La Vie Electronique 8
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MIG Music |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Gastmusiker
| Arthur Brown |
Gesang |
| Steve Jolliffe |
Flöte, Saxofon |
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| Michael Shrieve |
Schlagzeug |
| Rainer Bloss |
Elektronik |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Une fleur tubéreuse
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8:39
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| 2. |
La fleur personnelle
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13:14
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| 3. |
Le bouquet
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6:15
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| 4. |
Alouette de souvenir
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4:57
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| 5. |
Et l'oisseau lyre joue
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6:53
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| 6. |
Dark Sounds
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4:40
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| 7. |
Moody Time
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8:07
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| 8. |
Dancing as the Planets Go By
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12:18
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| 9. |
Empty of Wanting
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4:48
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| 10. |
Phonetisches Plakat
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6:56
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| Gesamtlaufzeit | 76:47 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Tippi Hedren
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9:11
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| 2. |
Janet Leigh
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8:04
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| 3. |
Karen Black
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10:09
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| 4. |
Barbara Harris
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12:47
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| 5. |
Ces petites bandes dessinées modernes
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13:20
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| 6. |
Petite plante dessinée...?
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6:17
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| 7. |
Bona Fide
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14:33
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| 8. |
Interview 1980
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4:57
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| Gesamtlaufzeit | 79:18 |
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| Disc 3 |
| 1. |
Keep up with the Times
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16:13
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| 2. |
I Remember Rahsaan
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5:22
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| 3. |
A Quick One
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3:51
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| 4. |
Count Me In
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4:04
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| 5. |
Beginning
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3:57
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| 6. |
Intro
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4:35
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| 7. |
Middle Part I
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11:58
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| 8. |
Middle Part II
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7:31
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| 9. |
End
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3:21
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| 10. |
Zugabe Timbales
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12:27
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| 11. |
Interview 1982
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5:44
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| Gesamtlaufzeit | 79:03 |
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Rezensionen

Im Januar 2009 erschien der erste Teil von La Vie Éléctronique, jetzt, Ende August 2010 kommt bereits Teil 8. Alles als 3-CD-Boxen. Der Schulze-Fan braucht nicht nur einen gut gefüllten Geldbeutel, er benötigt auch eine ausreichend große Wohnung (man kann sich seit einiger Zeit ja auch Lagerhallen mieten...) und viel, viel Zeit. Denn selbstverständlich wird die maximale CD-Laufzeit möglichst weit ausgereizt. Aber ich will nicht meckern, niemand wird gezwungen, sich das alles zuzulegen, und für eine Dreifach-CD sind die Teile nicht zu teuer.
Teil 8 enthält Aufnahmen aus den Jahren 1977 bis 1983 (darunter zwei Interviews), also den Jahren, die für Schulze den Wechsel von der analogen zur digitalen Elektronik bedeuteten. Ein Großteil der Aufnahmen entstand bei verschiedenen Konzerten 1979. Bei einigen der Liveaufnahmen wirkt Arthur Brown als Sänger mit, der Schulze bereits auf dessen 1979 erschienenen Studioalbum Dune begleitete. Fast alle hier enthaltenen Titel wurden übrigens bereits auf der Jubilee bzw. Ultimate Edition veröffentlicht, einzige Ausnahme ist Zugabe Timbales auf CD 3.
Musikalisch bieten die drei CDs das, was auch auf den regulären Schulze-Alben jener Zeit zu finden ist. Wen wundert's? Viel der beliebten Sequenzerrhythmik als Grundlage für ausgiebige Synthiesoli. Das muss nicht immer schöngeistig klingen, wie The Martial Law, aufgenommen bei einem Konzert im polnischen Katowice 1983 (mit Rainer Bloss), beweist; da klingt der Minimoog streckenweise richtig böse und dreckig, gelegentich sogar wie verzerrte E-Gitarren! Das hätte ich Herrn Schulze gar nicht zugetraut! Laut Beiheft wurde diese Musik in veränderter Form - was im wesentlichen bedeutet: ohne die interessanten Soli - auf dem Album Dziekuje Poland veröffentlicht. Hier hört man also quasi das Original. Der Titel The Martial Law spielt übrigens darauf an, dass in Polen zu jener Zeit Kriegsrecht herrschte.
Bei einigen Stücken der 1979er Konzerte setzt Schulze irgendeine billig klingende Rhythmusmaschine ein, manchmal recht exzessiv; zu den Klangminiaturen von Cluster und Konsorten passt so was, bei Schulzes Endlosstücken nervt dieses Teil nach einiger Zeit gehörig! Schöner finde ich die Stücke, die weitgehend oder komplett ohne dieses Ding auskommen. Dafür ist bei einigen dieser Stücke, wie bereits erwähnt, Arthur Brown als Sänger zu hören. Hier sind seine Gesangsbeiträge viel exaltierter ausgefallen als auf Dune.
Sehr originell ist auch das kurze, leicht Ethno-orientierte I Remember Rahsaan mit wilden Einsätzen von Steve Jolliffe an Flöte und Saxofon und Michael Shrieve am Schlagzeug. Schade, dass dieses Stück so unmotiviert ausgeblendet wird.
Das einzige bislang unveröffentlichte Stück, Zugabe Timbales, diente laut Beiheft als Hintergrundbegleitung für die Zugabe, die Schulze zusammen mit Manuel Göttsching bei deren gemeinsamer Europatournee 1981 gab. Es besteht fast nur aus verschiedenen Sequenzerspuren und Schlagzeug. Ob letzteres echt ist oder aus der "Dose" kommt, geht nicht hervor.
La Vie Electronique 8 bietet einen interessanten Überblick der Jahre des Wechsels von Analog zu Digital. Die CDs selbst sind hübsch aufgemacht im schwarzen "Pseudo-Vinyl-Look" mit Rillen und Label. Auch die bespielte Seite ist schwarz. Die Teile 9 und 10 der Reihe sind übrigens auch schon angekündigt, geplante Termine sind September 2010 und Januar 2011!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
22.12.2010 |
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