The Three Walls Of Kolepta
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| The Admiral |
Gesang, Gitarre |
| The Coachman |
Bass, Gesang |
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| The Insane |
Elektronik |
| The Seer |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The First Wall Of Kolepta
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9:17
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| 2. |
The Second Wall Of Kolepta
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4:35
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| 3. |
The Third Wall Of Kolepta
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6:31
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| Gesamtlaufzeit | 20:23 |
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Rezensionen

"The Three Walls Of Kolepta", die zweite EP der Südtiroler Käuze vom National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats, ist immerhin eine Weiterentwicklung gegenüber dem Debüt "The Chronicles Of Sillyphus". Das fängt zwar bei der Spielzeit von über 20 Minuten an, aber auch die Musik ist wohl etwas prägnanter ausgefallen.
"The First Wall Of Kolepta" beginnt mit brachialem Metal-Riffing, schwenkt danach aber auf stimmungsvolle Ätherik von Synthiegerausche, Akustikgitarre und meditativem Gesang um. Danach hat es aber eine Mischung aus Postrock und melancholischem Neoprog-Pathos (vergleiche Genesis auf der "And Then There Were Three"), bevor einem wieder die tonnenschweren Riffs vom Anfang auf den Kopf fallen und das Spielchen von neuem beginnt. Schon toll, was man so in den ersten fünf Minuten eines Liedes erleben kann. "The Second Wall Of Kolepta" fährt mathematisch-vertracktes Riffing, Bombastkeyboards und herzerwärmenden Harmoniegesang auf, der auch über den reichlich trockenen Gitarrensound hinwegtröstet. Hier fühle ich mich stilistisch ein wenig an das superbe letzte Disillusion-Album "Gloria" erinnert.
Zum Abschluss bekommen wir logischerweise "The Third Wall Of Kolepta" kredenzt, das mit spartanischem Düsterwald-Folk eröffnet und die Melancholieschiene diesmal mit TripHop-Elektronik und rührseligem Orgel-Pathos weiterfährt. Hier gilt die Assoziation meinerseits auf einmal Muse, die auf "Black Holes & Revelations" mit dem kurzen "Soldier's Poem" ein ähnlich arrangiertes Stück hatten. Zum Ende hin gibt's allerdings noch mal reichlich orchestral und dramatischen Bombast, wie er für den Neoprog typisch ist.
Als Fazit schließe ich also, dass das National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats insbesondere meinen Hauptkritikpunkt an "The Chronicles Of Sillyphus" ausgeräumt hat. Die Musik bietet hier also ständig Action und Substanz, genug also, um den Hörer über die kompletten 20 Minuten bei der Stange zu halten. Auch ist die Stilpalette wesentlich breiter geworden. Somit kann ich für diese EP, die wie auch schon den Vorgänger bei der Band zum kostenlosen Download bereit steht, eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Bei dieser intelligenten, beziehungsreichen Stimmungsmusik sollte wohl jeder auf seine Kosten kommen.
| Anspieltipp(s): |
The Second Wall Of Kolepta |
| Vergleichbar mit: |
allem möglichen ... |
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| Veröffentlicht am: |
25.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
25.1.2012 |
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