Prologue
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Luca Cantini |
Voice |
| Luca Federighi |
Guitar |
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| Filippo Cosci |
Bass, Back vocals, effects |
| Vanni Anguillesi |
Drums |
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Gastmusiker
| Martina Cosci |
Back vocals (4) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Egoism
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6:06
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| 2. |
Red Giant
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5:56
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| 3. |
Fade to blue
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4:12
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| 4. |
The Path
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4:59
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| 5. |
Before It's morning
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4:40
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| 6. |
Embrace
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5:11
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| Gesamtlaufzeit | 31:04 |
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Rezensionen

Dass sich eine italienische Band als Namenspatron einen österreichischen Philosophen und Kommunikationswissenschaftler mit dem Namen Paul Watzlawick heraussucht, ist schon sehr erstaunlich. Dieser harte, polnisch klingende Name muss für italienische Ohren eigentlich ein Graus sein. Nun ja, jedenfalls legen Watzlawick aus Pisa mit "Prologue", einer E.P., ihren ersten Tonträger vor. Diese ist auf 150 Exemplare begrenzt, sie ist aber auch als MP3-Album erhältlich.
Als Einflüsse geben Watzlawick auf ihrer Myspace-Seite u.a. The Dillinger Escape Plan, Mike Patton, Meshuggah, Mogwai und God Is An Astronaut an. Zu diesen Bands darf man getrost auch noch Tool dazuschreiben. Und so ist die sehr gitarrenlastige Musik eine Mischung aus Metal, Independent, Hardcore und kaum noch zu erkennenden Spuren von Postrock. Ein besonderer Hang zu einer einzigen dieser Richtungen ist nicht festzustellen. Vielmehr werden sie geschickt miteinander verwoben, bauen sich verschrammelte Gitarren in Sekundenschnelle zu Hardcore-Riffing incl. Death-Growls auf und versickern wieder, alles in einem einzigen Song. Die wirken dabei überhaupt nicht zerrissen sondern in sich geschlossen. Gelegentliche Elektro-Einsprengsel und Synthie-Streicher sowie E-Piano fügen sich harmonisch ins Bild ein.
In Luca Cantini haben Watzlawick einen guten Sänger, der völlig akzentfrei singt, und nur gelegentliche Wackler hat. In jedem Song fällt er in Death Growls, was aber nicht zum stilbestimmenden Merkmal wird. Die Produktion könnte für meinen Geschmack besonders in den lauten Stellen etwas transparenter sein, da geht der Sänger gerne mal unter.
Watzlawick haben ihr Debut "Prologue" genannt. Demnach kann man also bald auf eine vollwertige Veröffentlichung spekulieren. Wenn sie sich bis dahin noch etwas mehr von ihren Vorbildern lösen und die Produktion etwas verbessern würden, könnte auf diese äußerst solide E.P. ein tolles Album folgen.
| Anspieltipp(s): |
Embrace |
| Vergleichbar mit: |
Tool, Meshuggah |
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| Veröffentlicht am: |
10.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
10.3.2010 |
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