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Credo

Against reason

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (11.04.)
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Festival Music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mark Colton vocals
Tim Birrell bass
Mike Varty keyboards, backing vocals
Jim Murdoch bass, backing vocals
Martin Meads drums

Tracklist

Disc 1
1. Staring at the sun 10.02
2. Cardinal sin 12.02
3. Intimate strangers 8.39
4. Against reason 3.26
5. Insane 8.01
6. Reason to live 3.10
7. Conspiracy (MCF) 10.51
8. Ghosts of yesterday 13.34
Gesamtlaufzeit69:45


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Aus unerklärlichen Gründen hatte ich bei "Against reason", dem dritten Studiowerk von Credo seit der Gründung im Jahr 1993 sofort Bereitschaft gespürt meine Meinung hierzu niederzuschreiben. Dass Credo weiterhin "klassischen" Neoprog präsentieren, der Freunden von Bands wie Pallas, Arena und Marillion gefallen wird, tat dem unerklärlichen Interesse keinen Abbruch.

Es ist doch erstaunlich, dass bei der ziemlich sanften, nur selten von rockigen Akzenten heimgesuchten Musik die Textbotschaften so düster und tiefsinnig ausgefallen sind. Die krititischen Texte sind stellenweise sogar interessanter als die Musik, von der bei allem Unterhaltungswert am Ende doch keine neuen Impulse zu erwarten sind. Im eröffnenden "Staring at the sun" gibt man sich noch vergleichsweise rockig, mit an Rush erinnernden Akkordfolgen. "Staring at the sun" und "Cardinal Sin" beschäftigen sich mit der rücksichtslosen Behandlung, die die Erde und die Kinder von einigen Exemplaren unserer Gattung erfahren. "Insane" widmet sich textlich dem religiösen Fanatismus und in "Reason to live" wird eindringlich die Frage nach dem Sinn des Lebens behandelt. Schon alleine das Coverbild mit den auf der grünen Wiese wuchernden Hochhäusern und der Überschrift "Against reason" ist ein einziger Protest gegen die herrschenden Zustände.

Was mir vor allem an den handwerklich tadellosen Neoprog-Stücken auffällt, ist die im solchen Rahmen stellenweise leicht ungewöhnliche und auf jeden Fall sehr lebhafte Synthesizerarbeit von Mike Varty, der seinen Synthies liebevolle Aufmerksamkeit zuteil werden lässt und mit seinen Solos, Arpeggios und orchestralen Teppichen Wesentliches zu den Arrangements beisteuert. Varty's Pianobeiträge in "Ghosts of yesterday" wirken beinahe störend, was ich wiederum erfrischend und interessant finde.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.4.2011
Letzte Änderung: 30.4.2011
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Credo

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Rhetoric 9.00 1
2009 This Is What We Do 9.00 1

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