Les Morts Vont Vite
| (Siehe auch: Leitfaden "Zeuhl") |
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea / Gazul |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Alain Ballaud |
bass |
| Franck Coulaud |
drums |
| Franck W. Fromy |
guitar |
| Jean-Luc Herve |
piano,organ,harmonium |
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| Ann Stewart |
voice |
| Véronique Verdier |
trombone |
| Michel Kervinio |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Incipit Tragaedia
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15:46
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| 2. |
Cabine 67
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5:55
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| 3. |
Yog Sothoth
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12:27
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| 4. |
La Ballade De Lénore
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8:58
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| 5. |
Delear Prius
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4:03
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| 6. |
J'ai vu naguère en peinture les Harpies ravissent le repas de Phynée
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4:19
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| Gesamtlaufzeit | 51:28 |
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Rezensionen

Düster. Düster. Ihr ahnt, was als nächstes kommt: düster. Genau das ist dieses Album. Und kompromisslos so. Die Spannung knistert geradezu aus den Lautsprechern (natürlich nur im übertragenden Sinne...).
Die Franzosen mit dem monströsen Namen (siehe H.P. Lovecraft - das bösartige Schlussmonster von 'Quake' borgt seinen Namen auch bei ihm) kredenzen einen intensiven, komplexen, dunklen, experimentellen, mysteriösen, schrägen Cockail aus kraftvollem Baß, schreiender Gitarre, schrägem Piano, opernhaftem Frauengesang und hymnischen Posaunenklängen.
Sparsam, aber sehr sehr sehr dicht instrumentiert drängt sich - auch wenn "Shub Niggurath" ihn wohl nicht mehr hören könnnen - der Vergleich mit "Magma" auf: kraftvoller Bass, repetitive Rhythmen, düstere, chromatische Melodik; in der Tat klingt der sechzehnminütige Opener "Incipit Tragaedia" wie der böse "schwarzes Schaf"-Bruder von "Köhntarkösz". Aber "Shub Niggurath" sind düsterer und schräger, aber mindestens ebenso expressiv und intensiv. Einflüsse der "Zeuhl"-Gemeinde lassen sich ebenso ausmachen wie die der zeitgenössischen Klassik in der schrägen, auf herkömmliche Harmonien kaum Rücksicht nehmenden Melodik und Harmonik. "Shub Niggurath" lassen der Musik viel Raum und abgedrehte Impros kommen nicht zu kurz. Sparsame Instrumentierung (Bass, Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Posaunen, Gesang/Stimme), dissonante, teils opernhafte Vocals von Ann Stewart, böse schleppende Rhythmen ("Incipit Tragaedia", "Yog Sothoth") ebenso wie stampfend-kraftvolle ("Cabine 67", "La Ballade De Lenore"), schräge, atonale Soli ebenso wie durchkomponierte Posaunen-Stimmen, plingendes Piano, grummelnder Bass, hypnotisches Schlagzeug.
"La Ballade De Leonore" überrascht mit düsterer Kirchenorgel, Gesang und Posaune, beginnt dann aber urplötzlich loszuholpern mit energetischem Schlagzeug und Bass-Geriffe/-Solieren, darunter quietschende Sounds von Gitarre und Bläsern. Die kreischende, gewaltsame, rückkoppelnde, kratzende Gitarre in "Yog Sothoth" könnte ganze Höllenkreise bevölkern, Lovecrafts Monsterkreatur "Yog Sothoth" könnte nicht bedrohlicher klingen.
Keine Frage: unvorbereiteten Hörern wird einiges abverlangt. Aber wenn man einmal in der Musik und der so eindringlich heraufbeschworenen Stimmung drin ist, ist das ganze nur genial.
| Anspieltipp(s): |
Incipit Tragaedia |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
1.6.2002 |
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Düster. Düster. Udos einleitende Worte nehme ich gerne auf. Selten habe ich derart monströse, bedrohliche Klänge gehört. Gitarren, die klingen wie ein Zahnarztbohrer, der sich unaufhaltsam dem Nerv nähert. Und dazu immer wieder der opernhafte Gesang, die mächtigen Posaunen... was für eine bizarre Mischung!
Der Vergleich mit Magma liegt nahe, aber Shub Niggurath sind viel schriller, dunkler, apokalyptischer. Ein weiteres Juwel aus der "dunklen Zeit" des Prog.
| Anspieltipp(s): |
Yog Sothoth |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
2.11.2004 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shub Niggurath
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