Kingdom Of Ruin
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Clay Withrow |
Gesang, Gitarre, Bass, Keyboards |
| Corey Mast |
Keyboards |
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| Jeren Martin |
Bass |
| Brandon Lopez |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Disloyal
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5:17
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| 2. |
Choke Faint Drown
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4:58
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| 3. |
Abandon Me
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4:48
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| 4. |
Drained
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4:40
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| 5. |
Kingdom Of Ruin
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4:42
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| 6. |
Frailty
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5:11
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| 7. |
The Transformation
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1:33
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| 8. |
The Rabbit Kingdom
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5:31
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| 9. |
Stay
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4:29
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| 10. |
Sounds Of Wonder
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4:04
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| 11. |
A Father's Love
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3:22
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| 12. |
Reqiuem For A Fallen King
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4:47
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| 13. |
An Empire Shattered
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4:52
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| 14. |
Alice
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3:45
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| 15. |
The Garden Time Forgot
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13:56
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| Gesamtlaufzeit | 75:55 |
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Rezensionen

Angesichts einiger gutklassiger Progmetal-Alben eher klassischen Stils, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden (namentlich Circus Maximus, Headspace und Southern Cross), ist es an der Zeit, mal wieder anhand eines "Negativs" zu zeigen, was bei der Pflege dieser Richtung schief gehen kann. Diese undankbare Aufgabe fällt nunmehr Vangough und ihrem letztjährigen Album "Kingdom Of Ruin" zu.
Lieder wie "Abandon Me" oder "Kingdom Of Ruin" können zwar eine stilistische Verwandtschaft zu Dream Theater, Enchant, Redemption & Co. nicht verleugnen. Die musikalischen Zutaten sind dabei aber recht uninspiriert ausgefallen und werden eher hausbacken dargeboten. Das konventionelle Riffing setzt keinerlei Ausrufezeichen, die Keyboards klingen verwaschen und recht billig (höre "Frailty" oder "Requiem For A Fallen King") oder setzen auf simple Arpeggien ("Abandon Me"), das Songwriting ist hackig und fragmentarisch. Die Soloarbeit ist entweder höchst simpel und langweilig ("Requiem For A Fallen King"), aber sobald es instrumental komplexer wird, erwecken Vangough den Eindruck, auf der Flucht nach vorne über die eigenen Beine zu stolpern und sich schrecklich zu verhaspeln ("The Rabbit Kingdom", "Stay").
Ein weiteres gewichtiges Problem des Albums ist noch der Gesang. Nicht nur, dass die Produktion ausschließlich auf diesen zugeschnitten zu sein scheint, Clay Withrow singt zumeist übermäßig affektiert und mit einer derartigen Inbrunst, dass es nur noch übertrieben und pathetisch wirkt. Besonders schlimm ist das beispielsweise in "Stay". Hingegen, und man ahnt es schon, klingen ruhigere Passagen eher be-la-la-langlos, wie sich aufs Übelste in den Balladen "A Father's Love" oder "Alice" manifestiert. Da passt es nur zu gut ins Bild, dass selbst harmonisierte Einsätze wie in "Kingdom Of Ruin", was die Ausführung betrifft, eher in die Hose gehen.
Zuletzt kommt noch hinzu, dass "Kingdom Of Ruin" auch eine ganze Ecke zu lang ist. Das ist nochmals ein dicker Minuspunkt für Vangough, denn derartiges Material wäre auf der 40-Minuten-Kurzstrecke wesentlich erträglicher (wenn auch nicht unbedingt besser, denn starke Momente zum Rauspicken und Kondensieren gibt's hier kaum). Immerhin, ein paar Mal wagt man den Ausbruch aus dem Progmetal-Schema, so etwa im recht Indie-mäßigen "Sounds Of Wonder" oder der optimistischen Pop-AOR-Nummer "An Empire Shattered". Allerdings werden auch diese Stücke vom (im schlechten Sinne) überdrehten Gesang und billigen Keyboards gemeuchelt.
Wie hieß es doch so schön im Film "Wag The Dog"? "Ich weiß, dass zwei Dinge wahr sind. Jeder schmeckt den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Strudel. Und es gibt keinen Krieg." Und ebenso wird auch jedermann den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Progmetal-Album hören. "Kingdom Of Ruin" gehört eindeutig zur letzteren Kategorie. Es ist bezeichnend, dass alle aufgezählten schlechten Eigenschaften von "Kingdom Of Ruin" im abschließenden Longtrack "The Garden That Time Forgot" kulminieren. Und das Label dieses Albums "Nightmare Records" heißt. Ähem.
| Anspieltipp(s): |
The Garden Time Forgot (da ist alles drin, was es auf diesem Album zu hören gibt) |
| Vergleichbar mit: |
Dream Theater, Redemption etc. |
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| Veröffentlicht am: |
15.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
15.7.2012 |
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