230503
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Robert James Moulding |
Voice |
| David Eaton |
Keyboards |
| Doug Skene |
Guitar |
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| Nick Antoinette |
Bass |
| Steve Eaton |
Drums |
| Dean Bennison |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Deepest Wound
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4:16
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| 2. |
Leaving Here Tonight
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4:42
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| 3. |
Breaking Water
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4:13
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| 4. |
Waterfall
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5:26
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| 5. |
Anonymity
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5:01
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| 6. |
The Bond Of Mutual Distrust
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9:37
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| 7. |
The Doctor
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3:36
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| 8. |
Flying/Falling
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2:54
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| 9. |
The Collapse
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12:11
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| 10. |
Disinfected And Abused
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17:39
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| Gesamtlaufzeit | 69:35 |
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Rezensionen

Das Debüt der jungen Band aus Australien trägt den geheimnisvollen Namen "230503". Ein Geheimcode? Das Datum eines neuen Weltuntergangs? Die PIN-Nummer des Sängers? Die Lösung steckt irgendwo versteckt in der Story des Konzeptalbums:
Ein 20 jähriger Mann, unzufrieden mit seinem Leben und krank vor Einsamkeit, trifft ein Mädchen im Internet, in das er sich umgehend verliebt und mit ihr zusammen eine kleine Schiffstour plant. Soweit, so unspektakulär. Als er ihr auf See einen silbernen Anhänger schenken möchte, wird er von seinen Emotionen übermannt und fällt über Bord. Er erwacht in einer eher ungemütlichen Gegend, in Lumpen gekleidet und als Drogendealer tätig. Erinnern kann er sich offensichtlich an nichts mehr. Als er früher oder später dank einer Überdosis in einer Klinik landet, trifft er eine Krankenschwester, die genau den silbernen Anhänger trägt, welchen er einst in einem Boot seiner Internetbekanntschaft überreichen wollte.
Nicht nur die leicht komische Story erinnert zeitweise an das Konzept von „Operation: Mindcrime“, auch das Klischee-Telefonklingeln beim Opener „The Deepest Wound“ lässt Erinnerungen an das große Progmetal-Meisterwerk wach werden. Allerdings geht's nach dem Bimmeln nicht wirklich mit Progmetal a la Queensryche weiter, sondern eher mit Neoprog/New Artrock a la Gazpacho im Orgelsoundgewand der 70er Jahre. Hier und da sollen Erinnerungen an Pink Floyd geweckt werden, indem einige Gesangslinien von "Animals" kopiert werden („Leaving Here Tonight“), Gitarrensoli hier und da eingestreut werden und breite Keyboardflächen das Ganze ein wenig zusätzlich aufpeppen, bzw. für den nötigen Bombast sorgen. Dazu verirren sich ab und zu ein paar Neoprog-Leads und für die Retro-Fans sogar einige Mellotron-Sounds („The Bond Of Mutual Distrust“).
Abgesehen von der offensichtlichen Verwurstung verschiedener, verkaufstechnisch gar nicht mal so uninteressanter Stilarten und den Einflüssen verschiedener, auf dem Waschzettel gutklingender Bands, sind die Songs ansich gar nicht mal so schlecht. Gerade die beiden Longtracks sind recht interessant, wachsen mit jeden Hördurchlauf und sind für Bombastfreaks ein Muss. Bei der technischen Umsetzung gibt es bis auf den ziemlich nervtötenden Gesang eigentlich auch nicht viel zu beanstanden.
Fans von New Artrock- und/oder Neoprog-Bands, die üblicherweise in diversen Magazinen Platte des Monats werden, könnten sicher auch an Anubis gefallen finden.
| Anspieltipp(s): |
The Collapse, Disinfected And Abused |
| Vergleichbar mit: |
Gazpacho |
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| Veröffentlicht am: |
29.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2010 |
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