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Soniq Circus

Reflections in the Hourglass

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Progmetal
Label: Progress Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Marcus Enochsson guitar,lead and backing vocals
Marco Ledri keyboards, backing vocals
Markus Nilsson bass, backing vocals
Christer Ugglin drums, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Inside The Hourglass 3am 7.53
2. Formula 9.51
3. Actor 5.11
4. Shadow Dance 8.33
5. Childbirth 2.34
6. By The Heartshaped Lake 11.04
7. Learning To Talk 7.32
8. Outside The Hourglass 4am 7.39
Gesamtlaufzeit60:17


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Nach dem Debütwerk hat der Mastermind hinter der Band, der im Alleingang (fast) alle Kompositionen und Texte schreibende Gitarrist Enochsson einige Änderungen vornehmen (oder hinnehmen) müssen. Der hauptamtliche Sänger ist nicht mehr dabei. Ausserdem hat die Band einen neuen Keyboarder Marco Ledri, der sogar ein Stück, das instrumentale "Childbirth" (ein orchestral-klassisches Pianostück) beisteuern durfte. Auf der Webseite von Soniq Circus kann man nachlesen, dass Enochsson von seinem Gesang auf früheren Demoaufnahmen nicht begeistert war. Und nun bestreitet er das Zweitwerk als alleiniger Sänger. "Reflections in the Hourglass" muss für ihn in dieser Hinsicht also ein einziger Kompromiss sein. Seine Stimme klingt zwar alles andere als voluminös, wirkt aber sicher genug, um ein Album einigermassen zu tragen. Für grosse Begeisterung sorgt Enochsson als Leadsänger allerdings auch bei mir nicht und wird vielleicht bei einigen Hörern zwiespältige Gefühle auslösen. Am Ende wäre es vielleicht doch besser für das Gesamtbild, man hätte einen Gastsänger angeheuert. So wird das Album vielleicht ein wenig unter Wert verkauft.

Schon in dem eröffnenden, textliche Reflexionen über vergehende Zeit bietenden "Inside the Hourglass 3am" wird meine Aufmerksamkeit auf mitunter jazzige instrumentale Zwischenspiele gelenkt. Diese offenbaren gleich zu Anfang, dass Enochsson als Komponist neben seinen starken Melodic Rock/AOR- und Hardrock-Neigungen auch originelle Einfälle in seine Songs einzubauen weiss. Die gesanglichen Schwächen werden zum grossen Teil durch die in ihrer Gesamtheit kurzweiligen Stücke wieder wettgemacht, die von der Abwechslung zwischen eher konservativ gehaltenen Gesangsmelodien und recht verwinkelten und für dieses Genre streckenweise leicht abenteuerlichen Instrumentalteilen leben. Diese können in ihrer Virtuosität streckenweise an Bands wie Dream Theater erinnern. An der Darbietung fallen mir von allem das dichte, aber nicht überladene Schlagzeugspiel sowie die hin und wieder leicht ungewohnten, aber immer passenden Klänge seitens der Keyboarders auf, der manchmal auch für eine dezente Retroprog-Note sorgt.

Es ist schwer zu beurteilen, wie ein zwischen Progmetal und Melodic Rock angesiedeltes Album mit vergleichsweise einfallsreichen Kompositionen und einem mittelmässigen Sänger bei der interessierten Hörerschaft ankommt. Wer sich aber weniger auf Sänger und stattdessen auf hörenswerte Instrumentalteile konzentrieren kann, der wird von "Reflections in the Hourglass" nicht enttäuscht sein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.9.2011
Letzte Änderung: 7.9.2011
Wertung: 9/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Soniq Circus 9.00 1

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