Confessions in a dream
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eingeproduktion |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Bernhard Hintze |
Schlagzeug |
| Holger Frenzel |
Tasteninstrumente |
| Erik Türke |
Gitarren |
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| Manuel Birke |
Bass |
| Dominique Brinke |
Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dream away
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11.18
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| 2. |
Second life
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7.27
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| 3. |
Confess
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11.45
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| 4. |
No need for goodbye
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8.22
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| Gesamtlaufzeit | 38:52 |
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Rezensionen

Illusive Circus aus Radebeul haben seit ihrer Gründung 2007 drei CD's aufgenommen. Bei den ersten zwei handelt es sich um in Heimarbeit entstandene CD-R's. Das vorliegende "Confessions in a dream" ist also ein Studio-Debüt, aber nicht das Erstwerk. Es scheint Verzögerungen bei der Verffentlichung gegeben zu haben, so dass das 2011 aufgenommene Werk erst 2012 erscheinen konnte.
Bei einer CD von einer unbekannten Band bin ich in der Regel gespannt, ob ich mit dem Tonträger persönlich etwas anfangen kann. Interessanterweise hat es die Band bereits mit dem eröffnenden elfminütigen "Dream away" geschafft mich auf ihre Seite zu ziehen. Die ersten elf Minuten des Albums können also sehr angenehm mit der abwechslungsreichen Darbietung von Illusive Circus verbracht werden, in der sich die harten Progmetal-Riffs mit den leichtfüßigen, an Porcupine Tree erinnernden Artrock-Passagen abwechseln. Hinzu kommen die durchdachten und gleichzeitig ins Ohr gehenden Gesangsmelodien, kompetente Synthesizersolos und einige virtuos-kopflastigen Übergänge, die möglicherweise auf Einflüsse aus den USA (genauer gesagt aus New York) zurückgehen. Gelegentlich kommen mir auch Referenzen wie die späteren Sieges Even in den Sinn. Das Stück ist auch auf dem Sampler "Progstravaganza X" zu finden.
An dem balladesken Artrock von "Second Life" fällt mir vor allem der ungewöhnlich transparente Schlagzeugklang auf. Da hat sich jemand tatsächlich Gedanken zum Snare-Sound gemacht und diesen gewissermaßen melodiös gestaltet. Da die Rock-Gemeinde eher auf den Schuhkarton-Sound vom Schlagzeuger abfährt (siehe z.B. die negativen Reaktionen zu Metallicas Snare-Sound auf "St.Anger") könnten auch hier die Reaktionen gemischt ausfallen. Mir gefällt es.
In "Confess" trifft symphonischer Artrock auf Elemente des Neoprog und des Progmetal. Nach einem instrumentalen Intro kommt die Zeit für gesungene Passagen, in denen sich die Leichtigkeit des Neoprog mit den gekonnt in Szene gesetzten Mathrock-Einfällen und rockigen Teilen abwechselt. In das Mathrock-Gefüge hat man auch Pianoparts wirkungsvoll eingebunden. Eine erstaunlich reife Leistung!
Ein starkes Studio-Debüt haben Illusive Circus da mit "Confessions in a dream" vorgelegt. Ein Werk, das durch die gelungene Verschmelzung von Elementen des Artrock, Mathrock, Progmetal und Symphoprog besticht. Da bin mal neugierig, was von der Band noch in Zukunft kommen wird.
Die für die Scheibe verantwortliche Besetzung soll inzwischen Geschichte sein. Die Band sei auf der Suche nach einem neuen Sänger und einem neuen Bassisten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.7.2012 |
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