Arkhé
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Pino Tozzi |
Vocals |
| Gianluca Ferro |
Guitars |
| Lorenzo Milani |
Keyboards |
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| Michele Buzzetti |
Bass |
| Claudio Riotti |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Chains
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8.26
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| 2. |
Wings Of My Freedom
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8.33
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| 3. |
Birth Of Soul
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8.47
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| 4. |
The Grey Falcon
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9.26
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| 5. |
The Dark Light (The other lights)
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6.54
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| 6. |
Unison
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6.05
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| 7. |
Silence And Fear
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4.05
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| 8. |
Le Voyant De Salon
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14.42
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| Gesamtlaufzeit | 66:58 |
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Rezensionen

Es muss 1999 gewesen sein. Da fand ich im RockHard eine überaus enthusiastische Besprechung zum neuen Album der mir damals noch völlig unbekannten Dream Theater. Scenes From a Memory war dann meine erste Berührung mit Prog und weil ich damals schon den immer unzufriedenen und immer dürstenden Komplettierungstrieb in mir spürte, besorgte ich mir auch gleich Images and Words mit dem ersten Teil von Metropolis. Nun sind über zehn Jahre vergangen und das einzige Album des Traumtheaters, das ich mir zurzeit ohne Zähneknirschen anhören kann, ist das rotzige Debüt, aber um die Jahrtausendwende war ich auf einem Trip, den ich mit allen möglichen Stoffen zu stillen suchte. In Italien fand ich sicher nicht die ergiebigsten, aber doch die ehrgeizigsten Quellen für symphonisch-bombastischen Progmetal in der Tradition von vor allem Images and Words.
In meiner Fixerkarriere ist mir keine Band untergekommen, die näher an diesen Sound herankam als Arkhe. Und ich meine vornehmlich den Sound: Die Gitarren, der Bass (ha!), die Keyboards, das Schlagzeug und der Gesang klingen wie ihre offenhörlichen Vorbilder auf Images and Words. Auch die Schwächen des Sound werden übernommen: Die nicht gerade angenehmen Keyboardsounds, der manchmal leider unhörbare Bass, das grausig getriggerte Schlagzeug und die übertriebene Präsenz der Stimme. Was noch schwerer als beim Vorbild wiegt, weil LaBrie zwar nervt, die Töne aber meistens trifft, Pino Tozzi das aber nur mehr schlecht als recht hinbekommt.
Bei aller Ähnlichkeit im Sound vermeiden Arkhe es aber erstaunlicherweise, auch musikalisch bei ihren Vorklängern abzukupfern. In keinem Song habe ich musikalische Parallelen zu Images and Words feststellen können, sieht man vom typischen Progmetal-Songaufbau (Kontrast von hart zu zart und wieder zurück; virtuose, viele Stile ins ich vereinende Instrumentalteile; akustische und hörspielartige Einleitungen; abgehobene und sinnentleerte Texte) ab. Das hört sich alles gut durchdacht und abwechslungsreich an, ohne in Belanglosigkeit und Arbitrarität abzudriften. Sogar die beiden längsten Nummern The Grey Falcon und Le Voyant De Salon schaffen dieses Kunststück, welches den Dream Theater Artisten m.E. heute nicht mehr allzu oft gelingt.
Damals um das Jahr 2000 war trotz des Kopierens meiner Helden hin und weg. Heute nicht mehr so sehr, obwohl ich beim Hören während des Schreibens dieses und der vorangehenden Absätze zugeben muss: Nostalgie ist ab und zu schon schön. Solange man sich nicht zu sehr von ihr einlullen lässt. Für Freunde obskuren, italischen, gut kopierten und gemachten Progmetals.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
6.9.2010 |
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