The New Crusade
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Stuart Martin |
Voice, Guitars, Keyboards |
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| Steve Cork |
Bass Guitars, Moog Taurus Bass Pedals, Keyboards |
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Gastmusiker
| Liam Green |
Roland V Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
New Crusade
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14:29
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| 2. |
A Coming Of Age
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9:44
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| 3. |
Panic Room
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12:12
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| 4. |
Heaven's Gate
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5:42
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| 5. |
Scars Inside
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4:35
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| 6. |
Time To Go
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9:10
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| Gesamtlaufzeit | 55:52 |
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Rezensionen

Neo-Progressive Rock der alten Schule ist nicht mehr en vogue - wenn er aber so dynamisch und kraftvoll gezeigt wird wie auf dem 2.Album der Briten Konchordat, dann will man mitrocken.
Gegenüber dem Debut machen Konchordat in allen Belangen deutlich Fortschritte: Kompositionen, Produktion und Sound sind spürbar professioneller. Die Gitarren sind omnipräsent im Tiefenbereich, wodurch eine gewisse Grundhärte und klangliche Fülle entsteht. Die Keyboardsounds mit viel Chören oder Orgel werden ergänzt durch Klänge wie man sie aus den 80ern von Marillion oder Pallas kennt.
Drums aus der Dose –so klingen sie- lassen das Ganze recht klinisch klingen. Sie passen aber ähnlich gut ins Bild, wie auf den Debutalben von Magellan oder Threshold. Im Booklet ist ein Drummer angegeben – aber möglicherweise hat er auch nur geschickt programmiert. Die Entwicklung des Sängers gegenüber dem ersten Album ist bemerkenswert: In den aggressiveren Parts erinnert an den alten Fish, in den höheren Tonlagen an Ex-IQ-Sänger Paul Menel.
Die vielschichtigen, symphonischen Arrangements bilden die Basis für epische Tracks, in denen ebenso Platz für rockige wie sakrale Abschnitte ist. Die vielen Tempowechsel sind geschickt integriert: Es gibt Stakkato-Themen, überbordende Keyboardkaskaden, straightes Riffing und ausladende Keyboard- und Gitarrensoli. Dass Keyboards und Gitarre die Melodien häufig parallel spielen, kreiert hymnische Abschnitte. Das sorgt für euphorische Momente.
Überwiegend geht es mit ordentlich Tempo zur Sache und damit hebt sich die Band aus dem klassischen Neo-Prog Umfeld hervor. So weit wie Arena, Pendragon oder Galahad mit ihren Alben in den Jahren 2009-2012 gehen sie im Bolzgrad allerdings nicht.
So kraftvoll das gesamte Album durchgezogen wird – es endet mit einer unglaublich elegischen Nummer, wo man beim nicht enden wollenden finalen Gitarrensolo fast schon ein Steve Hackett-Poster aufhängen möchte.
Ein cleverer Mix aus packenden Melodien und viel Energie lässt dieses Neo-Prog-Album trotz seiner unvermeidbaren Vergangenheitsbezüge als das vielleicht modernste Album seiner Art in den letzten Jahren da stehen – sehr gelungen.
| Anspieltipp(s): |
Panic Room |
| Vergleichbar mit: |
IQ, Arena, Pallas, (frühe) Marillion, (neuere) Pendragon |
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| Veröffentlicht am: |
6.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
6.1.2012 |
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Die Briten nehmen uns für eine knappe Stunde mit auf ihren Kreuzzug durch die Gefilde neoprogressiver Rockmusik. Eine Hörreise, die sich wegen schöner Melodien und einer gelungenen Mischung aus robust-rockigen und eingängigen Songs als abwechslungsreich und unterhaltsam erweist.
Bis auf wenige Ausnahmen, wenn z.B. der Opener ein paar „Längen“ aufweist oder die Gesangsleistung nicht so ganz zum Gesamtkonzept eines Tracks passen mag, liefern Konchordat ein gelungenes Beispiel für modernen NeoProg ab und sind dann am stärksten, wenn sie das Tempo hoch halten und/oder die symphonische ProgSchiene bedienen.
Immer wieder dringen dabei in den Arrangements die schmissigen Passagen durch, die früher bei Arena oder Pallas, zum Teil auch bei Pendragon an der Tagesordnung waren. Konchordat stellen solche Melodiebögen auf ein frisches, dynamisches Soundgerüst, das überwiegend von einem rockigen Gitarrenunterbau gestützt und durch kompakten Keyboardeinsatz ergänzt wird.
Hervor zu heben sind die recht „giftigen“ Gitarrenparts in „Panic Room“, die schwebenden Keyboards am Ende von „A Coming of Age“ und der atmosphärisch sehr dichte Schlusstrack „Time to Go“, bei dem zwar der Gesang nicht so recht überzeugen kann, der jedoch mit dem langen elegischen Gitarrensolo als Schlussteil alles wieder gut macht.
Arena war gestern, der würdige Nachfolger heißt Konchordat. Die Band wird, wenn sie so weiter macht, auch die nächsten Kreuzzüge erfolgreich bestreiten und Hörer hinzu gewinnen.
| Anspieltipp(s): |
A Coming of Age |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
25.1.2012 |
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Verzeihung, wenn ich hier nun den Spielverderber gebe, aber das hört sich für mich doch allzu sehr nach den bereits erwähnte Neoprog-Größen vergangener Tage an. Einen genuinen Konchordat-Touch kann ich beim besten Willen nicht ausmachen. Das klingt nach Arena, IQ, Jadis, Pallas und Kino aber nicht nach einer Band, die wirklich was Neues zu sagen hätte.
Das ist zwar alles ganz gut gemacht, lässt mich persönlich aber ziemlich kalt. Die erwähnten Tempowechsel finde ich kaum erwähnenswert; rhythmisch komplex ist anders. Auch die Melodien finde ich eher gewöhnlich als besonders gelungen oder gar packend.
Der Sänger klingt ein wenig wie Gary Chandler, das "Schlagzeug" ist ziemlich eindimensional und die Keyboards mitunter käsig wie zu besten 80er Zeiten.
Da höre ich lieber die Originale.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
siehe oben |
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| Veröffentlicht am: |
26.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
26.1.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Konchordat
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