Recycled
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Allan Freeman |
keyboards, vocals |
| Roye Albrighton |
guitar, vocals |
| Ron Howden |
drums |
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| Derek Moore |
bass, vocals |
| Larry Fast |
synthesizer |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Recycle
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2:47
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| 2. |
Cybernetic Consumption
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2:12
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| 3. |
Recycle Countdown
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1:51
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| 4. |
Automation Horrorscope
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3:08
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| 5. |
Recycling
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1:44
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| 6. |
Flight To Reality
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1:19
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| 7. |
Unendless Imaginations
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4:37
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| 8. |
Sao Paulo Sunrise
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3:05
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| 9. |
Costa Del Sol
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4:03
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| 10. |
Marvellous Moses
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6:35
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| 11. |
It's All Over
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5:21
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| Gesamtlaufzeit | 36:42 |
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Rezensionen

Nektar, die "deutsche" Band, die ausschließlich aus britischen Musikern bestand, konnte Mitte der 70er Jahre auch mit ihrem siebten Album durchaus Erfolg verbuchen. Ich erinnere mich z.B., daß "Recycled" den Sprung in die "LP-Hitparade" des legendären SWF-Popshops schaffte.
Der Stellenwert von "Recycled" im Gesamtoeuvre der Band ist umstritten. Es handelt sich um ein in zwei Teile (Stück 1-7 und 4-11) gegliedertes Konzeptalbum mit recht bombastischen Keyboard-, Vokal- und Gitarrensounds, das passagenweise unter Verwendung eines Chors eingespielt wurde. Das Album wurde noch mit dem Originalgitarristen Roye Albrighton aufgenommen.
"Recycled" bietet solide gemachte Rockmusik, die ganz der 70er-Jahre-Prä-Punk-Stilistik verpflichtet ist. Außergewöhnliche musikalische Akzente werden dabei nicht gesetzt. Es gibt viele Ähnlichkeiten zu der deutsch-britischen Band Lake, mit dem Unterschied, dass letztere sich von der Idee des "Konzeptalbums" und vom Bombast freimachte, und sich stattdessen auf Songs konzentrierte. Das hätte Nektar im Jahr 1976 vielleicht auch besser gestanden. Immerhin: Manche heutige Neoprogband würde mit einem Album wie "Recycled" (klanglich modernisiert und im Arrangement etwas entstaubt) wohl immer noch für einiges Aufsehen unter den geneigten Hörern sorgen.
Mir persönlich gefällt der Track "Costa del Sol" mit seiner Abwechslung aus Bombast-Klängen und locker-rhythmischen Klavierfiguren, unmittelbar gefolgt vom vokal geprägten "Marvellous Moses" am besten. Diese Stücke sollen deshalb auch als Anspieltipps dienen.
Nachbemerkung zur Neuveröffentlichung auf Eclectic Discs (April 2004):
Die CD enthält die 11 Tracks des Albums zweimal. Zunächst in der remasterten LP-Fassung von Ende 1975, sodann in der Ur-Version, die kurz zuvor von Geoff Emerick gemixt wurde. Diese Fassung war bislang unveröffentlicht. Sie unterscheidet sich von der LP v.a. durch das Fehlen zahlreicher später hinzugefügter Overdubs. Offenbar und nicht zu Unrecht wirkte den Machern die Ursprungsfassung ein wenig zu matt und sie wurde daher nachträglich kräftig aufpoliert. Am musikalischen Gehalt ändert sich dadurch allerdings wenig, eher am Volumen.
Folgenden Hinweis verdanke ich unserem Leser Dirk: Larry Fast, der zu "Recycled" zahlreiche Synthesizer-Parts beigesteuert hat, widerspricht der auch auf der offiziellen Nektar-Homepage verbreiteten Angabe, er sei nur an der Remix-Fassung beteiligt gewesen. Viemehr habe er seine sämtlichen Synthesizer-Beiträge bereits für die Originalfassung aufgenommen. Spätere Overdubs betreffen danach nur Chöre und Soundeffekte, und der stark veränderte Klangeindruck ist primär auf den neuen Mix zurückzuführen.
| Anspieltipp(s): |
Costa del Sol, Marvellous Moses |
| Vergleichbar mit: |
Lake |
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| Veröffentlicht am: |
29.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.4.2004 |
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"Recycled" ist mit Sicherheit das proggigste und zugleich eines der zugänglichsten Alben von Nektar, was vor allem auf jede Menge bombastische Keyboard- und Synthiesounds zurückzuführen ist, sowie einen insgesamt sinfonischen Gesamtansatz. Die Meinungen in Fan- und Kritikerkreisen bzgl. dieses Albums gehen stark auseinander. Für die einen entfernten sich Nektar zu weit von der ursprünglichen Richtung, für die anderen fügt diese sinfonische Weiterentwicklung genau die Elemente hinzu, die der Musik von Nektar bisher fehlten.
Nach der ganz eigenen, natürlich völlig subjektiven Meinung, ist dieses Album für mich immer noch eines der Highlights in der Nektar Historie, vor allem auch weil hier Larry Fast nicht einen unerheblichen klanglichen Eindruck hinterließ und der ausgesprochene sinfonische Anstrich Nektar hörbar gut tut.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
20.8.2006 |
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