The Great Prophecy of a Small Man
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Lionel 'Lonny' Ziblat |
vocals, guitar, keyboards, bass, sampling, percussion |
| Artis Orubs |
drums |
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| Tristan Hupe |
keyboards, vocals |
| Richard Zoer |
bass, vocals |
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Gastmusiker
| Emiel de Jong |
clarinet, soprano / alto / tenor / baritone saxophone, vocals (3,9,11,13) |
| Bas Wingers |
violin, vocals (3,11) |
| Vera van der Bie |
string section (8) |
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| Ilse Eijsink |
clarinet (8) |
| Oene van Geel |
cello (9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Follow The Noise
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0:55
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| 2. |
Contemporary Ache
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5:18
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| 3. |
Troubles in Heaven
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3:13
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| 4. |
Coffee from Yesterday
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2:40
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| 5. |
Back From My Trip
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3:34
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| 6. |
Home Seek
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4:26
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| 7. |
Here I Go
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3:23
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| 8. |
Baby
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3:05
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| 9. |
Jorge Knows How Difficult a Musician's Life Can be, but then Again, Who Doesn't?
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4:01
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| 10. |
Buy Me!
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2:13
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| 11. |
Evolution
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3:18
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| 12. |
I Came, I Saw, I Left
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5:29
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| 13. |
The Last Straw
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5:13
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| Gesamtlaufzeit | 46:48 |
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Rezensionen

„The Great Prophecy of a Small Man“ ist das Debüt der niederländischen Band Modest Midget. Die treibende Kraft hinter Modest Midget ist Lionel Ziblat, der in Argentinien geboren wurde, in Israel aufgewachsen ist und den es jetzt in die Niederlande verschlagen hat. Ziblat verdient sein Geld als Komponist für Film, Funk, Fernsehen, Theater und auch klassische Musik. Das alles ist in sofern interessant, weil diese Einflüsse sich durchaus alle in der Musik seiner Band widerspiegeln, für die er selbstredend natürlich auch die Musik komponiert, die Texte schreibt, singt und allerlei Instrumente spielt.
So ist „The Great Prophecy of a Small Man“ auch gar nicht leicht zu kategorisieren. In seiner humorvollen Selbstbeschreibung meint Ziblat: „Pop-Experten bezeichnen uns als Jazz, Leute die Jazz hören, bezeichnen uns als Rock, die Rocker nennen uns Film- und Theatermusik, Kenner der klassischen Musik kennen uns gar nicht.“ Das umreißt eigentlich ganz gut, was sich auf „The Great Prophecy…“ so abspielt. Melodiöser Pop-Rock im Vordergrund, der hintergründig durchaus Gimmicks und kleine Vertracktheiten bereithält. Sanfte Sympho-Ansätze, Einflüsse aus Folklore von Südamerika und dem mittleren Osten (siehe die Herkunft des Herrn Ziblat) und ein gewisses Beatles-Feeling bei den Melodien. Und die „Kenner der klassischen Musik“ wären wahrscheinlich von dem einen oder anderen Bach- oder Strawinsky-Einsprengsel überrascht.
Das alles ist verpackt in geschickt ausgearbeitete Song-Miniaturen. Wenn wir uns mal „Troubles in Heaven“ exemplarisch vornehmen: In 3 Minuten 13 Sekunden erwarten uns beatlesker Schönklang mit angenehmen Gesang, ein kleiner Ausflug in folkigen Kammerrock mit Violine, kurz schaut ein Neoprog-Keyboard vorbei und quietscht ein Solo raus, ein Chuck Berry-Gedächtnis-Rock’n’Roll-Gitarrensolo erhebt sich und am Schluss kommen noch die Don-Kosaken vorbei. Und dabei klingt der Song keineswegs bemüht oder gar zerrissen, im Gegenteil, der ist so locker wie das berühmte Milky Way. Und so ist eigentlich das ganze Album. Wobei "I Came, I Saw, I Left" plötzlich tatsächlich zappa-beeinflussten Prog in nahezu Reinkultur bietet. Auch wieder eine Überraschung.
Das ist also ein sehr hübsches Debüt, was uns Modest Midget hier präsentieren. Ganz weit weg von ernstem, hoch sinfonischem Prog, aber wahrscheinlich gerade deshalb so erfrischend und sehr unterhaltsam.
| Anspieltipp(s): |
"Trouble in Heaven", "I Came, I Saw, I Left" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
17.3.2010 |
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