Once upon a Train
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MicroFon Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Robert Derlatka |
bass guitar, sipsi, accordeon, harmonica |
| Przemyslaw Guryn |
electric and acoustic guitar |
| Artur Rzempoluch |
cajon, flute |
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| Maciej Labudzki |
percussion, ocarina, conga, djembe, flute, jew's harp, trumpet |
| Michal Krysztofiak |
voice, guitar |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Otwock
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4:25
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| 2. |
Swider
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1:24
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| 3. |
Jozefow
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2:31
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| 4. |
Michalin
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2:56
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| 5. |
Falenica
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2:51
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| 6. |
Miedzeszyn
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2:35
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| 7. |
Radosc
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2:53
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| 8. |
Miedzylesie
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1:54
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| 9. |
Anin
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2:12
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| 10. |
Wawer
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6:29
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| Gesamtlaufzeit | 30:10 |
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Rezensionen

Dieses ungewöhnliche Album hat ein ganz eigenes Konzept: es geht um die Eisenbahnstrecke zwischen Otwock und Wawer (heute ein Teil Warschaus) in Polen. Die zehn Songs des Albums markieren dabei 10 Stationen der Reise. Diese Stationen wurden in den Jahren 1934 bis 1936 errichtet. Die musikalische Ausmalung wird - auch! - unter Zuhilfenahme von eher selten genutzten Instrumenten wie verschiedenen Flöten und Trommeln umgesetzt.
Der Klang dieser musikalischen Zeitreise ist - vorgegeben durch die Instrumentierung, abgesehen von der E-Gitarre - stark akustisch orientiert. Neben verschiedenen Flöten und der Maultrommel ist auch die Trompete klangbildend. Die Differenz zur schlichten Rockmusik wird zudem durch das Fehlen des Schlagzeugs markiert. Der Rhythmus wird durch verschiedene Percussions erzeugt. Hier wird auch schon mal das sachte Rattern und Schaukeln der Eisenbahn imitiert, aber da es auch und gerade um die Bahnhofsgebäude geht, ist die rhythmische Struktur ungleich vielschichtiger bis hin zu Elementen lateinamerikanischer Musik. Und auch die passen erstaunlicherweise.
Die musikalische Einordnung, selbst die einfache Beschreibung der Musik fällt mir ungemein schwer, da Vergleiche aufgrund der Eigenheit der Musik nicht einfach zu ziehen sind. Es sind Einflüsse polnischer und jiddischer Folklore präsent, aber insgesamt macht Once upon a Train keinen wirklich folkigen Eindruck. Bezüge zur Psychedelic sind auch eher assoziativer denn vordergründiger Natur, fern aller Genre-Klischees. Insgesamt erweckt das Album einen seltsam fremdartigen Eindruck.
Die Strukturen sind recht repetitiv, manchmal bedächtig schwebend, manchmal experimentell nahe der Dissonanz. Es entstehen und tanzen Bilder vergangener Zeiten im Kopf. Hier und da werden zudem akustische Mittel des Hörspiels eingesetzt. Unterstützt wird der Gesamteindruck durch historische Fotos und einen Fahrplan in der aufklappbaren CD-Hülle. Musik und Konzept sind nicht zu trennen.
Nach etwas über einer halben Stunde ist die Bahnfahrt, bei der eine Station nahtlos auf die andere folgt, dann leider auch schon vorüber. Gerne hätte ich mich als Hörer noch länger dem skurrilen, leicht märchenhaften Zauber der Musik von Oranzada hingegeben.
| Anspieltipp(s): |
Otwock, Jozefow, Radosc |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.7.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.7.2012 |
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