Zs
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Sam Hillmer |
Tenor Saxophone |
| Alex Mincek |
Tenor Saxophone |
| Charlie Looker |
Electric Guitar |
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| Matthew Hough |
Electric Guitar |
| Brad Wentworth |
Drumset |
| Alex Hoskins |
Drumset |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Retrace a Walk
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6.32
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| 2. |
Slalom
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8.06
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| 3. |
Olympics
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1.43
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| 4. |
Mimesis
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15.05
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| 5. |
Zs
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7.11
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| Gesamtlaufzeit | 38:37 |
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Rezensionen

Das (fast?) LP-Debüt von Zs ist noch geprägt vom Unisono. Das Doppel-Trio verschmilzt in den meisten Stücken zum Trio. Am extremsten ist das in der Eröffnungsnummer Retrace a Walk zu hören. Keines der Instrumente verlässt auch nur für einen Moment seinen Partner. Und auch einander verlassen sie selten. Die Schlagzeuger beschränken sich zudem auch hier schon auf ihre Trommeln und lassen das Blech meist außen vor, sodass die Musik zum einen reduzierter, zum anderen durch diese Reduktion auch „roher“ klingt und an Durchsetzungskraft gewinnt. Becken decken nämlich einen ziemlich breiten Frequenzbereich ziemlich penetrant zu. Diesen Vorzug des Verzichts auf Blech hat z.B. auch Robert Fripp beim Komponieren von Discipline erkannt, als er Bill Bruford statt auf Becken auf eine Schlitztrommel schlagen ließ.
Auch ist diese frühe Musik der Band etwas einsteigerfreundlicher oder besser weniger abschreckend, obwohl sie auf den ersten Blick gleichzeitig auch komplexer ist. Das liegt wohl am Anteil und Einfluss Alex Minceks. Dieser setzt auf Varianz, statt wie sein Kompositionspartner Sam Hillmer in späteren Veröffentlichungen auf Redundanz. Minceks Kompositionen Slalom und Mimesis kommen mir irgendwie verspielter als jene von Hillmer vor. Im selben Stück ist sogar eine (sehr) kurze Gitarrenphrase zu hören die annähernd freundlich klingt. Keine ironisch pervertierte Freundlichkeit wie z.B. in B Is For Burning auf Arms, sondern wirklich harmonisch schön. Aber eben nur für den Bruchteil einer Sekunde.
Kann natürlich sein, dass ich die komplexen Notenkonstrukte nicht richtig durschaut habe, aber auch Hillmers Kompositionen Retrace a Walk und Olympics kommen mir weniger redundant vor. Besonders Olympics bricht mit einem wahren Notenschwall über den Hörer ein. Minceks Mimesis ist dagegen trotz großem Notenvorrat eine ziemlich zähe Angelegenheit. Es stellt sich durch das sehr getragene Tempo und die kaum vorhandenen Auflockerungen durch erhöhtes Tempo zumindest bei mir sehr schnell Monotonie und Langeweile ein.
Dafür ist der Abschlusstrack genial. Die Toms unterlegen dezent eine gefällige Gitarrenbegleitung über die die gesamte Band einen Nonsenstext in schönster Harmonie singt. „Don’t fuck with the Zs!“ Dem kann man wirklich nichts hinzufügen. Schon auf dieser frühen Veröffentlichung zeigen Zs wo der Avantgarde-Hammer hängt. Aber es wird noch viel besser.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2010 |
| Letzte Änderung: |
29.7.2010 |
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