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Daedalous

Parts of a dream

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2009
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; HardRock; Melodic Rock / AOR; Metal; Progmetal
Label: Pangalactic Records
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rebekka Lieb Vocals
Bastian "Teddy" Möhrke Vocals,
Robin Rosenberger Guitar
Timo Schabel Bass,
Martin Wittich Keys
Fabian Hüsgen Drums

Tracklist

Disc 1
1. Part 1 - The Awakening 4:11
2. Part 2 - The Ouverture 3:39
3. Part 3 - The House 4:10
4. Part 4 - The Office 3:05
5. Part 5 - The Bridge To Nowhere 3:54
6. Part 6 - The Fall Of Icarus 4:07
7. Part 7 - The Almighty 3:57
8. Part 8 - The Fight 3:47
9. Part 9 - The Light 5:17
10. Part 10 - The One 3:12
11. Part 11 - The Screaming 1:01
12. Part 12 - The Choir 2:16
13. Part 13 - The Holiness 3:58
14. Part 14 - The Garden Of Divine 6:38
15. Part 15 - The Awakening Pt. 2 0:12
Gesamtlaufzeit53:24


Rezensionen


Von: Andreas Kiefer @


Gleich vorneweg: In die spektakulärste Rolle rückt hier Sängerin Rebekka Lieb. Ihre zarte, glasklare und klassisch angehauchte Stimme glänzt im Dreieck zwischen Joanne Hogg (Iona), Heather Findlay (Mostly Autumn) und Emila Derkowska (Quidam). Leider besingt die junge Vokalistin nicht das komplette Album, zum größten Teil übernehmen die Herren den Sologesang, oder legen einen tieferen Background-Gesang unter Rebekkas wunderbare Stimme. Das klingt zwar recht abwechslungs- und facettenreich, doch ist das Stimmbild der Männer deutlich schwächer.

Nun aber der Reihe nach: Daedalous ist eine junge Band aus Baden-Württemberg, die in traditioneller Besetzung (Gesang, Gitarre, Keyboard, Bass, Schlagzeug) agiert. Ihre Kompositionen bestehen aus fast durchgehend eingängigen Melodien und Refrains mit etlichen harten Passagen, einer Mischung aus vitalem Hardrock und Bombastrock der 80er mit Metal-, aber auch Progelementen, sowie leicht mystischen Sphären.

Die Musik ist handwerklich gut gemacht, die Gitarrenriffs sitzen, die Rhythmusfraktion arbeitet homogen und der weibliche Gesang ist wie erwähnt sehr beeindruckend. Doch dazwischen stellen sich immer wieder dieser störende Männergesang und einige nervende, sowie banal klingende Textzeilen. Man scheint in dem überladenen Gesang fast regelrecht zu ertrinken. Vielleicht sollte die Band beim nächsten Mal auch für andere Ausdrucksformen, wie filigrane Details oder komplexe Schnörkel einfach mehr Platz einräumen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Dream Theater / Symphony X
Veröffentlicht am: 15.7.2012
Letzte Änderung: 15.7.2012
Wertung: 6/15

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