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The Windmill

To be continued...

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Windmill Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Arnfinn Isaksen Bass
Erik Borgen Vocals, Guitars
Jean. R. Viita Keyboards & Vocals
Morten Clason Flutes, Saxophone, Vocals, Keyboards & Guitars
Sam A. Nøland Drums & Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Cinnamon 05.38
2. The colour if Seasons 6.52
3. A day in hero's life 21.43
4. The eagle 7.10
5. Don't be afraid 10.03
6. To be continued... 2.42
Gesamtlaufzeit54:08


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Das temporeiche eröffnende "Cinnamon" ist ein erstklassiges Instrumental, das genauso gut von Camel stammen könnte. In dem abwechslungsreichen "The colour of seasons" treffen behäbige Gesangspassagen auf rockige Instrumentalübergänge. Ein Saxsolo verstärkt den zunächst flüchtigen Eindruck: der Song vereinigt Floydiges mit Retro- und Neoprog.

Wer auch immer den etwas amateurhaften Gesang im ersten Teil von "A Day in a Hero's Life" bestreitet, sollte dies vielleicht denjenigen überlassen, die es besser können. Aber von diesem Schwachpunkt mal abgesehen, bietet der Longtrack solide, aber nicht sonderlich aufregende Leistung aller Beteiligten. Auffallend sind wiederholt auftauchende Passagen, ob für mehrstimmigen a capella Gesang, oder für Keyboards solo, die wahrscheinlich den Geist des Mittelalters heraufbeschwören sollen. Der reichlich durchschnittliche zweite balladeske Songteil "A Day in a Hero's Life" wird glücklicherweise von strafferen Retroprog-Einfällen abgelöst. Aber was soll man machen, selbst der Tag eines Helden kann nicht durchgehend interessant sein.

Das im Vergleich zum starken Opener enttäuschende Instrumental "The Eagle" verbindet leider schon in dieser Art sehr oft gehörten, entspannten Retroprog mit dem funkig lockeren Mittelteil.

Die eindeutige Stärke des Debütwerkes der Norweger von Windmill sind eindeutig die durchaus hörenswerten Instrumentalteile ihrer Stücke. Wie zur Bestätigung ist den Musikern für das kurze instrumentale Titelstück eine einnehmende Flötenmelodie eingefallen. Sobald es aber ans Singen geht, fehlen mir meistens die interessanten Einfälle. Eine Ausnahme von dieser Regel ist das sehr einprägsam ausgefallene Refrain von "Don't be afraid", das wohl als Beispiel für gelungenen symphonischen Neoprog dienen kann. Erwähnenswert sind auch die rockigen Riffs mit Flöte, so dass Teile von "Don't be afraid" fast automatisch Jethro Tull ähneln. Mal davon abgesehen, dass die Akkordfolge an sich stark an Led Zeppelin erinnert.

Es geht also doch! Leider sind die wirklich überzeugenden Einfälle auf "To be continued..." für meine Begriffe etwas zu selten. Wäre die ganze CD auf dem kompositorischen Niveau von "Don't be afraid" und "Cinnamon", würden mir fast nur noch lobende Worte einfallen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.7.2010
Letzte Änderung: 31.7.2010
Wertung: 8/15

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