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Martini Henry

End of the beginning

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil:
Label: as is records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Matt Graboski guitar & vocals
Garrett Henritz drums
Ken Moore bass
Chris Cavey bass on 1-6 & 8

Tracklist

Disc 1
1. End of the Beginning 3.47
2. Drag of the Mask 5.10
3. Rising Darkness 3.23
4. The Beast On Hollins Street 4.32
5. Stand Under the Water in the Crest Depth 6.42
6. Legion of the Moose 4.59
7. God Out of the Machine 3.52
8. Airaid 16.10
9. Mad Mardygan 3.47
10. March to Darkness 7.08
11. Gun Pointed At the Head of the Universe 8.51
Gesamtlaufzeit68:21


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Ich erhielt erst zu nehmende Hinweise darauf, dass die Formation Martini Henry von dem Sohn des OHO-Musikers Jay Graboski angeführt wird. Der zuletzt genannte hat "End of the beginning" auch produziert. Das alleine wäre natürlich noch lange kein Grund für eine Besprechung. Zufälligerweise ist die Musik wirklich empfehlenswert geraten.

Der 2007 erschienene Tonträger beinhaltet zwischen 2003 und 2005 geschriebene Songs. Darunter auch angeblich einige von dem Soloalbum "Drag of the Mask" von Matt Graboski.

Eines haben die musizierenden Herren der Familie Graboski gemeinsam: im Internet findet man sehr wenig bis gar nichts über ihre zurückliegende oder (falls vorhanden) aktuelle künstlerische Aktivitäten.

Der talentierte Matt Graboski trägt mit seinem temperamentvollen und vielseitigen Gesang und seinem Gitarrenspiel die gesamte Musik der vorliegenden CD. Das Spezielle an Martini Henry (wieso benennt man bloss ein Progressive Rock Trio nach einem historischem Gewehr?) ist die Tatsache, dass der faktische Leader und Gitarrist die gefühlte Hälfte der Zeit "nur" akustische Gitarre spielt, bzw. sich auf dieser beim Singen begleitet. In den Momenten, in denen er auf der Elektrischen auf mitreissende Art loslegt, beginnt man eventuell zu verstehen, dass er gewisse, mit akustischen Instrumenten einhergehende Einschränkungen als spannend empfindet. Ganz besonders interessant wird es in den Stücken, in denen die akustischen und elektrischen Gitarren von Graboski im Dialog stehen bzw. sich gegenseitig unterstützen.

Matt Graboski scheint bei seiner Musik meistens unter Hochspannung zu stehen. Er kann fast so herzzerreissend schreien wie Kurt Cobain und tut dies sowohl bei seinen akustischen Solostücken als auch mit der Begleitung der Rhythmustruppe. Die mit vielen Wendungen aufwartenden, extrem energetischen Songs erinnern mich an bessere Momente von Bands wie Mars Volta und Coheed and Cambria.

Am Ende stellt sich mir die hilflose Frage: wieso kennt die beiden genannten Formationen fast jeder denkende Rockhörer und gleichzeitig hat von Martini Henry kaum einer gehört? Es wird sicher aussermusikalische Gründe haben, denn musikalisch spielen die alle in der gleichen Liga.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.9.2010
Letzte Änderung: 3.9.2010
Wertung: 11/15

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