der Tat sogar vorstellen, dass sie im Vorprogramm von so unterschiedlichen Bands wie Russian Circles, These Arms Are Snakes, Oceansize, 65 Days of Static, Mono, Foals, Unsane, ilikeTrains und The Fall auch immer für einen Höflichkeitsapplaus gut waren. Wahrscheinlich sind danach sogar einige aus dem Publikum an ihrem Merch-Stand vorbeiflaniert, haben sich die Debüt-EP von allen Seiten angeguckt und vielleicht sogar ein anerkennendes "Great show!" gemurmelt, aber gekauft hat trotzdem kaum einer etwas.
Ich will dennoch nicht unfair sein, denn die Musik von These Monsters ist durchaus charmant. Besonders dieses King Crimson-Gedächtnis-Saxophon (das mich übrigens noch mehr an Naked Sun erinnert, falls die noch jemand kennt) macht mir Freude. Sie hätten dieses Instrument auch ruhig noch etwas mehr in den Vordergrund rücken können, denn so erscheint es nur wie ein Gimmick, mit dem man sich auf Teufel komm raus von anderen Vertretern des Genres abheben möchte. Auf den vereinzelt auftauchenden Gesang hätten sie dafür auch ganz verzichten können, denn er ist weder besonders melodisch, noch erscheint er sonst irgendwie notwendig. Es ist sogar ein wenig befremdlich, dass sie ihn zum einen völlig verzerrt und zum anderen nahezu aus dem Frequenzspektrum herausgemischt haben. Warum also nicht gleich weglassen?
Alles in allem ist "Call me Dragon" trotzdem ein ansprechendes Debüt, das zwar hier und da etwas zu zögerlich und unausgegoren klingt, aber durchaus Lust auf mehr macht. Wenn sie einen Produzenten finden, der ihr Material ein bisschen mehr strafft, ihnen den Gesang ausredet und gleichzeitig noch mehr Saxophon einfordert, könnten sie durchaus mal eine größere Nummer werden. Allerdings sollten sie sich selbst mal darüber klarwerden, wer denn eigentlich ihr Publikum sein soll, denn mit ihrem derzeitigen Sound machen sie es zwar vielen Leuten halbwegs recht, aber erreichen letztendlich kaum jemanden.
| Anspieltipp(s): |
Call me Dragon, Harry Patton |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.3.2010 |
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