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The Barstool Philosophers

Sparrows

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008 (erneuter Vertrieb 2010)
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; HardRock; Neoprog; New Artrock
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

René Kroon Keyboards
Bas Hoebink Bass
Leon Brouwer Vocals
Ivo Poelman Guitars
Martin Kuipers Drums

Tracklist

Disc 1
1. Afterglow 5:31
2. Silence 6:01
3. Lies 4:49
4. Dreamscape 7:41
5. Eyes Show The Heart 6:31
6. Descendents Of The Fall 7:57
7. Fallen Angels 7:07
8. Endless Seasons 6:15
9. Away From Here 7:02
Gesamtlaufzeit58:54


Rezensionen


Von: Wolfram Ehrhardt


Die fünfköpfige progressive Hardrock-Truppe aus dem niederländischen Almelo legt zu Beginn ihrer 2010 erneut vertriebenen Debütscheibe aus dem Jahre 2008 mit einem fetzigen Mix aus Neoprog und Hard Rock los. Ergänzt wird diese Performance durch einen markanten shoutenden Gesang. Diesem Stilmix bleiben sich „The Barstool Philosophers“ über 59 Minuten weitestgehend treu, wobei mit „Lies“ auch eine klassische Ballade mit gefühlvoller Pianobegleitung an Bord ist. Als besonderes musikalisches Merkmal der Band ist eindeutig Leadsänger Leon Brouwer zu nennen, der mit einer ausdrucksstarken und in höchsten Tönen schreienden Stimme auffällt.

Während die Gitarren-Kaskaden für die harten Rhythmen zuständig sind, sorgt der melodische Einsatz der Tastaturen oftmals für die sinfonischen Klangbögen. Wenn die „Barhocker Philosophen“ ihre harten Töne inszenieren, werde ich schon mal an Queensrÿche erinnert, wobei mir beim abwechslungsreichen Track „Descendents Of The Fall“ glatt auch Porcupine Tree durch den Kopf schießen. Leider reicht die Kompositionsgüte von „Sparrows“ nicht an die Qualität der vorgenannten Bands heran, da mir die meisten Songs auf Dauer, trotz der sinfonischen und balladesken Einlagen, zu ähnlich und gleichförmig dargeboten werden. Der sphärische und gefühlvolle Track „Fallen Angels“ fällt mir allerdings auch wohltuend auf, da er nach dramatischer Steigerung zum Ende mit behutsamen Pianotönen ausklingt.

Apropos dramatisch – der außergewöhnliche Gesang von Leon Brouwer hat ebenfalls viel dramatisches in seinem Timbre. Er wirkt häufig sehr angestrengt auf mich und außerdem muss er auch immer wieder zeigen, was für ein besonderer Shouter er ist. Insofern behagt mir seine Stimme schon nach ein paar Tracks nicht mehr, da ich mich stimmlich erdrückt fühle. Weniger aufdringlicher Gesang wäre hier eindeutig ein Mehr an Qualität. Dies zeigt er dann noch zum Schluss auf dem Sylvan ähnlichen Stück „Away From Here“ mit groovenden New Art Rock Anwandlungen, wobei seine Stimme allerdings auch durch den Einsatz von Effekten verfremdet wird.

Irgendwie lässt „Sparrows“ einige zwiespältige Gefühle und nicht so viele packende Momente bei mir zurück, sodass ich mir für das Nachfolgewerk mehr Originalität im Sinne von „Away From Here“ wünschen würde.

Anspieltipp(s): Descendents Of The Fall, Fallen Angels, Away From Here
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.3.2010
Letzte Änderung: 10.3.2010
Wertung: 7/15

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