SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
4.2.2012
guess that mess! - dis-/order (a mind in mess)
Toundra - II
Cowboys From Hell - Monster Rodeo
Electric Light Orchestra - Balance of power
Obscura (Dt.) - Omnivium
Banco del mutuo soccorso - Canto di Primavera
3.2.2012
Aavikko - Derek!
Electric Light Orchestra - On the Third Day
Hawkwind - In Search of Space
Gerard - Irony of fate
Banco del mutuo soccorso - Banco del mutuo soccorso
Marillion - Recital Of The Script (DVD)
Secret Society of Starfish - Dark Reflections from the Waters Edge
Dead Heroes Club - A Time Of Shadow
Greylevel - Hypostatic Union
2.2.2012
Magical Power Mako - Jump
Gallery - Jas Gripen
Into Eternity - The Scattering of Ashes
ARCHIV
STATISTIK
17422 Rezensionen zu 11857 Alben von 4426 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Little Women

teeth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Jazz; Mathrock; RIO / Avant
Label: Sockets
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Travis Laplante
Ben Greenberg
Darius Jones
Jason Mazary

Tracklist

Disc 1
1. 1 5.06
2. 2 4.30
3. 3 5.33
4. 4 3.38
Gesamtlaufzeit18:47


Rezensionen


Von: Florian Dietmaier @


Der Ursuppe von Globalität und Chaos an gepflegtem Hipstertum, ständig in den schmierigen Undergroundschuppen New Yorks gekocht und verfeinert, hat wohl jemand wieder mal eine neue Variation abgerungen. Zahnweh, no pun intended, bekommt davon nicht. Ohrenschmerzen vielleicht.

Little Women spielen eine Mischung aus Mathrock, präsent im Klang der cleanen Gitarre und dem hektischen, an Zach Hill erinnernden, Schlagzeug, und Jazz. Die beiden Saxophonisten Jones und Laplante ergänzen sich perfekt und schaffen mal schöne, meist aber schaurige Flächen und riffen hart. Soli gibt es keine. Trotzdem klingt alles sehr frei. Und brutal. Das ist vor allem deshalb erwähnenswert, weil die Band auf Effekte, wie Distortion, Wahs udgl., völlig verzichtet und die Brutalität allein aus den Möglichkeiten ihrer Instrumente schöpft. Hohe Lautstärken, Stakkatos, Überblasen. Das ist manchmal so intensiv, dass man am liebsten leiser drehen würde.

Sobald Jazz auch nur annähernd Free ist, müssen natürlich Vergleiche zu den Gründern angestellt werden. Denn im Grunde haben Coltrane, Ayler, Brötzmann und Co die Grenzen des Genres schon in den 1960ern ausgelotet. Aber der Weg ist nun mal das Ziel. Also folgen wir mal den kleinen Frauen auf ihrem. Aha. Barfuß auf sonnenheißem, spitzem Kies mit gelegentlichen Graspfützen für die geschundenen Sohlen.

Am ehesten lässt sich das (Studio) Debüt der New Yorker nämlich mit Brötzmanns Machine Gun vergleichen. Ungemein brutal, aber eben immer wieder auch Momente von Schönheit, die durch die umgebende Hässlichkeit umso gänsehäutiger klingen.

Mehr kann ich dazu nicht sagen. Am besten selbst hören.

Besonders hervorheben möchte ich aber doch noch Track 4, der mit unglaublich intensivem Gewinsel, Gestöhne und gutturalem Geschrei die EP beschließt und den Titel des 2010 erschienenen Albums Throat vorwegzunehmen schreit.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.7.2010
Letzte Änderung: 31.7.2010
Wertung: 13/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Little Women

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Throat 15.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2011; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum