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Spaceship Landing

Spaceship Landing

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012 (Aufnahmen von 2006)
Besonderheiten/Stil: HardRock; Psychedelic; Spacerock
Label: World in Sound
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steffen Peter Schneider Gitarre
Jan Sieber Bass
Hannes Rippka Drums
Valentin Skrzypczak Saxophon,Gesang,Mundharmonika
Malte Gallmucke Orgel

Tracklist

Disc 1
1. 8Tel-Ride 3.48
2. No Punk 2.47
3. Orbit Ag 3.17
4. Why Don't We Do It On The Roof 4.28
5. Fresh 2.26
6. Guitar S.M. 10.46
7. Still Hanging 12.01
8. Black Taxi 6.43
9. Lowland Depressions 11.00
10. IX im Prinzip 4.48
11. Erics Mom 17.18
Gesamtlaufzeit79:22


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski


Was kann sich schon auf einer CD befinden, die "Spaceship Landing" heißt, von einer Band namens Spaceship Landing aufgenommen? Wer hier Spacerock vermutet, liegt nicht ganz falsch. Überraschend sind dann doch die Wucht und die Heavyness mit der das Stammquartett mit einem Orgelspieler als Gast in den durchkomponierten Passagen zu Werke geht und wie zurückgenommen es in den Improvisationen zugehen kann. In den Momenten des Aufatmens mutiert die Band von einer Stoner-Spacerock-Combo zu einer Jam-Band. Zwischen ausgedehnten Space-Jams gibt es also immer wieder durchkomponierte Stücke mit Gesang, die ultraschweren psychedelischen Stoner Rock repräsentieren. Dabei kann der Sänger durchaus theatralische Begabung vorweisen, wie z.B. das hysterische Lachen in "IX im Prinzip". Das im Juli 2012 nochmals erscheinende Debütwerk von 2006 wurde um Bonus Tracks erweitert und im Sinne der 70er Jahre authentisch (also analog) neu produziert und remastered.

Spaceship Landing gehören sicherlich nicht zu den Space-Jam-Bands, die einen mit Veröffentlichungen überschüttern würden. Vielleicht heißt ihre MySpace-Seite nicht umsonst "spaceshiplandingistot"? Unabhängig davon, ob die Band noch existiert, oder nicht, ihre Musik wirkt immer noch äußerst lebendig und nicht selten fühlt man sich in eine Zeit versetzt, als Hawkwind versuchten mit wenigen Akkorden ihre Space-Exkursionen zu bestreiten. Neben elektronischer Orgel sorgen bei Spaceship Landing ein Saxophon, verfremdete Stimmen und exzessiv eingesetzte Wah-Wah- und Fuzz-Effekte für zusätzliche Abwechslung. Aber im Grunde sind Spaceship Landing eine Band, die ihre Energie von der wuchtigen Rhythmustruppe und der stets präsenten Gitarre bezieht. In "Lowland Depressions" findet sich ein wenig Platz für ambiente Flächen. Urteilt man nach den Improvisationen muss "Erics Mom" eine sehr entspannte Person sein, die gleichzeitig etwas Unheimliches ausstrahlt, was am Ende zum Ausbruch von Aggressionen führt.

Schade eigentlich, dass Spaceship Landing bisher nur eine Scheibe zustande brachten, aber diese verdient es von allen Spacerock-Jam/Stoner Rock-Freunden beachtet zu werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.2012
Letzte Änderung: 8.7.2012
Wertung: 10/15

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