SENSUOUS
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Everloving |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Keigo Oyamada |
instruments |
| Toyoaki Mishima |
Recording & Programming |
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| Toru Takayama |
Mixing & Mastering |
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Gastmusiker
| Yuko Araki |
Drums on Track 2 |
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| Ereland Oye & Erik Boe |
Vocals on Track 8 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sensuous
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4:24
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| 2. |
Fit Song
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4:02
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| 3. |
Breezin´
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3:52
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| 4. |
Toner
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1:35
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| 5. |
Wataridori
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6:59
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| 6. |
Gum
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3:48
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| 7. |
Scum
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0:41
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| 8. |
Omstart
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4:40
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| 9. |
Beep It
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4:05
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| 10. |
Like A Rolling Stone
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3:30
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| 11. |
Music
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4:54
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| 12. |
Sleep Warm
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4:43
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| Gesamtlaufzeit | 47:13 |
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Rezensionen

Welch ein Sammelsurium an Rock- und Popgenres: Funk, Punk, J-Pop, seichter Gitarrenpop, ja am Ende gar eine Swing-Nummer. Und ein jedes wird in feinster Cornelius-Manier gebrochen. Dekonstruktion als Prinzip der Popmusikinterpretation, ja, so könnte man - um die Pointe dieser Rezension vorwegzunehmen - das Album beschreiben.
Der Opener lädt verführerisch zu angenehmen Gitarrenklängen ein, lässt uns entspannen und geleitet uns mit elektronischen Tupfern letztendlich in die Transzendenz, bis der Hörer auf absurde Art und Weise wieder in die reale Welt zurückgeworfen wird: Eine absteigende Tonleiter der Gitarre, unter stetigem Spannungsverlust der Saite, bis sie am Gitarrenkorpus aufschlägt und vom eigentlichen Ton nichts mehr zu hören ist. Ja, jetzt sind wir in der Welt von Cornelius!
Bei Fit Song erklingt der Funk, ohne ihn seiner Tanzbarkeit zu berauben, in einem neuen Gewand, als ob ein jedes Instrument unter rhythmischer Betätigung der Stop- und Playtaste abgespielt worden wäre. Ähnliches widerfährt auch dem J-Pop in Breezin´. Like A Rolling Stone lebt vom Kontrast zwischen Ruhe und Hektik: Entspannungsmusik wird gebrochen durch hektisches Percussion-Geklimper. Und so geht es durch die Vielfältigkeit des Albums weiter bis hin zu Sleep Warm, einer „elektronischen Swing-Ballade“. Zusammenhangsstiftend wirkt bei dieser Vielfalt der stetige Gehalt an psychedelischen Klängen. Hier und da sind spacige Sounds zu hören, mal wird der Fluss eines Songs ganz unterbrochen, um eine kleine Spacerockreise anzutreten und mit Wataridori leisten sie sich sieben Minuten reinen Spacerock.
Es ist interessant zu hören, wie Cornelius mit der Popmusik umgeht, wie er sie experimentell behandelt, ohne ihr den typischen Charakter zu nehmen. Aber es scheint mir so, als ob Cornelius sich, um experimentell mit der Musik umgehen, so weit von der Popmusik distanziert hat, dass alles etwas - entschuldigt meine romantisch, schwärmerische Wortwahl - leidenschaftslos klingt. Ja, es fehlt an Leidenschaft.
| Anspieltipp(s): |
Fit Song, Wataridori |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
3.7.2012 |
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