Mute
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Nicolas Chapel |
all instruments, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Swing Of The Airwaves
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7:29
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| 2. |
Feel Alive
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4:34
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| 3. |
Porcelain
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5:36
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| 4. |
Black Over Gold
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6:14
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| 5. |
Overhead
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6:33
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| 6. |
Tidal
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3:46
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| 7. |
Rainbow Ruse
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5:34
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| 8. |
Hesitation Waltz
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6:41
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| 9. |
Falling From The Sun
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4:13
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| Gesamtlaufzeit | 50:40 |
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Rezensionen

„Mute“ ist das zweite Album des Projekts Demians des Franzosen Nicolas Chapel. Das Debüt „Building An Empire" kenne ich nur vom querhören, allerdings hat mich das, was ich da hörte, nicht zum Kauf animieren können, Lob von Steven Wilson hin oder her. Und wenn jemand sein Projekt oder vielmehr die Lieder seines Projekts nach einem Roman Hermann Hesses benennt, den er mit sechs oder sieben Jahren entdeckt und verstanden haben will, dann kann ich mich eines gewissen Unwohlseins nicht erwehren. Vielleicht ist das aber nur das Unwohlsein einer gewissen intellektuellen Unterlegenheit… wer weiß.
Auf „Mute“ macht Chapel alles selbst. Mitmusiker gibt es nur bei Livekonzerten. Auf dem Album spielt Chapel von Cello über Bass und Schlagzeug bis hin zu Gitarre, Violine, Mellotron und Piano alles selbst und alles auf ‚echten’ Instrumenten. Der ‚wahre’ Klang war dem Franzosen wichtig, auch wenn dann vielleicht nicht alles perfekt wird. Angeblich ließ Chapel sogar kleine Fehler unnachbearbeitet bestehen, einfach um den Charakter der Einspielung zu wahren. Alle Aufnahmen sind mehr oder weniger Erst- oder Zweit-Takes. Wobei die Beherrschung der unterschiedlichsten Instrumente einem schon Bewunderung abnötigt.
Und eigentlich ist das Album auch abwechslungsreich geraten. Chapel macht Krach, lässt gigantische Klangwälle entstehen, übt sich in metallischem Riffing und postrockigen Laut-Leise-Schemata, aber auch in ruhigen, fast ambienten Momenten, in orientalischen Melodien und luftigen Momenten. In ihrer Grundstimmung ist die Musik eher düster und nachdenklich, gut so was passiert wahrscheinlich, wenn man einsam in der Normandie vor sich hin musiziert. Aber trotz aller Abwechslung zeigt das Album erstaunlich wenig Dynamik. Vielleicht liegt es an der Produktion, aber für meine Ohren stellt sich mit der Zeit ein gewisser Gleichklang ein. Die Musik verschwimmt, die Ideen und Einfälle tauchen irgendwie ab und werden nicht mehr wahrgenommen. Vielleicht liegt es auch am Gesang von Chapel, der sicherlich über eine angenehme Stimme verfügt. Sein Gesang strahlt aber wenig Charakter aus und kann sich daher eher schlecht über der Musik behaupten.
„Mute“ ist ein seltsames Ding. Eigentlich scheint Chapel alles richtig zu machen, um einen Genre-Klassiker zu erstellen. Die Zutaten – auch wenn man das große Vorbild Porcupine Tree in der „Deadwing“- und „Fear of a Blank Planet“-Phase deutlich spüren kann (mit leichten Radiohead-Einflüssen) – sind alle da und werden auch gut verarbeitet, alleine, es erreicht mich nicht. Irgendwie bleibt alles eindimensional, wirkt eher angestrengt und zuweilen auch etwas langweilig. Eigentlich irgendwie schade, denn das Potenzial für mehr scheint vorhanden.
| Anspieltipp(s): |
einfach vorne anfangen |
| Vergleichbar mit: |
Porcupine Tree seit "Deadwing", ein bisserl Radiohead, ein bisserl Oceansize |
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| Veröffentlicht am: |
1.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
1.9.2010 |
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