Cape Flyaway
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
ReR Megacorp |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kristianna Gale |
Voice, Acoustic Guitar |
| James Gardner |
Trumpet |
| Tom Katsimpalis |
Guitars, Bass, Clavioline, Zither |
| Randi Miotke |
E-Piano, Accordion |
| Charles O'Meara |
Piano |
| Mark Piersel |
Guitars |
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| Steve Scholbe |
Rubab, Acoustic Guitar |
| William Sharp |
Mix, Editing, Electronic Processing |
| Gordon Whitlow |
Hammond Organ, Accordion |
| Larry Wilson |
Drums, Percussion |
| Randy Yeates |
Biomellodrone Keyboard, Micromoog |
| David Zekman |
Violins, Mandolins |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Evening full (the lake isle of Innisfree)
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0:36
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| 2. |
Every day is not its day
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2:01
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| 3. |
Flee and wander
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1:26
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| 4. |
A few short lines (black is the color)
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9:26
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| 5. |
Clock of keys
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4:21
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| 6. |
The bonny boy / Bruton town
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6:50
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| 7. |
Yet untold
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1:23
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| 8. |
Life like our own
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1:34
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| 9. |
Ran to look
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6:01
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| 10. |
Lantern
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2:02
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| 11. |
Probably in the sea
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1:14
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| 12. |
Valley of late
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5:42
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| 13. |
Rosemary lane
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5:29
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| 14. |
Remember another name
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5:01
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| 15. |
Drawn scarcely
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2:11
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| 16. |
Somewhere when
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4:16
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| 17. |
Arboreal
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1:14
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| 18. |
Of the linnet's wings (Innisfree)
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4:42
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| 19. |
Scatter tree
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2:41
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| 20. |
On this the other
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1:44
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| 21. |
Once more
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4:18
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| Gesamtlaufzeit | 74:12 |
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Rezensionen

Zeit spielt bei Biota keine große Rolle. Keine Plattenfirma drängt auf ein weiteres Album, ungeduldige Fans die neues Material wollen gibt es nicht - denn wer Biota-Musik zu schätzen weiß, der hat ebenfalls die Ruhe weg und ist auf Jahre hinaus mit einer Biota-CD beschäftigt - und auch die "Band" selbst lässt es eher ruhig angehen. Konzerte gibt man jedenfalls extrem selten.
So hat es wieder einige Jahre gedauert, bis der geduldige Fan das Nachfolgealbum von "Half a True Day" erwerben konnte. Entstanden ist "Cape Flyaway" zwischen dem Frühjahr 2009 und dem Frühjahr 2012 im bandeigenen Dys Studio in Bellvue (Colorado unweit Fort Collins). Wie man von der Musikabteilung der bildenden Künstlergruppe The Mnemonists erwarten kann, ist das Album optisch wieder sehr ansprechend verpackt. Schon das Digipack zieren drei farbig-bizarre Bildwerke, die dann im dicken Beiheft ihre Fortsetzung finden. Wer die CD bei ReR Megarcorp vorbestellt hat - wie der Rezensent -, hat zudem eine das Album aufnehmende, von einem Bandmitglied persönlich bemalte Pappschachtel als Bonus dazu bekommen (meine wurde von Tom Katsimpalis gestaltet). Die Schachteln sind Unikate und jede sieht anders aus.
Die Verbindung zu optischer Kunst ist bei der Musik von Biota schon immer sehr stark. Biota-Alben wirken wie gemalter Klang, entsteht die Musik langsam vor dem inneren Ohr, entfaltet sich langsam und gibt erst nach langem Betrachten ... äh ... mehrfachem Hören ihre Geheimnisse preis. Waren die ersten Werke der Amerikaner meist ziemlich wüst, industriell-elektronisch, lärmend und mächtig, kommen Biota in den letzten 20 Jahren immer mehr zur Ruhe. Man wird wohl auch älter, weiser und sieht die Dinge etwas entspannter.
"Cape Flyaway" ist jedenfalls ein ziemlich ruhiges, fast entspanntes Album geworden. Stilistisch lehnt sich die Musik recht stark an "Half a True Day" an. Wie dort bestimmen eher gemächlich dahin treibende Klanggeflechte die Musik, die atmosphärisch, elegisch-zerbrechlich und erstaunlich folkig aus den Boxen gleiten. Es wird zudem recht viel Gesungen. Kristianne Gale bestimmt mit ihrer sehr angenehmen Stimme weite Bereiche der Musik (wie einstmals Susanne Lewis auf "Object Holder" - mit dem man "Cape Flyaway wohl auch ganz gut vergleichen kann), die dann oft, unterstütz durch entsprechendes Akustikgitarrengeklampfe, den Charakter von melancholischen, gälischen Folksongs annimmt. Um diese herum wurde dann die typische Biota-Musik, oder Biota-typische Soundgebilde konstruiert, die allerdings deutlich ruhiger ausgefallen ist als auf früheren Produktionen. Perkussion, Gitarren, Bass, exotische Zupfinstrumente, Zither, Trompete, allerlei Tasten und sehr viel Elektronisches, Bearbeitetes und Klangschwebendes wurden da zu einem eher dezenten, aber sehr dichten und gefangen nehmenden Ganzen verwoben, das sich unaufdringlich, dabei aber doch seltsam intensiv und auch reichlich bizarr und angeschrägt durch die Gehörgänge windet.
Biota-Alben sind seltsam, lassen sich stilistisch kaum festlegen, haben aber einen ziemlich einzigartigen, immer gut zu erkennenden Klang. Biota-Musik klingt aufs erste Hören meist so, als würden da drei oder vier ganz unterschiedliche Tonträger gleichzeitig laufen, einer davon auch noch rückwärts. Das Ergebnis ist jedenfalls eine sehr eigene Mischung aus Elektronischem (oder Prozessiertem) und Akustischem (Folk, Klassik), die man wohl nur der Avantgarde bezeichnen kann. Dieselbe ist dabei aber (zumindest auf den letzten beiden Alben der Formation) durchaus angenehm zu goutieren. Laut oder wüst wird es kaum, auch wenn das Ganze immer noch sehr ungewöhnlich und schräg klingt. Die - im Vegleich zu den Anfangstagen der Band - recht "songorientierte" Ausrichtung der Musik stört mich inzwischen (siehe meine Rezension zu "Object Holder") nicht mehr. Ich werde wohl auch langsam älter!
Wer im weitesten Sinne "seltsame" (wirklich progressive) Musik liebt, der sollte "Cape Flyaway" (und auch die meisten anderen Biota-Alben) auf jeden Fall einmal antesten! Wer die meisten anderen Biota-Alben schon kennt und schätzt, der braucht natürlich auch "Cape Flyaway"!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
15.7.2012 |
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