Nine and Fifty Swans
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
2011 |
| Besonderheiten/Stil: |
Folk |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tirill Mohn |
Gesang, Gitarre, Mellotron, Violine, Percussion |
| Nils Einar Vinjar |
Gitarre, Bass |
| Nils Hermann Schultz |
Kontrabass |
| Sigrun Eng |
Cello |
| Øyvind Sørensen |
Percussion |
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| Nick Jones |
Violine (4) |
| Jan Tariq Ruj-Rahman |
Klavier |
| Audun Kjus |
Flöte |
| diverse Gastsänger |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
O Do Not Love Too Long
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4:42
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| 2. |
The Cap and Bells
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4:05
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| 3. |
He Wishes for the Cloths of Heaven
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2:47
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| 4. |
To a Child Dancing in the Wind
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3:04
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| 5. |
Parting
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2:33
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| 6. |
The Fisherman/Carolan´s Ramble to Cashel
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5:03
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| 7. |
Before the World was Made
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3:10
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| 8. |
The Song of Wandering Aengus
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4:00
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| 9. |
The Song of the Old Mother
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2:23
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| 10. |
The Wild Swans at Coole
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5:30
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| Gesamtlaufzeit | 37:17 |
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Rezensionen

Sieben Jahre nach ihrem Solodebüt folgt das zweite Album der norwegischen Musikerin Tirill Mohn, die dem ein oder anderen vielleicht auch als Violinistin auf White Willows Ignis Fatuus bekannt ist. Das mit nicht einmal 40 Minuten reichlich kurze Album enthält Vertonungen von Gedichten des irischen Dichters William Butler Yeats. Lyrikvertonungen, das ist doch echt proggig!
Eins vorweg: Progressive Rock gibt es hier nicht. Wobei die Betonung auf "Rock" liegt. Die Musik ist vielmehr im Irish Folk verwurzelt. Akustische Instrumente dominieren, neben Gitarre vor allem Streicher, Klavier und Flöte. Schlagzeug fehlt, allenfalls werden ganz dezent Rasseln, Glöckchen o.ä. eingesetzt. Die Songs wirken oberflächlich gehört größtenteils eher schlicht, und tatsächlich findet man hier keine Orgien frickeliger Komplexität. Dennoch bemerkt man bei genauerem Hinhören kunstvolle Arrangements, instrumentale Einsätze, die ihre Herkunft aus dem Progressive Rock nicht verleugnen können (in He Wishes for the Cloths of Heaven etwa). Leider verschwinden diese immer wieder hinter den recht konventionellen Gesangsmelodien.
Gesang, das ist das Stichwort. Tirill hat eine allzu ätherisch gehauchte Stimme, und in Kombination mit der durchweg sanften und lyrischen Musik geht mir das nach einiger Zeit ziemlich auf den Keks. Zwar kommen gelegentlich auch zusätzliche Sänger zum Einsatz, die aber genau so sanft dahin säuseln. Nun hätte zu dieser Musik sicher kein Metal-Shouter gepasst, aber dieses ständige friedvoll-behaucht-werden kann nach einiger Zeit ein ziemliches Aggressionspotenzial hervorrufen.
Eigentlich schade, aber auch als jemand, der folkigen Klängen alles andere als abgeneigt ist, und trotz der kunstvoll arrangierten, durchaus abwechslungsreichen Musik ist mir das Ganze zu luftig und leichtgewichtig.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
6.7.2012 |
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