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Redemption

Snowfall On Judgment Day

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nicolas van Dyk guitar, keyboards
Ray Alder vocals
Bernie Versailles guitar
Chris Quirarte drums
Sean Andrews bass
Greg Hosharian keyboards

Gastmusiker

James LaBrie vocals (7)

Tracklist

Disc 1
1. Peel 6:28
2. Walls 6:54
3. Leviathan Rising 6:38
4. Black And White World 8:00
5. Unformed 6:27
6. Keep Breathing 7:34
7. Another Day Dies 5:12
8. What Will You Say 5:17
9. Fistful of Sand 6:32
10. Love Kills Us All / Life In One Day 11:00
Gesamtlaufzeit70:02


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @


Das vierte Album der amerikanischen Progmetaller Redemption - „Snowfall On Judgment Day“ - hätte beinahe einen Trauerflor bekommen. Just als das Album erschien, machte auch die Meldung die Runde, dass Bandchef, Gitarrist, Keyboarder und Komponist Nick van Dyk an einer aggressiven Form von Blutkrebs erkrankt ist. Das ist nun schon alles fast ein halbes Jahr her, aber über den Gesundheitszustand von van Dyk ist mir nichts mehr neues zu Ohren gekommen. Aber da auf der Band-Homepage Termine für Live-Konzerte und Festival-Auftritte in 2010 bekannt gegeben werden, scheint es ihm zumindest nicht so schlecht zu gehen. Auf jeden Fall weiterhin gute Besserung!

„Snowfall On Judgment Day“ überrascht zwar nicht unbedingt, aber zeigt eine Band in besserer Form als beim Vorgänger „The Origins Of Ruin“. Die Bandbesetzung ist seitdem stabil geblieben, mit Greg Hosharian ist ein zweiter Keyboarder hinzugestoßen. Dream Theaters James LaBrie gibt auf einem Track einen Gasteinsatz am Gesang.

Redemption spielen das, was sie können und was die Band bekannt gemacht hat. Etwas härterer, melodischer, 'klassischer' Progmetal und zuweilen geradliniger Powermetal bestimmen das Klangbild, wobei diesmal wieder desöfteren in relativ harte Gefilde eingetaucht wird, so gleich im kraftstrotzendem Opener „Peel“ und mit noch mehr Schmackes in „Fistful of Sand“. Da glänzen die Amerikaner schon mal mit einem fetten Riffgewitter über Double Bass-Getöse. Das mag manchem gemäßigten Proggie schon des Guten etwas zu viel sein, allen anderen dürften die gelegentlichen Bretter-Passagen eher ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Das sie es aber auch immer noch vertrackt und episch können, beweisen Redemption dann sogleich mit Songs wie „Leviathan Rising“, „Black And White World“ und natürlich dem abschließenden Longtrack-Epos.

Fette Gitarren mit Start-Stop-Riffing und gelungenen Soli, eine kraftvolle Rhythmusgruppe und Ray Alder mit einer hervorragenden Gesangsleistung sind die Merkmale eines gelungenen Progmetal-Albums klassischer Prägung. Die Keyboards spielen trotz eines neuen etatmäßigen Mitstreiters an den Tasten immer noch keine wirklich große Rolle bei Redemption, aber dafür sind die Einsätze mit geschmackvollen Flächen, gelegentlichen sinfonischen Orchestrierungen und geschickt eingewobenen Piano-Passagen umso gelungener.

Das vierte Album von Redemption ist wieder ein empfehlenswertes Progmetal-Werk geworden, das Spaß macht und hervorragend unterhält. Für Fans also ein Blindkauf, alle anderen sollten dem Teil zumindest mal eine Chance geben (wenn man das Genre prinzipiell mag).

Anspieltipp(s): Peel, Black And White World, Fistful of Sand
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.3.2010
Letzte Änderung: 6.3.2010
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Redemption

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Redemption 10.00 2
2005 The Fullness Of Time 10.00 2
2007 The Origins Of Ruin 9.00 1
2011 This Mortal Coil 10.50 2

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