SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.2.2012
Salva - Thirst
Karfagen - Lost Symphony
Sky - Sky 2
20.2.2012
Circle - Panic
No Name - 20 Candles
Paul Cusick - Focal Point
19.2.2012
Musica Ficta - A Child & A Well
Iasos - Inter-Dimensional Music
17 Pygmies - CIII: Even Celestina Gets The Blues (A Tale of Love and Quantum Physics)
Shaolin Death Squad - Five Deadly Venoms
Vampillia - Alchemic Heart
Hawkwind - Hall of the Mountain Grill
Flammärion - Ignition
18.2.2012
The Jelly Jam - Shall We Descend
Dream The Electric Sleep - Lost and Gone Forever
Saturnia - AlphaOmegaAlpha
Quantum Fantay - Bridges Of The Old Fishingmine
Aavikko - Back From The Futer
ARCHIV
STATISTIK
17514 Rezensionen zu 11914 Alben von 4447 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Fredrik Pihl

Silhouettes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; Progmetal
Label: Eigenveröffentlichung
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Fredrik Pihl all instruments

Gastmusiker

Mattias IA Eklundh guitar
Ron "Bumblefoot" Thal guitar
Lalle Larsson keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Above the Surface   (feat. Mattias IA Eklundh) 7:15
2. The Demonic Masquerade 8:15
3. Memories 8:20
4. Silhouettes   (feat. Ron "Bumblefoot" Thal) 10:58
5. By the Blue Horizon   (feat. Lalle Larsson) 6:17
6. The Twelfth Night 8:40
Gesamtlaufzeit49:45


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Sechs Versuche, davon ein Treffer – so würde ich zusammenfassen, was in diesem Album steckt. Fredrik Pihl ist ein schwedischer Gitarrenvirtuose (und Gitarrenlehrer), der rasend schnelle Läufe liebt und auf mindestens einem Bein aus Metall steht. Er pflegt die Kunst des irrwitzig schnellen Shreddings und ist folgerichtig stark von bekannten Shred-Gitarristen wie Yngwie Malmsteen oder auch Steve Vai beeinflusst.

Silhouettes ist Pihls erstes Soloalbum, und zwar im wörtlichen Sinn, denn er hat hier abgesehen von wenigen Gastbeiträgen alle Instrumente selbst gespielt. Das Ergebnis beschreibt er so: "The music is instrumental, dark, romantic with influences from metal, jazz/fusion and modern classical music." Prog nennt man so eine Mixtur gerne, wenngleich manchmal vorschnell, denn man kann so eine Mischung auch recht unproggig anlegen. Aber im Falle von Fredrik Pihl trifft das Etikett zu.

Die Platte beginnt mit sehr metallischen Riffs, bietet ein paar Mal aber auch recht brave wirkende Melodien. Doch Vorsicht: Neben eher glatt wirkenden Linien entwickelt Pihl häufig auch eine Melodik, die sich vom allzu Vertrauten stark abhebt. Er kreiert damit eine typisch skandinavische Atmosphäre, die ihre Wurzeln nicht bei den Flower Kings und Co., sondern eher bei Gösta Berlings Saga oder manchmal auch Änglagard haben könnte. Leider ist das Konzept für mein Empfinden aber nur bei einem der sechs Stücke richtig aufgegangen. Ansonsten leidet die CD arg darunter, dass hier keine echte Band am Werke war. So fallen die vielen Schwächen, etwa die oft öden Schlagzeugparts, ziemlich ins Gewicht.

Für Progger wirkt sicherlich der Name des Gast-Keyboarders Lalle Larsson besonders anziehend. Doch das Stück, zu dem er einen Beitrag geleistet hat, ist nur das zweitbeste auf der CD. Den Vogel schießt die Kooperation mit Ron Thal von Guns ´n´Roses im Titeltrack ab. In diesem Stück ist all das reich vorhanden, was Pihl vermutlich angestrebt hat. Gewaltiges Riffing, eine gewisse romantische Melancholie, ein Reihe fast zappaesker Breaks und eine - trotz des scheinbar harmlosen Hauptthemas - Melodik mit allerlei hübschen Wendungen. (Pihl verweist sogar auf angebliche Zwölftonreihen, aber nach Schönberg klingt er gewiss nicht.)

Die zehn Minuten des Titeltracks lohnen das Zuhören wirklich, und ich habe das Stück daher schon weitaus öfter laufen lassen als die gesamte CD. Wenn er auf diesem Weg weiter geht, könnte Fredrik Pihl für unsere Seiten noch von größerem Interesse werden. Allerdings braucht er dringend eine richtige Band.

P.S.: Wer sich auf Pihls Homepage begibt, findet da sogar Hinweise auf Noten zum Album, die vom Magazin „Axe“ transkribiert wurden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.12.2011
Letzte Änderung: 13.12.2011
Wertung: 9/15
Eine Kompromissnote - für den Titeltrack würde ich eine 12 ziehen, mit dem Rest kann ich nicht viel anfangen.

Zum Seitenanfang

© 1999-2011; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum