Forest
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Janne Westerlund |
Vocals, Guitars, Percussion, Keyboards |
| Tomi Leppänen |
Percussion, Drums |
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| Mika Rättö |
Keyboards, Percussion |
| Jussi Lehtisalo |
Guitars, Percussion, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
HAVUPORTI
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12:40
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| 2. |
LUIKERTELEVAT
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9:12
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| 3. |
YDINAUKIO
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6:16
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| 4. |
JÄLJET
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17:53
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| Gesamtlaufzeit | 46:01 |
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Rezensionen

Im März 2004 spielten Circle ihr erstes Album ein, welches weitestgehend in Englisch eingesungen war. Wer nun denkt, dass sich die Finnen mit dieser Scheibe dem internationalen, insbesondere dem US-Markt anbiedern wollten, der ist auf dem Holzweg. "Forest" ist wohl eines der seltsamsten Alben im umfangreichen Œuvre von Circle und die einzelnen Stücke haben natürlich finnische Titel.
English wird hier deshalb gesungen, weil "Forest" offenbar das Ergebnis der Auseinadersetzung der Band mit dem Blues ist. Am deutlichsten wird dies in "YDINAUKIO" und "LUIKERTELEVAT", welche eine gewisse bluesige Südstatenatmosphäre verströmen, auch wenn natürlich alles durch eine krautig-elektronisch-finnisch-unterkühlte Brille betrachtet wird. Das klingt eigenartig? Ist es auch!
"Forest" ist ein relativ ruhiges Album. Metallisches Geriffe fehlt hier völlig. Dafür gibt es viele elektronische Klänge, seltsame Gräuscheinspielungen und atmosphärische Soundwolken. Klangbestimmend sind trotzdem Gitarren, bluesige Gitarren (mitunter akustisch) teils, oder postrockig-repetitve Gitarren. Dazu kommt das metronomhafte Schlagzeugspiel Tomi Leppänens und eben der Gesang, oft ein klagend-rauchiger Mississippi-Finnen-Sklavengesang. Das Ergebnis klingt reichlich eigen, kommt aber sehr spannend, fast hypnotisch aus den Boxen. Hätten Neu! zusammen mit Cans Malcolm Mooney und den Clustermusikern einen Blues gjammt, wäre vielleicht etwas ähnliches dabei heraus gekommen. Natürlich ist "Forest" klangtechnisch ein Produkt des neuen Jahrtausends, doch gewisse stilistische, als auch atmosphärische Übereinstimmungen gibt es trotzdem.
Beginnend mit "Sunrise" haben Circle eine ganze Reihe von Studioalben veröffentlicht, von denen kaum eines seinen Vorgängern ähnelte, jedes aber immer einen ganz eigenen, bandtypischen Charakter aufwies. "Forest" ist sicher eines der gelungensten und eigenartigsten dieser CDs. "More of the same" ist eine Phrase, die man im Zusammenhang mit der Musik von Circle im ersten Jahrzehnts des 21st Jahrhundert sicher nicht anwenden kann. Klangabenteurer mit Erfahrungen im krautig-experimentellen als auch postrockigen Bereich sollten hier dringend zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
13.4.2010 |
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