SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
Zelinka - Zelinka
Arabs in Aspic - Syndenes Magi
16.9.2017
Papir - V
Filter-Kaffee - 100
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Poisson Soluble
ARCHIV
STATISTIK
23875 Rezensionen zu 16314 Alben von 6337 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Sun Travellers

Excursions

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: Funk; Psychedelic; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Luc Giustiniani guitar, lap steel guitar, bass
Gordon Todd vocals
Paul Ehn keyboards, vocals
Marc Antonio Spaventi keyboards, percussion
Tom Pettit drums
Jon Miller drums

Tracklist

Disc 1
1. A Thousand Stars 4:31
2. Calypso 3:56
3. Shades of Madness 5:08
4. Skywalker 6:04
5. Insomnia (Part 1) 1:59
6. Miss Escapade 4:48
7. Spirit Dance 5:03
8. Mirrors 3:40
9. Company Man 5:55
10. Insomnia (Part 2) 1:04
Gesamtlaufzeit42:08


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Seit vielen Jahren gibt es nun kein aktuelles Lebenszeichen mehr von Pink Floyd. Aber immer wieder stoßen junge Bands in die Lücke vor, die die Psychedelic-Prog-Oldtimer hinterlassen haben. Mit den Sun Travellers (Wahlheimat: Amsterdam), deren Mitgliedern aus fünf bis sechs verschiedenen Ländern stammen, meldet sich ein neuer Anwärter der Floyd-Nachfolge.

Der Sound der Sun Travellers ist ziemlich floydig, hat aber oft mehr Groove, sodass die Band sich auch schon in Internet-Radio-Charts der Sparten Psychedelic/Jam/Funk platzieren konnte. Das Klangbild ist zwar nicht sonderlich experimentell, aber dafür immer gut hörbar. Dennoch lässt mich das Album auch nach zahlreichen Hördurchgängen etwas unbefriedigt zurück.

Meiner Meinung hat Excursions folgende Schwächen: 1. Es wirkt zu floydig, auch wenn hier mal etwas Elektronik beigegeben wird, da mal etwas funkiger groove. Giustiniani eifert an der E-Gitarre ganz deutlich seinem großen Vorbild David Gilmour nach und darf sich des Lobes freuen, dass er einer der wenigen Gitarristen ist, die es schaffen, Gilmour-Feeling zu erzeugen. Das geht allerdings zu Lasten des eigenständigen Bandprofils. 2. Das Album will sich nicht in den Gehörgängen verankern. Die Scheibe plätschert angenehm vor sich hin, aber da sind keine Melodien in den Midtempo-Songs, die hängen bleiben, keine Riffs, die man wieder erkennen würde. 3. Ein vielleicht sehr persönlicher Grund: Der Gesang ist mir zu lasch, zu langweilig. Passt natürlich zur Musik, könnte man einwerfen, verstärkt aber eben den Hang zur Mittelmäßigkeit.

In der Summierung der Negativaspekte klingt die Kritik jetzt vielleicht etwas hart. Fairerweise muss man nämlich auch sagen, dass das Album Floyd-Fans durchaus gefallen könnte. Die Sun Travellers erzeugen einen Sound, der musikalisch das Niveau der späten Floyd durchaus hält, aber nicht ganz so zu fesseln vermag.

Anspieltipp(s): Shades of Madness, Mirrors, Spirit Dance
Vergleichbar mit: Pink Floyd
Veröffentlicht am: 29.1.2011
Letzte Änderung: 29.1.2011
Wertung: 8/15
ohne Gesang vielleicht ein Punkt mehr

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum