Orgasm
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Code666 |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Methods of survival
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7.18
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| 2. |
Flesh city
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5.54
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| 3. |
Heartquake
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4.33
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| 4. |
Burning bridges
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6.35
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| 5. |
This vigil
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6.33
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| 6. |
Tentacles
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5.52
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| 7. |
Secondhand Traumas
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6.15
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| 8. |
Pre-sense
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8.05
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| Gesamtlaufzeit | 51:05 |
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Rezensionen

Der Nachfolger von Terrestrials baut dessen Stärken konsequent aus. Noch immer ist die Band dieser organischen, melancholischen, schwelgerischen Progressivität verpflichtet, diesmal aber gleichzeitig konzentrierter und verspielter. Noch immer ist Meshuggah als Einfluss in der Rhythmusarbeit zu hören, diesmal aber etwas heftiger. Noch immer ist Monika Edvardsens Stimme gewöhnungsbedürftig, aber durch die Unterstützung eines, des leider nur die Texte enthaltende Booklets wegen unbekannten, männlichen Gegenparts abgeschwächt. Und noch immer klingt die Band sehr eigenständig.
Punkt eins und zwei der vorangegangen Aufzählung lassen sich dahingehend miteinander verbinden, dass der Wiedererkennungswert der einzelnen Songs zum einen natürlich durch die schon von Terrestrials bekannten psychedelisch-verträumten wie eingängigen Melodien entsteht, wobei diesmal auch der Bass zum Melodieinstrument wird. Zum anderen wird nun auch das heftige Geriffe zum geistigen Anker. Zur leichteren Navigation durch das Album trägt darüber hinaus die Beschneidung in der Länge bei: Alle Nummern sind gekonnt gestutzt und nehmen einander kein Licht weg.
Das leider sehr an Information dürftige, dafür aber offenbar mit an Hieromymus Bosch angelehnte Illustrationen schön bebilderte Booklet gibt keinerlei Auskunft über die Mitwirkenden, sodass ich nur mutmaßten kann, dass der zu hörende männliche Sänger vielleicht Rune Folgerø ist. Dieser löste auf dem 2008 erschienen Binoculars Edvardsen als Sänger ab. Ebenso wie bei den Sängern herrscht bei den Bassisten Ungewissheit. An Terrestrials waren laut Booklet zwei Viersaiter beteiligt. Welcher oder ob beide auf Orgasm spielt/spielen, kann ich daher nicht angeben. Fest steht aber, dass der Bass eine viel prominentere Rolle spielt als auf dem Vorgänger. Sowohl im Sound wie auch im Musikalischen rückt er in den Vordergrund, dabei aber immer dem, auf Atmosphäre statt auf Technik setzenden, Bandsound verpflichtet. Und dieser hat sich neben der angesprochenen Härte auch in den ruhigeren Teilen durch eine verstärkter jazzige Note weiterentwickelt.
Wie man lesen kann, bin ich sehr zufrieden mit Orgasm. Meine Anhör- und Ancheckempfehlung für die Band ändert sich daher nicht und ich denke auch, dass dieses Album einsteigerfreundlicher als der Vorgänger ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.9.2010 |
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