Trio of Doom
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sony |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| John McLaughlin |
Gitarre |
| Jaco Pastorius |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Drum Improvisation
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2:46
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| 2. |
Dark Prince
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6:36
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| 3. |
Continuum
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5:11
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| 4. |
Para Oriente
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5:42
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| 5. |
Are you the one, are you the one?
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4:51
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| 6. |
Dark Prince
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4:11
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| 7. |
Continuum
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3:49
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| 8. |
Para Oriente
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1:05
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| 9. |
Para Oriente
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0:20
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| 10. |
Para Oriente
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5:28
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| Gesamtlaufzeit | 39:59 |
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Rezensionen

Der Name Trio of Doom mag nach einer Death-Metal-Kapelle klingen, tatsächlich handelt es sich um eine äußerst kurzlebige "Supergroup" des Jazzrock. Beim Havana Jam, einem Festival, das im März 1979 in der kubanischen Hauptstadt veranstaltet wurde, traten drei Ikonen der Fusion-Musik zusammen auf: Gitarrist John McLaughlin (Mahavishnu Orchestra), Bassist Jaco Pastorius (Weather Report) und Schlagzeuger Tony Williams, der u.a. auf Miles Davis' epochalem Album In a Silent Way trommelte. Der etwa 27 Minuten dauernde Auftritt der drei wurde mitgeschnitten und erschien auf den beiden Festivalsamplern... nicht. Stattdessen traf sich das Trio einige Tage nach dem Konzert in einem New Yorker Studio, um die Stücke noch einmal einzuspielen. Diese wurden dann veröffentlicht, wobei Applaus dazu gemischt wurde.
Es dauerte fast zwei Jahrzehnte, bis die echten Lievaufnahmen doch noch ihren Weg auf Tonträger fanden, zusammen mit den Studioaufnahmen (jetzt ohne falschen Applaus...) und zwei kurzen "Alternate Takes". Neu gemastert wurde das Ganze von John McLaughlin höchstselbst, der auch die Liner Notes verfasst hat.
Das Trio bietet, wie nicht anders zu erwarten, mitreißenden, komplexen Jazzrock. Insbesondere McLaughlins Kompositionen (Dark Prince und Are you the one?, letzteres eigentlich eine Improvisation über ein McLaughlin-Stück) fordern den Hörer ganz schön heraus. Hart, schroff, kantig - so muss es sein. Definitiv nichts zur Berieselung! Pastorius' Continuum ist im wesentlichen ein Basssolo mit recht dezenter (aber effektvoller) Begleitung seiner Mitstreiter. In der Studioversion haben Gitarre und Schlagzeug dabei etwas mehr zu tun. Tony Williams' Para Oriente ist noch am ehesten in traditionellen Jazzgefilden angesiedelt, groovend, relativ eingängig und mit leicht bluesiger Gitarre. Die beiden "alternate takes" dieses Stücks hätte es allerdings nicht unbedingt gebraucht, bei Laufzeiten von einer Minute oder sogar nur wenigen Sekunden bieten sich hier keine neuen Erkenntnisse.
Mit dieser CD bekommt man zu günstigem Preis das Gesamtwerk einer echten "Supergroup" des Jazzrock. Klar, die Laufzeit ist überschaubar, zumal fast alle Stücke auch noch doppelt drauf sind, aber wenn nun mal nicht mehr Material existiert... schade, dass das Trio nicht länger zusammen blieb!
| Anspieltipp(s): |
Dark Prince, Continuum |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2010 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2010 |
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