Early Rings: Compositions 1974-1975
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MP Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Arturo Stalteri |
Guitars, Mandolin, Balalaika, Organ, Bass Keyboard, Piano, Darabuka, Cymbals, Tamburelli, Flutes, Zurna, Sitar, Violin, Voice, Glockenspiel |
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Gastmusiker
| Yasue Ito |
Violin (Track 17) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
From Hobbiton to the Land of Shadow
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3:20
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| 2. |
Leaving shire
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2:02
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| 3. |
The black riders
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3:11
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| 4. |
The old forest - Tom Bombadil - Goldberry
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5:23
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| 5. |
Mr. Underhill's dance
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1:10
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| 6. |
Elrond, Lord of Rivendell
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2:13
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| 7. |
The mines of Moria
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4:15
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| 8. |
Lothlorien
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3:09
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| 9. |
The riders of Rohan
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2:05
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| 10. |
The forest of Fangorn
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2:14
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| 11. |
Helm's deep
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1:16
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| 12. |
The passage of the marshes
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1:30
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| 13. |
Shelob's lair
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2:10
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| 14. |
The battle of the Pelennor Fields
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2:12
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| 15. |
The Grey Havens
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4:19
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| 16. |
Before the ordeal
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2:35
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| 17. |
After the ordeal
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5:08
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| Gesamtlaufzeit | 48:12 |
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Rezensionen

Schon vor dem Ende von Pierrot Lunaire bastelte Arturo Stalteri an Solomaterial. Allerdings hatte er (damals) nicht die Absicht dasselbe zu veröffentlichen. Erst die Macher von MP Records (die schon Ende der 90er Jahre die beiden Pierrot-Lunaire-Alben und Stalteris Solodebüt "André sulla luna" auf CD wieder veröffentlicht haben) überzeugten den Römer davon diese Stücke dem proginteressierten Publikum nicht vorzuenthalten. So erschien das Material, welches Stalteri vor bzw. nach den Aufnahmen zum Pierrot-Lunaire-Debüt (siehe "Pierrot Lunaire") bei sich zuhause im Alleingang eingespielt hatte 2005 unter dem Titel "Early Rings: Compositions 1974-1975" auf CD.
Anfang 1974, so Stalteri im Beiheft, lass er zum ersten Mal (ich vermute - ein Geburtsdatum habe ich nicht auftreiben können - er war da Anfang 20) Tolkiens "Der Herr der Ringe" und war schwer beeindruckt. Kurz danach entdeckte er Bo Hanssons "Vertonung" der Trilogie (siehe "Music inspired by The Lord Of The Rings") und beschloss sich an etwas Ähnlichem zu versuchen. Beeinflusst von Hansson, aber auch Mike Oldfield und Keith Emerson (so Stalteri weiter) entstanden in den nächsten Monaten, unterbrochen von den Aufnahmen zum Erstling seiner Band, "kleine Studien, improvisierte Ideen, angedeutete Melodien", von denen er nie angenommen hätte, dass sie einstmals veröffentlicht werden würden. 30 Jahre später ist eben das dann doch passiert.
Stalteri hat hier alles selbst gemacht, bediente Keyboards, Gitarren und weitere Zupfinstrumente, Flöten, eine Violine und allerlei Perkussion, und hielt alles relativ professionell auf Tonband fest. Der Klang ist jedenfalls sehr gut, insbesondere der späteren Aufnahmen, die vermittels eines TEAC Mehrspurgerätes entstanden sind.
Hansson, Oldfield und Emerson gibt Stalteri als Inspirationsquellen an. Ja, das passt, insbesondere Hansson. Einen lockeren, durchaus vielschichtigen, etwas naiv-verspielten Instrumentalprog gibt es auf "Early Rings" zu hören, der an die Vorlage des Schweden erinnert, dabei aber reicher instrumentiert und auch etwas komplexer und experimenteller aus den Boxen kommt. Gewisse zeitgenössisch-klassische Spuren, die auf späteren Werken des Italieners vorherrschend werden sollten, freiere Klangkonstrukte und sperrigere Improvisationen weisen schon in die elektronisch-experimentelle Richtung von "André sulla luna".
Als Bonus gibt es am Ende des Albums zwei Nummern, die erst 2004 entstanden sind. Hier demonstriert Stalteri offenbar, womit er sich heutzutage vornehmlich beschäftigt: Eher leichtgewichtige, aber virtuos vorgetragene Solopianomusik, die ab und zu auch auf Progvorlagen zurückgreift (hier "After the ordeal" - nicht gerade ein Höhepunkt des Genesis-Kataloges). In der Genesis-Nummer tritt zudem noch die Geigerin Yasue Ito auf. Das ist ganz nett, passt aber kaum zum Rest des Albums.
"Early Rings: Compositions 1974-1975" bietet einen etwas rohen, aber sehr unterhaltsamen Instrumentalprog, wie er so wohl nur in den 70er Jahren entstehen konnte. Wer Sympathien für solche Projekte hat und auch dem schon erwähnten Album Bo Hanssons etwas abgewinnen kann (wobei Stalteris Musik noch ein Stück progressiver ist), der sollte hier einmal reinhören!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
1.7.2012 |
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