SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.5.2013
São Paulo Underground - Beija Flors Velho e Sujo
Rikard Sjöblom - Cyklonmannen
Massacre - Love Me Tender
Robert Jürjendal - Source of Joy
Yes - Going For The One
19.5.2013
Richard Pinhas - Desolation Row
Øresund Space Collective - Slip into the Vortex
Kshettra - i
Thierry Zaboïtzeff - Planet Luvos
18.5.2013
Arco Iris - Agitor Lucens V
Elora - Crash
Zs - Grain
Thierry Zaboïtzeff - Sequences
17.5.2013
Poor Genetic Material - A Day In June
Uriel - Arzachel Collectors Edition
Cloudkicker - Hello
Elara - Soundtrack for a quiet place
16.5.2013
Eclipse Sol-Air - Schizophilia
ARCHIV
STATISTIK
19216 Rezensionen zu 13023 Alben von 4924 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Crystal Phoenix

Crystal Phoenix

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1989 (Reissue 2012)
Besonderheiten/Stil: Folk; Metal; sonstiges
Label: Black Widow
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Myriam Sagenwells Saglimbeni Voice, Instruments

Gastmusiker

Giulio Capone Bass

Tracklist

Disc 1
1. Damned warrior 2:40
2. 474 Anno Domini 5:06
3. Somewhere, Nowhere Battle 4:37
4. Loth-Er Siniell 5:01
5. Heaven to a flower (part 1) 6:42
6. Dark Shadow (The Dove and the Bat / Last Flight) 7:09
7. Damned warrior (demo)   (Bonustrack) 2:46
8. Heaven to a flower (demo)   (Bonustrack) 6:13
9. The Dove and the bat) (instrumental demo)   (Bonustrack) 7:21
10. 474 Anno Domini (2011 version)   (Bonustrack) 3:56
Gesamtlaufzeit51:31


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Crystal Phoenix ist offenbar das Projekt der Piemonteserin Myriam Sagenwells Saglimbeni, die singt, allerlei Instrumente bedinen kann und seit den späteren 80er Jahren alleine oder unter Mitwirkung anderer Musiker als Crystal Phoenix Konzerte gibt und Tonträger produziert. Obwohl dieser Zeitraum mehr als 20 Jahre umfasst, sind bis dato erst zwei Alben mit Saglimbeni-Kompositionen erschienen: "Crystal Phoenix" (1989) und "Twa Jorg-J-Draak Saga" (2000). Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Formation zwischen 1992 und 2000 als aufgelöst galt.

"Crystal Phoenix" erschien erstmals 1989 auf LP, als erste Veröffentlichung von Black Widow Records aus Genua. Es handelt sich somit - zumindest für die italienische Proggeschichte - um ein historisches Zeitdokument. Nachdem die Scheibe schon 1993 auch auf CD erschienen war, legt das Label nun (2012) eine remasterte, um einige Bonusnummern erweiterte Neuausgabe vor.

"Crystal Phoenix" hat Frau Saglimbeni weitestgehend im Alleingang eingespielt, mit Gitarren, Bass, einem Midikeyboard, Flöten, Perkussion aus der Dose (zumindest klingt sie so) und einem selten in Erscheinung tretenden Gast am Bass. Das ebenfalls von der Künstlerin gestaltete "geschmackvolle" metalverheißende Cover deutet schon in etwa die auf "Crystal Phoenix" vorzufindende Musik an. Das Ganze ist eine Art von Proto-Pagan-Metal, der über weite Strecken so klingt, als hätten Iron Maiden einen auf Folk gemacht. Verhaltener Thrash trifft auf getragen-atmosphärische, folkig-ätherische Einlagen, Mystisch-Symphonisches und hymnisches Jauchzen. Was die Saglimbeni mit der E-Gitarre anstellt ist durchaus ordentlich und auch das meist von atmosphärischem Tastenwabern unterlegte Akustikgitarrengeklampfe kann sich hören lassen. Dazu kommt ein monotones Wummsda-Schlagzeug und entsprechende Basslinien, einige mehr oder weniger qualitätvolle Midiimitationen, ein paar echte Flöten und der ein wenig wacklige Altgesang der fast einzigen Protagonistin, der sich leider ab und versucht in größere Höhen aufzuschwingen.

Das alles ist nicht so furchtbar druckvoll produziert worden, wobei die folkigen Stellen noch am überzeugendsten und einigermaßen stimmungsvoll aus den Boxen kommen (man höre z.B. "Somewhere, Nowhere Battle"). Das Bonusmaterial, meist alternative Demoversionen, bietet Ähnliches bei (bis auf die abschließende Neueinspielung) etwas schlechterem Klang.

Ja nu ... irgendwie hat das alles schon was, kommt bisweilen schön urig und metallisch-kantig aus den Boxen, wirkt aber über weite Strecken doch recht primitiv (vor allem der Klang), naiv und amateurhaft. Im Grunde passt die Musik damit sehr gut zum Cover!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.6.2012
Letzte Änderung: 14.7.2012
Wertung: 6/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2013; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum