Silhouettes
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenveröffentlichung |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Fredrik Pihl |
all instruments |
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Gastmusiker
| Mattias IA Eklundh |
guitar |
| Ron "Bumblefoot" Thal |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Above the Surface
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7:15
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| 2. |
The Demonic Masquerade
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8:15
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| 3. |
Memories
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8:20
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| 4. |
Silhouettes
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10:58
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| 5. |
By the Blue Horizon
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6:17
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| 6. |
The Twelfth Night
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8:40
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| Gesamtlaufzeit | 49:45 |
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Rezensionen

Sechs Versuche, davon ein Treffer – so würde ich zusammenfassen, was in diesem Album steckt. Fredrik Pihl ist ein schwedischer Gitarrenvirtuose (und Gitarrenlehrer), der rasend schnelle Läufe liebt und auf mindestens einem Bein aus Metall steht. Er pflegt die Kunst des irrwitzig schnellen Shreddings und ist folgerichtig stark von bekannten Shred-Gitarristen wie Yngwie Malmsteen oder auch Steve Vai beeinflusst.
Silhouettes ist Pihls erstes Soloalbum, und zwar im wörtlichen Sinn, denn er hat hier abgesehen von wenigen Gastbeiträgen alle Instrumente selbst gespielt. Das Ergebnis beschreibt er so: "The music is instrumental, dark, romantic with influences from metal, jazz/fusion and modern classical music." Prog nennt man so eine Mixtur gerne, wenngleich manchmal vorschnell, denn man kann so eine Mischung auch recht unproggig anlegen. Aber im Falle von Fredrik Pihl trifft das Etikett zu.
Die Platte beginnt mit sehr metallischen Riffs, bietet ein paar Mal aber auch recht brave wirkende Melodien. Doch Vorsicht: Neben eher glatt wirkenden Linien entwickelt Pihl häufig auch eine Melodik, die sich vom allzu Vertrauten stark abhebt. Er kreiert damit eine typisch skandinavische Atmosphäre, die ihre Wurzeln nicht bei den Flower Kings und Co., sondern eher bei Gösta Berlings Saga oder manchmal auch Änglagard haben könnte. Leider ist das Konzept für mein Empfinden aber nur bei einem der sechs Stücke richtig aufgegangen. Ansonsten leidet die CD arg darunter, dass hier keine echte Band am Werke war. So fallen die vielen Schwächen, etwa die oft öden Schlagzeugparts, ziemlich ins Gewicht.
Für Progger wirkt sicherlich der Name des Gast-Keyboarders Lalle Larsson besonders anziehend. Doch das Stück, zu dem er einen Beitrag geleistet hat, ist nur das zweitbeste auf der CD. Den Vogel schießt die Kooperation mit Ron Thal von Guns ´n´Roses im Titeltrack ab. In diesem Stück ist all das reich vorhanden, was Pihl vermutlich angestrebt hat. Gewaltiges Riffing, eine gewisse romantische Melancholie, ein Reihe fast zappaesker Breaks und eine - trotz des scheinbar harmlosen Hauptthemas - Melodik mit allerlei hübschen Wendungen. (Pihl verweist sogar auf angebliche Zwölftonreihen, aber nach Schönberg klingt er gewiss nicht.)
Die zehn Minuten des Titeltracks lohnen das Zuhören wirklich, und ich habe das Stück daher schon weitaus öfter laufen lassen als die gesamte CD. Wenn er auf diesem Weg weiter geht, könnte Fredrik Pihl für unsere Seiten noch von größerem Interesse werden. Allerdings braucht er dringend eine richtige Band.
P.S.: Wer sich auf Pihls Homepage begibt, findet da sogar Hinweise auf Noten zum Album, die vom Magazin „Axe“ transkribiert wurden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
13.12.2011 |
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