Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Independent! viva la revolución! |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sunrise
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3.08
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| 2. |
The core
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4.10
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| 3. |
Black sky
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5.37
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| 4. |
Clockwork
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4.00
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| 5. |
Vices
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6.34
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| 6. |
Rainmaker
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7.46
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| 7. |
Inner Mission
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2.59
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| 8. |
Calm
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5.55
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| 9. |
The Crosses that divide
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6.44
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| 10. |
Collision
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6.46
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| 11. |
Faceless
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6.53
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| Gesamtlaufzeit | 60:32 |
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Rezensionen

Das instrumentale "Sunrise" eröffnet die CD mit perkussiver, durch verfremdete Stimmen leicht beunruhigender World Music. Auf gleicher Rhythmik basieren auch Teile von "The core", die allerdings immer wieder in Progmetal übergehen, bei dem ich an Musik von Psychotic Waltz denken muss.
Was der Hörer im weiteren Verlauf geboten bekommt, ist erstklassiger, mit leicht düsterer Stimmung aufwartender Progmetal, in dem ich Ähnlichkeiten zu Bands wie Sieges Even, A Perfect Circle oder Tool ausmachen konnte. Aber auch auf akustischen Gitarren gespielten New Artrock oder überzeugende Verschmelzung von Hardrock und Alternative Rock beherrschen die US-Amerikaner.
Locus nutzen ausgiebig die Erkenntnis, dass energiegeladene Passagen am wirkungsvollsten rüberkommen, wenn sie von ruhigen, aber nicht minder interessanten Einfällen eingeleitet oder von diesen umrahmt werden. Wie zum Beispiel von angejazzten Gitarrenduos, ohne Bandbegleitung gespielten Arpeggios, Gesang nur mit Begleitung einer Bassgitarre, ätherischen Chören zu Sitar-Begleitung, oder Ambient-artigen Momenten.
Zur Bestätigung des ungewöhnlichen Eindrucks, man lausche einem Versuch, modernen, vielfältigen Progmetal wie ein Kopfkino zu gestalten, erklären die Musiker auf ihren Webseiten, sie hätten es gerne, wenn die Musik nicht mehr nur zweidimensional wahrgenommen werden würde. Ausserdem versprechen sie, Locus wird uns durch Raum, Natur, Sci-Fi und Zeit führen. Management und eigene Plattenfirma heissen übrigens beide "Independent! viva la revolución!" Eine grosse, wie auch immer geartete Revolution kann ich allerdings noch nirgends erkennen. Das Versprechen, mich als Hörer für immer verändert zurückzulassen, haben Locus bisher auch nicht eingehalten. Es ist aber schön - wie glücklicherweise im Fall von Locus - wenn hinter dem Versprechen der musikalischen Revolution immerhin sehr gelungene Musik steckt. Möglicherweise sind Vertreter mancher Nationen doch besonders talentiert in maßloser Eigenwerbung.
Locus versuchen sich also medial geheimnisvoll bzw. ungewöhnlich zu geben. So dienen die angeblich der Band gewidmeten Seiten eigentlich mehr dem Zweck Informationen vorzuenthalten. Banalitäten wie Namen, Gesichter, Besetzung oder Biographien sind nicht zu finden, ausser den im Text weiter oben auftauchenden Behauptungen sowie der folgenden Information: "Locus ist nicht einfach noch eine Band: es ist ein völlig unabhängig produziertes audio-visuelles Projekt, gegründet 2009 in Colorado".
Auch ohne die fantasievolle Eigenwerbung wecken Locus mit "Habit@" Hoffnungen auf gelungene Fortsetzung ihres vielversprechenden Debütwerkes.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2010 |
| Letzte Änderung: |
31.7.2010 |
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