Against reason
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Mark Colton |
vocals |
| Tim Birrell |
bass |
| Mike Varty |
keyboards, backing vocals |
|
| Jim Murdoch |
bass, backing vocals |
| Martin Meads |
drums |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Staring at the sun
|
10.02
|
| 2. |
Cardinal sin
|
12.02
|
| 3. |
Intimate strangers
|
8.39
|
| 4. |
Against reason
|
3.26
|
| 5. |
Insane
|
8.01
|
| 6. |
Reason to live
|
3.10
|
| 7. |
Conspiracy (MCF)
|
10.51
|
| 8. |
Ghosts of yesterday
|
13.34
|
| Gesamtlaufzeit | 69:45 |
|
|
Rezensionen

Aus unerklärlichen Gründen hatte ich bei "Against reason", dem dritten Studiowerk von Credo seit der Gründung im Jahr 1993 sofort Bereitschaft gespürt meine Meinung hierzu niederzuschreiben. Dass Credo weiterhin "klassischen" Neoprog präsentieren, der Freunden von Bands wie Pallas, Arena und Marillion gefallen wird, tat dem unerklärlichen Interesse keinen Abbruch.
Es ist doch erstaunlich, dass bei der ziemlich sanften, nur selten von rockigen Akzenten heimgesuchten Musik die Textbotschaften so düster und tiefsinnig ausgefallen sind. Die krititischen Texte sind stellenweise sogar interessanter als die Musik, von der bei allem Unterhaltungswert am Ende doch keine neuen Impulse zu erwarten sind. Im eröffnenden "Staring at the sun" gibt man sich noch vergleichsweise rockig, mit an Rush erinnernden Akkordfolgen. "Staring at the sun" und "Cardinal Sin" beschäftigen sich mit der rücksichtslosen Behandlung, die die Erde und die Kinder von einigen Exemplaren unserer Gattung erfahren. "Insane" widmet sich textlich dem religiösen Fanatismus und in "Reason to live" wird eindringlich die Frage nach dem Sinn des Lebens behandelt. Schon alleine das Coverbild mit den auf der grünen Wiese wuchernden Hochhäusern und der Überschrift "Against reason" ist ein einziger Protest gegen die herrschenden Zustände.
Was mir vor allem an den handwerklich tadellosen Neoprog-Stücken auffällt, ist die im solchen Rahmen stellenweise leicht ungewöhnliche und auf jeden Fall sehr lebhafte Synthesizerarbeit von Mike Varty, der seinen Synthies liebevolle Aufmerksamkeit zuteil werden lässt und mit seinen Solos, Arpeggios und orchestralen Teppichen Wesentliches zu den Arrangements beisteuert. Varty's Pianobeiträge in "Ghosts of yesterday" wirken beinahe störend, was ich wiederum erfrischend und interessant finde.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
30.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2011 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Credo
Zum Seitenanfang
|