Moebius + Tietchens
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bureau B |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cremon
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2:23
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| 2. |
Kattrepel
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9:56
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| 3. |
Vincent
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3:43
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| 4. |
Thorax
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3:56
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| 5. |
Yes, Yes
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5:41
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| 6. |
Fontenay
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2:57
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| 7. |
Lange Reihe
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10:26
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| 8. |
Raboisen
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3:39
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| 9. |
Im Windkanal
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2:41
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| 10. |
Grimm
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4:22
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| 11. |
Herrlichkeit
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2:17
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| 12. |
Plan
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4:02
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| 13. |
Mach auf!
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2:33
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| Gesamtlaufzeit | 58:36 |
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Rezensionen

Dieter Moebius und Asmus Tietchens, zwei Altmeister deutscher elektronischer Musik, spielten 1976 zusammen in der kurzlebigen Formation Liliental. Der Legende nach verabschiedeten sich die beiden nach den Aufnahmen mit den Worten "wir müssen mal eine Platte zusammen machen". Gut Ding will bekanntlich Weile haben, und so vergingen 36 Jahre, bis dieser Plan in die Tat umgesetzt wurde. Aber ich warte gerne etwas länger, wenn dafür das Ergebnis stimmt, und das ist hier der Fall.
Das Album enthält dreizehn recht unterschiedliche Stücke, genau genommen ähnelt kaum eins dem anderen. Den düsteren Klangwogen des einleitenden Cremon folgen die maschinenhaft stampfenden Rhythmen von Kattrepel, die lediglich von ein bisschen elektronischem Fiepen begleitet werden; und nein, das wird trotz 10 Minuten Laufzeit nicht langweilig, zumindest dann nicht, wenn man aufmerksam den langsam sich vollziehenden, minimalen Veränderungen zuhört. Ähnlich aufgebaut ist Lange Reihe, nur in deutlich reduziertem Tempo.
Daneben stehen Industrial-artige Klanggebilde wie Vincent, Grimm oder Thorax, wobei letzteres eine fast schon aggressive Dynamik entwickelt, eigenartige Klangcollagen wie Yes, Yes oder Plan, oder weitgehend strukturlose Stücke wie Im Windkanal.
Während die meisten Stücke recht abstrakt wirken, hat die Musik gelegentlich auch einen burlesken Touch; ein schönes Beispiel ist Mach auf!, eine Art elektronischer Walzer, bei dem immer wieder das Geräusch eines ploppenden Korkens zu hören ist.
Gemeinsam ist den Stücken eigentlich nur ihre Sperrigkeit, meilenweit weg von dem sanft einlullenden Wabern, das man oft (und manchmal zurecht) mit elektronischer Musik verbindet. Ein schönes Beispiel für elektronische Avantgarde, das vor allem Liebhabern der Klänge aus dem Cluster-Umfeld gefallen sollte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.7.2012 |
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