The Sirens Sound
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sister Jack |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Sirens Sound
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9:55
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| 2. |
Grade Separation
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4:44
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| 3. |
Violet Skies
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5:11
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| 4. |
Beware/Lost
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4:47
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| 5. |
A Different Complexion
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8:48
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| Gesamtlaufzeit | 33:25 |
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Rezensionen

Nur wenige Monate nach Find A Place To Be Safe meldet sich das Hamburger Postrock-Duo mit einer neuen CD zurück. Mit einer Laufzeit von nur wenig mehr als einer halben Stunde ist es wohl eher eine EP.
Zu Anfang könnte man meinen, eine CD mit Ambient Music erwischt zu haben. Minutenlang beherrschen dunkle, elektronische Klangflächen die Szenerie, bis sich die Gitarren in der Vordergrund schieben und ein episches Breitwandtongemälde entwerfen, wie es typisch für den Postrock ist. Und so geht es auch weiter in den fünf wieder komplett instrumentalen Songs mit Laufzeiten zwischen knapp fünf und knapp zehn Minuten. Vor allem die vielseitigen Gitarrensounds sorgen für die Postrock-Herrlichkeit, von filigran-verzwirbelten Läufen bis zu brettharten Riffs ist alles drin - durchaus auch in ein und demselben Song. Für Abwechslung ist also gesorgt, die Musik ist längst nicht so statisch wie bei vielen anderen Bands des Genres. Auch die genretypische Elegie fehlt größtenteils, es geht vielmehr teilweise schon geradezu beschwingt zur Sache.
Immer wieder mal ist die Musik von stärker elektronischen Passagen durchzogen, die bei Beware/Lost weitgehend dominieren und diesem Stück einen leicht trippigen Charakter verleihen. Die Komplexität hält sich, wie in diesem Genre üblich, in Grenzen, im Vordergrund steht das Klanggemälde. Eine Ausnahme stellt das abschließende A Different Complexion dar, dessen überwiegend entspannte Atmosphäre mit vertrackter Rhythmik unterlegt ist, eine besonders reizvolle Kombination.
Auch wenn man das, was die beiden hier machen, nicht wirklich als neuartig bezeichnen kann, ist dem Duo mit The Sirens Sound doch eine originelle und eigenständige Variante der "orthodoxen" Spielart des Postrock gelungen. Insbesondere die Kombination mit Electronica- und Ambient-Einflüssen macht für mich den Reiz dieser Musik aus. Empfehlenswert!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Mogwai & Co |
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| Veröffentlicht am: |
1.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
1.9.2010 |
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