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The National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats

The Three Walls Of Kolepta

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011 (kostenloser Download)
Besonderheiten/Stil: Neoprog; New Artrock; Postrock; Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

The Admiral Gesang, Gitarre
The Coachman Bass, Gesang
The Insane Elektronik
The Seer Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. The First Wall Of Kolepta 9:17
2. The Second Wall Of Kolepta 4:35
3. The Third Wall Of Kolepta 6:31
Gesamtlaufzeit20:23


Rezensionen


Von: Gunnar Claußen @


"The Three Walls Of Kolepta", die zweite EP der Südtiroler Käuze vom National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats, ist immerhin eine Weiterentwicklung gegenüber dem Debüt "The Chronicles Of Sillyphus". Das fängt zwar bei der Spielzeit von über 20 Minuten an, aber auch die Musik ist wohl etwas prägnanter ausgefallen.

"The First Wall Of Kolepta" beginnt mit brachialem Metal-Riffing, schwenkt danach aber auf stimmungsvolle Ätherik von Synthiegerausche, Akustikgitarre und meditativem Gesang um. Danach hat es aber eine Mischung aus Postrock und melancholischem Neoprog-Pathos (vergleiche Genesis auf der "And Then There Were Three"), bevor einem wieder die tonnenschweren Riffs vom Anfang auf den Kopf fallen und das Spielchen von neuem beginnt. Schon toll, was man so in den ersten fünf Minuten eines Liedes erleben kann. "The Second Wall Of Kolepta" fährt mathematisch-vertracktes Riffing, Bombastkeyboards und herzerwärmenden Harmoniegesang auf, der auch über den reichlich trockenen Gitarrensound hinwegtröstet. Hier fühle ich mich stilistisch ein wenig an das superbe letzte Disillusion-Album "Gloria" erinnert.

Zum Abschluss bekommen wir logischerweise "The Third Wall Of Kolepta" kredenzt, das mit spartanischem Düsterwald-Folk eröffnet und die Melancholieschiene diesmal mit TripHop-Elektronik und rührseligem Orgel-Pathos weiterfährt. Hier gilt die Assoziation meinerseits auf einmal Muse, die auf "Black Holes & Revelations" mit dem kurzen "Soldier's Poem" ein ähnlich arrangiertes Stück hatten. Zum Ende hin gibt's allerdings noch mal reichlich orchestral und dramatischen Bombast, wie er für den Neoprog typisch ist.

Als Fazit schließe ich also, dass das National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats insbesondere meinen Hauptkritikpunkt an "The Chronicles Of Sillyphus" ausgeräumt hat. Die Musik bietet hier also ständig Action und Substanz, genug also, um den Hörer über die kompletten 20 Minuten bei der Stange zu halten. Auch ist die Stilpalette wesentlich breiter geworden. Somit kann ich für diese EP, die wie auch schon den Vorgänger bei der Band zum kostenlosen Download bereit steht, eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Bei dieser intelligenten, beziehungsreichen Stimmungsmusik sollte wohl jeder auf seine Kosten kommen.

Anspieltipp(s): The Second Wall Of Kolepta
Vergleichbar mit: allem möglichen ...
Veröffentlicht am: 25.1.2012
Letzte Änderung: 25.1.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 The Chronicles Of Sillyphus 9.00 1

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