Terrestrials
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Christian Reppen |
Bass |
| Hingst Hirbel |
Bass |
| Eivind |
Guitar |
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| Rune |
Guitar |
| Monika |
Vocals, Synthesizer |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lay
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3.20
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| 2. |
Ruin
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7.17
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| 3. |
Mare's Nest
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6.04
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| 4. |
Nine Wishes
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6.02
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| 5. |
Human Inventions
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3.52
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| 6. |
Mental Nomads
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7.24
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| 7. |
Changeling
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8.38
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| 8. |
The Beldam of Bedlam
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8.40
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| 9. |
Translunaria
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7.46
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| 10. |
Look Further
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8.45
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| Gesamtlaufzeit | 67:48 |
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Rezensionen

Atrox entstammen der üppigen skandinavischen Metalszene und sind in dieser, zumindest auf den drei mir bekannten Alben, Teil einer kleinen progressiven Subszene. Es ist dies aber eine eigenartige Progressivität. Und um nicht in linguistische Diskurse darüber auszubrechen, was Progressivität eigentlich bedeutet, nenne ich einfach die für mich charakteristischen Eigenschaften dieser skandinavischen Eigenart: melancholisch, jazzig, repetitiv, rhythmisch mit gleichzeitig seltsamer Melodik. Neben Atrox würde ich z.B. noch Ved Buens Ende und dessen Nachfolge Projekt Virus sowie Fleurety mit diesen Attributen belegen und somit dieser Gruppe zuordnen.
Auf dem dritten Atrox Album Terrestrials ist das Genannte zu einem Ganzen zusammengeschnürt, das sehr organisch klingt. Die stellenweise an Meshuggah, wenn auch sehr viel zahmer, was Sound und Geschwindigkeit angeht, erinnernde Rhythmusarbeit von Schlagzeug und Bass bieten eine wunderbare Spielfläche für die Melodieinstrumente. Das sind Gitarre und Gesang. Die Gitarren, die auch mal Bass und Schlagzeug beim Rhythmen machen aushelfen, sind vielfältig. Hier ein heftig verhalltes Clean Geschrammel, da ein fuzziges Solo, das mehr Gefühl als Technik ist, und dort im Duett mit Monika Edvardsens außergewöhnlicher Stimme.
Nun ist außergewöhnlich oft ein Euphemismus, weil man nicht schrill oder nervig sagen will. Ich will das auch nicht, aber ein gewöhnungsbedürftig lasse ich mir abringen. Denn Edvardsen ist opernhaften Ausflügen in hohe und höchste Register gegenüber nicht abgeneigt. Diese Ausflüge geraten ihr aber sehr sicher, sodass allein die erreichten Frequenzen schrill sind und meist singt sie sowieso in angenehmeren Lagen. In diesen tobt sie sich aber ebenfalls aus: Grunzen, Brüllen und seltsame „Glissandi“ gehören zu ihrem Repertoire. Gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällts.
Ich weiß nicht ob es an meiner immer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne oder meinem unaufhaltsam steigenden Alter und damit einhergehend das Gefühl etwas verpassen zu können liegt, aber immer öfter kritisiere ich an Platten, dass sie zu lang und zu einförmig seien. Und auch an Terrestrials muss ich diese Kritik üben. Die einzelnen Nummern unterscheiden sich in den grundlegenden Ideen zwar von einander, doch fußen diese Ideen scheinbar immer auf derselben Annahme, demselben Blickwinkel. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu streng. Denn ein Album sollte doch auch irgendwie einen roten Faden, einen es überspannenden Leitgedanken aufweisen? Das Gute daran ist nämlich: Wenn man sich ein Bild von der Platte machen will, reicht es aus, sich ein Stück anzuhören. Wie wäre es z.B. mit Lay, das auf dem myspace der Band feilgeboten wird? In 3.20 Minuten wird alles, was ich hier umständlich in Worte zu fassen gesucht habe, viel besser und unverfälschter ausgedrückt.
Ein eigenständiges und ungewöhnliches Album, dass der entdeckungsfreudige Progmetal Hörer antesten sollte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
2.9.2010 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Atrox
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2003 |
Orgasm |
12.00 |
1 |
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