EGE Artemis Yurtum
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steven Anderson |
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| Andrew Bushe |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Flight Of The Intergalactic Mallard
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5:08
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| 2. |
Run The Gauntlet
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9:24
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| 3. |
Bushmeat
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11:44
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| 4. |
Mog's Brain Tumor Diagnosis
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9:23
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| 5. |
The Fear Of All Sums
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17:20
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| Gesamtlaufzeit | 52:59 |
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Rezensionen

"EGE Artemis Yurtum" aus dem Jahr 2009 macht gar nicht so viel anders als sein exakt zwei Jahre später veröffentlichter Nachfolger "Archipelagog": Auch hier spielen Yurt nur allzu klassischen Spacerock der Hawkwind-Schule. Und zwar so klassisch, dass der Opener "Flight Of The Intergalactic Mallard" schon das "You Shouldn't Do That"-Riff zitiert. Heißt also, dass man alle Vor- und Nachteile dieser Musikrichtung zu hören bekommt.
Blöderweise fallen erst mal vor allem die Nachteile ins Auge. Hierzu gehören die eher einfallslosen und nicht selten ohne sonderliche rhythmische Präzision dargebotenen Riffs, die angesichts der eher modernen Produktion besonders negativ aufstoßen. Auch den albernen und hippiesken Nichtgesang, wie ihn Dave Brock und Nik Turner auf den ganz frühen Hawkwind-Alben dargeboten haben, gibt es hier leider zu hören, beispielsweise in "Run The Gauntlet". Na ja, das geht schon besser, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Hawkwind so gesehen nun auch nur ungefähr fünf oder sechs Jahre wirklich genau so klangen. Der größte Vorteil ist natürlich demgegenüber, dass sich der grundlegende Stil über die Jahre hinweg gewaschen hat und mittlerweile zu der Art von Musik gehört, die man eben immer wieder gerne hört. Und das ist dann auch die Grundlage, von der aus man "EGE Artemis Yurtum" hören mag.
Ähnlich wie auf "Archipelagog" ist dabei der Sound auf diesem Album nicht unbedingt beschränkt ausgefallen. Interessante Referenzen an Doom Metal à la Black Sabbath oder Dissonanzkünstler wie Voivod finden sich hier ebenfalls, beides zusammen etwa in "Bushmeat". Hinzu kommen noch in der Mitte von "Run The Gauntlet" ein paar nette Instrumentalpassagen im Stile der Norweger Enslaved. Dem steht allerdings, bezogen auf "Archipelagog", der signifikante Nachteil gegenüber, dass Yurt hier noch längst nicht den Drive und die Routine von "Archipelagog" entwickelt haben. Der Großteil des Materials ist bestenfalls bemüht ausgefallen, überzeugt aber noch nicht wirklich. Gerade melodisch überlegt man sich bei der das Album prägenden Gitarrenarbeit eher kuriose Lösungen, die viel zu kompliziert klingen und innerhalb der Stücke eher notdürftig miteinander kombiniert werden. Paradebeispiel hierfür ist das trotz seiner Länge nicht gerade überzeugende und eher dürftige "Mog's Brain Tumor Diagnosis", das trotz einer eruptiven Passage gegen Ende kaum nennenswerte Spannung erzeugt und recht lasch gespielt wird. Oder das klanglich ziemlich monotone "The Fear Of All Sums", das lediglich von ein paar interessanten Gitarrenharmonien (oder besser -disharmonien) am Leben gehalten wird - und das bei 17 Minuten Spielzeit.
Nein, unterm Strich ist "EGE Artemis Yurtum" eine eher ernüchternde Angelegenheit. Vieles, was auf "Archipelagog" gut und spannend war, ist hier zwar schon zu erahnen, aber wird längst nicht in der späteren Qualität ausgeführt. Damit ist "EGE Artemis Yurtum" nicht nur zwei Klassen schlechter als das 2011er-Werk, sondern überdies ein reichlich dröges Album, das hier demnach nur der Vollständigkeit halber Erwähnung finden soll.
| Anspieltipp(s): |
Hmm... eigentlich ist alles recht ähnlich. |
| Vergleichbar mit: |
Hawkwind |
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| Veröffentlicht am: |
29.6.2012 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2012 |
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